Langes Wochenende (1) – Party, Gewitter, Blitzeinschlag

Geschrieben am Oktober 5th, 2009 von André in Leben

Wow, das war ein Wochenende. Heftig. Nicht nur was das Wochenende lang, es ist auch viel passiert. Deswegen wird es mal einen zweiteiligen Bericht geben.

Am Freitag ging es hier los. Nach Wochen des schönen Wetters gab es erstmals schlechtes. Und dann gleich richtig. Es fing bereits in der Nacht auf Freitag an zu regnen und hörte dann tatsächlich bis Sonntag Morgen nicht auf. Teilweise ließ der Regen zwischendurch etwas nach, größtenteils aber war es ein schöner, gleichmäßiger Regenschauer, sodass man auch auf jeden Fall nass wurde.

Am Abend kam dann noch ein gewaltiges Gewitter dazu. Nachdem ich also auf dem Weg zur Uni und zurück schon ordentlich nass wurde, wurde uns nun auch noch der Partyabend versaut. Die französischen Mädelz waren fast alle auf dem Black Eyed Peas Konzert, und der Rest wollte so recht nicht raus. Eher überraschend kamen dann doch noch die Holländer vorbei und wir konnten noch „ein bisschen“ feiern.

Eigentlich wollten wir ja noch in einen der nahe gelegenen Clubs, dann hatten wir aber so viel Spaß mit Beerpong und Striptease, dass wir schlichtweg in unserem Apartment blieben. Irgendwann gegen 22 Uhr passierte dann noch das verrückteste an diesem Abend:
Direkt im Nachbargebäude (welches Schätzungsweise 30-50 Stockwerke höher ist) schlug der Blitz ein. Ein gewaltiger Lichtblitz und im selben Moment ein gewaltiger Knall, mehr gab es nicht. Tja, Wolkenkratzer sind verdammt gut abgeschirmt – da machen auch Gewitter wieder Spaß.

Der Samstag war dann ja eigentlich im Zeichen des „Tags der deutschen Einheit“ gedacht, daraus wurde aber wegen dem Sauwetter nichts. Kaum Feierlichkeiten waren noch angesetzt, das meiste ist ausgefallen. So vergnügten wir uns mit einem eher gemütlichen Nachmittag vorm TV, fast alle Flatmitglieder dabei. Ich konnte meinen Aufsatz über Fiona Foley (dazu kommt noch ein eigener Beitrag im November) verbessern und ein wenig ausspannen.

Tja, das war auch schon die erste Hälfte des langen Wochenendes. Im zweiten Teil geht es dann mit wilden Piraten, einem brennendem Hafen und noch mehr schlechtem Wetter weiter …

Ausgehen und das liebe Geld

Geschrieben am September 20th, 2009 von André in Leben

Party in Sydney ist spannend, immer wieder aufs Neue. In Deutschland würde man vielen Club- und Barbesitzern wohl Betrug vorwerfen, hier ist es aber vollkommen normal. Ich selbst bin geschockt und habe deswegen auch angefangen, fast kein Geld mehr mit in die Clubs zu nehmen.

Wovon schreibe ich?

Nicht entweder über Diebstahl oder ähnliches, wobei das dem schon sehr nahe kommt. Nein, es geht hier vielmehr um den Preis für Getränke. Als ich meinen Aussie-Mitbewohner fragte, kam von ihm nur:

„Yeah, they change them all the time“

Tja, leider kein Scherz. Wenn man hier Anfangs raus geht, bezahlt man vielleicht 4 oder 5 Doller für sein Bier (17-21 Uhr), dann mit der steigenden Besucherzahl endet die Happy Hour, also kostet das selbe Bier nun 5-6 Dollar (21-22 Uhr). Wenn sich dann die ersten Schlangen bilden, wird es wieder teurer, 6-7 Dollar (22-24 Uhr) und wenn dann diese Besucher betrunken sind, knöpft man Ihnen noch mehr Geld ab… 7-10 Dollar.

Leider habe ich das selbst schon erlebt. Ich kam um kurz nach 11 in die Bar und bekam meine erstes Bier für 6 Dollar, normaler Preis. 1,5 Stunden später bezahlte ich dann ein weiteres Bier, 10 Dollar.

Fazit: Wer auf Nummer sicher gehen will, trinkt sich hier ordentlich einen vorher an und kauft dann nur noch ein oder zwei Bierchen im Club. Nachfragen bringt leider nicht immer was, da viele der Mitarbeiter nur „Working Holiday“ Reisende sind.

Tipp: Wichtiger Tipp, den man beherzigen sollte… in fast jedem Club und jeder Bar bekommt man das Wasser („Tap Water“) kostenlos. Das ist dann zwar kein teures Mineralwasser, aber mit Eis reicht es locker als Abkühlung vom Tanzen. Nutzt das!

Interessant: In Australien gibt es dazu viel mehr Verantwortung seitens der Barkeeper. Nicht selten hört man hier ein…

„Sorry, not for you buddy, you had enough drinks“

… wenn man bereits ein wenig getrunken hat. Kurzum heißt das, dass der Barkeeper einem nichts mehr verkauft, weil man bereits zu viel getrunken hat. Man sollte sich dann auch vor den Sicherheitspersonal in Acht nehmen, denn diese sortieren „betrunkene Personen“ aus – wer zu viel hatte, muss gehen.

