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	<title>Australia Inside &#187; safari</title>
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	<description>André "Down Under" - Sydney</description>
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		<title>Eine letzte Wanderung und dann ist Schluss&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 13:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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Weihnachten ist vorbei und unsere Reise damit auch fast. Der letzte Tag begann stilgerecht früh am Morgen. Jason brach um Punkt sieben Uhr mit uns auf um früh am Morgen Wandern gehen zu können. Ziel war wieder ein Teil der Flinders Range, dieses Mal jedoch der &#8220;Dutchman&#8217;s Stern&#8220;. Dieser &#8220;Hügel&#8221; ist etwa 500 bis 700 [...]


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<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;"><a href="/weise-weihnachten-und-kangaroobabies-371.html">Weihnachten</a> ist vorbei und unsere Reise damit auch fast. Der letzte Tag begann stilgerecht früh am Morgen. Jason brach um Punkt sieben Uhr mit uns auf um früh am Morgen Wandern gehen zu können. Ziel war wieder ein Teil der Flinders Range, dieses Mal jedoch der &#8220;<a title="Google Maps Link zum Dutchmans Stern" href="http://bit.ly/4RLFxo" target="_blank">Dutchman&#8217;s Stern</a>&#8220;. Dieser &#8220;Hügel&#8221; ist etwa 500 bis 700 Meter hoch und damit deutlich kleiner als unsere letzte Wanderung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der Wanderweg zur Spitze war dann auch deutlich leichter als der vom vorherigen Tag, allerdings auch ein wenig länger. Gut 4,1 Kilometer waren es bis zur Spitze und wir brauchte gut zwei Stunden für die Strecke. Oben angekommen durften wir uns alle dann in ein Buch eintragen. Ähnlich einem Gästebuch können hier Bergsteiger einen Gruß oder ähnliches für andere erfolgreiche Bergsteiger hinterlassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Als dann endlich alle oben angekommen waren und etliche Fotos geschossen wurden, gaben Fabio und Maria ihren Rapsong zu Gute. Diesen hatten die Beiden zuvor auf der Busfahrt geschrieben und immer wieder einstudiert. Das ganze ist eine Erweiterung eines spontanen Rap <a href="/weihnachten-in-1000-meter-hohe-auf-australisch-374.html">vom Vorabend</a>. Die beiden bauten alle Namen der Gruppenmitglieder und bauten auch die eine oder andere lustige Einlage mit ein.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nachdem die Beiden dann fertig waren, gab es Applaus und Beifall. Das ganze war super gelungen und ihr könnt es hoffentlich bald hier mit ansehen, denn ich habe das ganze auf Video festgehalten. Nach dem Rap gab es dann noch ein Ständchen von allen Anwesenden für unser Geburtstagskind Maria zu ihrem 22. und anschließend die Übergabe der Karte und des Geschenks. Nachdem wir dann später wieder im Bus waren bedankte Sie sich noch einmal für die Halskette mit Opal, da Sie &#8220;perfekt passen&#8221; würde. Man konnte ihr die Freunde wirklich ansehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach dem anstrengendem Morgen gab es dann ein letztes Mittagessen bei unserer Mühle während dessen wir dann alle übrig gebliebenen Lebensmittel versuchten irgendwie zu verwenden. Anschließend ging es zu der im Prospekt so toll angekündigten schwingenden Hängebrücke mit Blick auf den Mountain. Jason warnte uns schon vor, wir sollten uns nicht zu sehr kaputt lachen&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Er hatte untertrieben. Die Brücke selbst war zwar lustig, aber eher für Kleinkinder. Welcher Marketingguru auch immer das Prospekt geschrieben hat, kann unmöglich jemals selbst vor Ort gewesen sein. Die Berge kann man keinesfalls von der Brücke aus sehen, lediglich auf der Fahrt dorthin (<em>etwa 20 Minuten vorher</em>) sieht man diesen einmal. Und toll ist an der Brücke auch wenig – wobei es schon Spaß macht diese in Schwingung zu versetzen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Schnell