Video: Big Farewell Party

Geschrieben am September 2nd, 2009 von André in Leben, Video

Vergangene Nacht hat es mal wieder ordentlich gekracht. Gleich zwei ehemalige Mitbewohner feierten ihren letzten Abend im „Partylevel 53“. Also wurden gleich mal Freunde & Bekannte eingeladen und ein wenig gefeiert.

Da es  mitten in der Woche war, fingen wir bereits um 19 Uhr an und um etwa 21:30 Uhr ging es dann weiter zum Club „The Gaff“. Ich habe mich allerdings eine Stunde später dann abgesetzt und bin zu Bryans 21. Geburtstag ins Scruffy Murphy’s gegangen. Das ist direkt in meinem Block und bot am Dienstag eine gute Rockcoverband und noch zwei weitere Areas mit verschiedenster Musik. Und natürlich hatte Bryan seine amerikanischen Freundinnen eingeladen, eine hübscher wie die andere.

Tjah, und wie das so ist… es sind auch zwei Videos entstanden. Leider ist die Qualität meiner Handykamera sehr bescheiden, aber lustig anzusehen sind die Videos trotzdem.
Wer möchte, kann dies übrigens auch als Aufruf ansehen mich bei Facebook als Freund zu adden!
StudiVZ ist ja sowas von Out! 😛

Eine Party, zwei junge Frauen und drei Ereignisse

Geschrieben am August 26th, 2009 von André in Leben, Uni / Studium

So, ich melde mich zurück. Am vergangenem Freitag gab es bei uns im „Level 53“ eine große Abschiedsfete, da die zwei ehemaligen WG Mitglieder Alex und Jérémie nach über einem Jahr ihre Heimreise antreten. Also wurden noch einmal alle Freunde und Bekannten eingeladen und ordentlich gefeiert. Ich habe leider feststellen müssen, dass ich nicht mehr so viel Wodka vertrage wie noch vor ein paar Jahren 😉

Trotzdem hatten wir sehr viel Spaß. Um kurz nach Mitternacht ging es dann, für Sydney eigentlich viel zu spät, raus auf der suche nach einer Bar oder einem Club um noch ein wenig zu feiern. Natürlich lies man uns nirgends mehr rein, drei einsame Männer haben es ja schon am frühen Abend schwer ^^

Also blieben wir dann irgendwie bei Mc Donalds hängen, da einer meiner Begleiter der ansicht war, er könnte einen „2 Pounder“ vertilgen. Mal eine kleine Erinnerung für alle „Nicht Eingeweihten“:
Ein „2 Pounder“ bedeutet 8 Schichten Fleisch oder 1 Kilo reines Fleisch auf dem Burger. Normal bekommt man einen „Quarter Pounder“ ^^

Natürlich konnte er den Burger nicht essen, dafür machten wir aber die Bekanntschaft mit zwei jungen, deutschen Au-Pair Mädels die zum Feiern in die City gekommen waren. Insgesamt haben wir uns wohl drei oder viel Stunden im Mcces unterhalten. Zum Schluß hin dann noch fix fürs kommende WE verabredet und dann war die Nacht auch schon vorbei.

Leider kam der Horror erst am kommenden Morgen.
Als ich am Samstag Morgen (gut: Mittag) meine e-Mails a+brufen wollte, bekam ich beim Aufklappen meines Laptops einen Bluescreen zu sehen. Nach dem Reset gab es ein fürchterliches Piepen. Der Fehler war schnell gefunden:
Die Tastatur, der Monitor sowie ein T eil der Außenverkleidung klebten sehr stark. Offensichtlich hat wohl ein Gast der Party seinen Wein über das Keyboard vergossen. Tjah, schönes Ergebnis.

Glücklicherweise konnte ich mit einer externen Tastatur und Maus sowie einigen kleineres Reinigungsarbeiten das System wieder zum Laufen bringen und ein Backup fahren – Probleme habe ich seither aber massiv. Ständig kommen irgendwelche Kommandos vom Keyboard, irgendwelche Tasten laufen Dauersturm oder es werden irgendwelche Windows-Shortcuts gesendet. Das ist nicht nur nervig, es hindert sehr erfolgreich an einer Arbeit.

Somit kam ich zu dem Schluß, dass ich mir nun wohl doch einen neuen Laptop o.ä. besorgen muss, um wenigstens noch ein wenig für die Uni tun zu können. Aktuell schlage ich mich irgendwie mit dem alten System durch, aber gerade die Fotografiearbeiten sind gar nicht möglich, Fotos bearbeitet (z.B. vom Zoo, den Ausflügen, vom Shooting) konnte ich bisher gar nicht – alle Fotos befinden sich noch auf den Speicherklarten.

Also muss nun etwas neues her, nur da weiß ich eben nicht was. Eine Entscheidung muss gefällt werden…

  • Ein Netbook kaufen? Preis ca. 200€, nur stark eingeschränkte Leistung
  • Einen Dell-Laptop kaufen? Gute Leistung, ca. 700-900€, aber: Englische Tastatur ^^
  • Ein MacBook kaufen? Hey, ist halt Mac! ca. 100€ günstiger wie in Deutschland ( ab ca. 1100€ )

Was meint ihr?
Soetwas wie Amazon oder Notebooksbilliger gibt es hier übrigens nicht 🙁