ging es dann weiter, denn Jason hatte noch ein kleines Extra für uns, dass nicht im Programm stand: Er wollte mit uns zu einem berühmten Weinhersteller der Region zu einer Weinprobe. Leider kamen wir erst etwa zehn Minuten vor Ende der Probe an, sodass wir an dieser nicht mehr teilnehmen konnten. Wir durften uns aber trotzdem auf dem Gelände umsehen und die schöne Architektur und den tollen Garten bestaunen. Das ganze war immerhin interessanter als die &#8220;super Hängebrücke&#8221;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Danach war unser Trip dann auch schon vorbei und wir wurden fast alle am YHA in Adelaide abgeladen. Zum Abendessen gingen wir in ein italienisches Restaurant in der Nähe von Chinatown um dort die tollen Pizzen zu genießen (<em>die sind echt super</em>). <strong></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;"><strong>Damit gingen dann sechs wunderschöne Tage mit 16 genialen Reisenden zu Ende, und ich bin froh diese Tour über die Feiertage gebucht zu haben.</strong></p>


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		<title>Weihnachten in 1000 Meter Höhe auf Australisch</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 05:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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Nach unserem gelungenen Weihnachtsstart am &#8220;Christmas Eve&#8221; (&#8220;Weihnachtsabend&#8221; bzw. &#8220;Christmas Day&#8221; klingt doch gleich viel neutraler als &#8220;Heiliger Abend&#8221;) ging es am Weihnachtstag (&#8220;Christmas Day&#8221; aka 1. Weihnachtstag) genauso gut weiter.
Wir mussten mal wieder &#8220;extrem früh&#8221; aufstehen, denn Jason wollte rechtzeitig los. Rechtzeitig zu Weihnachten heißt für Australier dann so irgendwann um neun Uhr herum. [...]


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<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach unserem gelungenen Weihnachtsstart am &#8220;<a href="/weise-weihnachten-und-kangaroobabies-371.html">Christmas Eve</a>&#8221; (<em>&#8220;Weihnachtsabend&#8221; bzw. &#8220;Christmas Day&#8221; klingt doch gleich viel neutraler als &#8220;Heiliger Abend&#8221;</em>) ging es am Weihnachtstag (<em>&#8220;Christmas Day&#8221; aka 1. Weihnachtstag</em>) genauso gut weiter.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Wir mussten mal wieder &#8220;extrem früh&#8221; aufstehen, denn Jason wollte rechtzeitig los. Rechtzeitig zu Weihnachten heißt für Australier dann so irgendwann um <strong>neun Uhr</strong> herum. Herrlich, seit langem durften wir mal wieder ausschlafen und uns selbst die Zeit der Abreise aussuchen. Das Programm für diesen Tag war sehr flexibel, sodass wir hier viel Spielraum hatten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Als wir dann in Richtung Berge aufbrachen, überraschte uns Jason mit &#8220;White Christmas&#8221; von Bing Cosby&#8230; und der ganze Bus stimmte mit ein. Später folgten dann noch weitere Lieder, diese dann jedoch in der Fassung für Australier (<em>z.B. fährt man mit der Kutsche durch die Wüste und freut sich über den Staub, statt mit dem Schlitten durch den Schnee</em>, [1]). Wir hatten viel Spaß, da viele der Songs sehr lustig sind und fast alle handeln vom Strand, von Sonne und dem Meer. Australische Weihnachten sind nunmal meistens so. Immer wieder stimmten einige von uns mit ein und <strong>sangen oder lachten.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Unser erster Halt war dann noch auf dem Vorland der Gebirge bei einer alten Schafstation. Die &#8220;<a title="Wikipedia zur Kanyaka Station" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kanyaka_Station" target="_blank">Kanyaka Homestead Sheep Station</a>&#8221; wurde während einer sehr feuchten Phase in Southern Australia (<em>ähnlich der aktuellen Wettersituation</em>) gegründet und musste dann nach einigen Jahren aufgegeben werden, als man feststellte, dass das Klima eigentlich weitaus trockener ist. Heute sieht man dort nur noch Ruinen, einige Mauern stehen noch und natürlich sieht man hier und da noch einige Nutztiere wie Schafe oder Ziegen, die seit damals wild leben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach diesem beeindruckendem Stopp, der vor allem für die Fotobegeisterten in der Gruppe ein Augenschmaus war, ging es dann im Eiltempo weiter in Richtung Flinders Range, der Gebirgskette in der wir Klettern wollten. Unser Berg war der &#8220;<a title="Google Maps Link zum Wilpena Pounds" href="http://bit.ly/5u2RrN" target="_blank">Wilpena Pounds</a>&#8221; und hatte eine Höhe von knapp über 1000 Metern. Der Weg bis zur Spitze war 3,4 Kilometer lang, wir wanderten also über 7 Kilometer an diesen Nachmittag.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Unser Guide empfahl uns allen dringend mindestens vier Liter Wasser mitzunehmen, da es wegen der Hitze schnell zu Dehydrierungen kommen kann. Ich selbst hatte nur eine Flasche mit ein einhalb Liter mit, kam damit aber gut hin. Bis zur Spitze brauchten wir etwa ein einhalb bis zwei Stunden. Der Weg nach oben war anstrengend und gefährlich, teilweise ging es über steile Felswände, bei denen wir uns an kleinen Felsen hochangeln mussten, dann gab es andersrum aber auch immer wieder relativ flache Strecken die etwas angenehmer waren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Deutlich schwieriger als der Aufstieg war dann jedoch der Abstieg. Dieser war nicht so auslaugend, jedoch konnte man die einzelnen &#8220;Stufen&#8221; in den Felsen deutlich schlechter sehen und musste so immer wieder sehr vorsichtig herab steigen. Ich hatte hier zum Glück Nathalie, eine erfahrene Bergwanderin, bei mir. Sie selbst leidet auch unter &#8220;Respekt vor Höhe&#8221;, hat allerdings auch schon viel Erfahrung im Wandern im Gebirge gesammelt und konnte mir so immer wieder helfen. Als wir unten ankamen waren wir nicht nur vollkommen durchgeschwitzt, sondern auch überglücklich. So ein Weihnachten hat man nicht jedes Jahr.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Anschliessend ging es wieder zurück ins Wilpena Resort, wo wir vorher schon unser Mittagessen hatten, damit wir uns dort noch ein wenig im Pool abkühlen konnten. Dieser war leider nicht sehr kühl, tat aber trotzdem sehr gut. Dort gab es dann allerdings noch eine andere, kleine Überraschung: Zwei kleine Kangaroos (<em>eigentlich: Wallabies</em>) hielten sich auf dem Rasen vor dem Pool auf. Diese beiden hatten sich bereits stark an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt und waren sehr zutraulich und liessen sich nicht nur bereitwillig fotografieren, sondern auch von uns streicheln.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach der Abkühlung ging es dann noch zu einigen &#8220;Rock Paintings&#8221; (<em>Höhlenmalereien</em>) der Aborigines der Region. Diese befanden sich in ein paar Metern Höhe unter einem Felsvorsprung. Die Zeichnungen selbst waren sehr gut zu erkennen, jedoch deutlich weniger detailliert als <a href="/kleiner-unfall-bose-folgen-und-uralte-zeichnungen-327.html">im Kakadu National Park</a>. Dies hängt allerdings auch wieder damit zusammen, dass die Aborigines dieser Region deutlich weniger Zeit für Malereien hatten als die im Norden Australiens. Zudem waren die Zeichnungen an diesem Ort nur für die Initiationszeremonien gedacht und zählten so zum Beispiel wie viele Clanmitglieder anwesend waren, wie viele Tiere gesichtet wurden und wie viele Initiaten es gab. Die Zeichnungen sind also sehr grundsätzlich und einfach gehalten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Abend gab es dann auf Wunsch der Gruppe erst sehr spät das Abendessen. Gegen 22 Uhr tischte uns Jason dann Wok mit verschiedenen Gemüse und viel Fleisch auf. Natürlich gab es für die Vegetarier auch wieder ein wenig ohne, wie immer aber nicht genug. Dafür kann aber natürlich unser Jason nichts, denn er hat die Vorräte nicht gepackt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach dem Essen saßen wir dann alle noch eine Zeit lang gemeinsam im Auffenthaltsraum und unterhielten uns. Kurz vor Mitternacht kam dann auch Jason noch einmal zu uns um dann mit den verbliebenen (<em>ganz so viele waren es dann doch nicht mehr</em>) in Marias Geburtstag rein zu feiern. Ein kleines Ständchen gab es natürlich und ein paar Glückwünsche, das Geschenk bekam Sie allerdings noch nicht, da einfach noch nicht alle anwesend waren und wir das lieber gemeinsam machen wollten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">[1] Ein paar Beispiele bei YouTube gefunden:<br />
<a title="Aussie Jingle Bells" href="http://www.youtube.com/watch?v=rkELoYAEXWw" target="_blank">Jingle Bells</a>, <a title="Christmas in Australia" href="http://www.youtube.com/watch?v=ySFy5Wk7aDo" target="_blank">Christmas in Australia</a>, <a title="Six White Boomers " href="http://www.youtube.com/watch?v=hlSsffF2xhA" target="_blank">Six White Boomers</a>, <a title="Aussie Christmas Song Medley" href="http://www.youtube.com/watch?v=6IusyooFMMk" target="_blank">Ein Medley verschiedener Songs</a>, <a title="12 Days of Aussie Christmas" href="http://www.youtube.com/watch?v=fOossz3z2Hc" target="_blank">12 Days of (aussie) Christmas</a></p>


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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 13:40:05 +0000</pubDate>
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Als erstes Mal ein Dickes SORRY für den Titel, aber&#8230; verdammt, das war ein Tag. Der Tag selbst fing relativ spät an, denn wir mussten erst um acht Uhr unsere Zimmer verlassen. Irgendwie wachten wir aber alle schon früher auf. Ob das wohl an dem ständigen Frühaufstehen der Tage zuvor lag?
Dann die Überraschung&#8230; es hatte [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Als erstes Mal ein Dickes SORRY für den Titel, aber&#8230; verdammt, das war ein Tag. Der Tag selbst fing relativ spät an, denn wir mussten erst um acht Uhr unsere Zimmer verlassen. Irgendwie wachten wir aber alle schon früher auf. Ob das wohl an dem ständigen Frühaufstehen der Tage zuvor lag?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Dann die Überraschung&#8230; es hatte geregnet. Und das in <a title="Google Maps Link zu Coober Pedy" href="http://bit.ly/76wXog" target="_blank">Coober Pedy</a>. Dazu war es Arschkalt, vielleicht 20 Grad oder so. Unser Guide meinte nur, dass er es in den letzten sieben Jahren nur neun Mal hat regnen sehen, davon fünf Mal in den letzten Wochen. Normalerweise ist das Wasser in Coober Pedy extrem rar und deswegen gehört dieses auch zu den teuersten in ganz Australien. Ist der Durchschnitspreis für einen Hektoliter Wasser normal gerade einmal sechs australische Cent, so darf man in Coober Pedy lockere sechs Dollar und vierundzwanzig cent (<em>6,24$</em>) zahlen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der Morgen startete dann relativ locker. Im kalten Bus fuhren wir durch die Stadt und Jason versuchte uns ein wenig die Umgebung zu erklären. Leider fing der Bus jedoch an die Scheiben massiv beschlagen zu lassen, sodass wir schon nach kurzem nichts mehr sehen konnten. Daher steuerte Jason direkt auf das eigentliche Ziel zu, <a title="Google Maps Link zur katholischen Kirche in Coober Pedy" href="http://bit.ly/6YxIwi" target="_blank">die katholische Kirche</a>. Diese wurde bereits zu Beginn der Siedlung errichtet und war Anfangs eine Stätte für Gläubige jeglicher Art. Die Kirche in Coober Pedy ist zudem die einzige Weltweit, die komplett unterirdisch ist. Besonders das Licht ist in diesen Räumlichkeiten hervorragend und bietet viel Spielraum für Fotografen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Anschließend ging es dann ohne große Umwege zur &#8220;Kangaroo Orphanage&#8221;, einer Aufzuchtstation für verwaiste Kangaroo Babys. Hier werden vor allem Kangaroo Babys abgegeben, die bei Roadkills, also Unfällen auf dem Highway, ihre Mutter verloren haben. Aber auch Aborigines bringen immer wieder Mal Waisen vorbei, wenn diese bei der Jagd eine trächtige Kangaroo-Dame erlegt haben. In der Aufzuchtstation werden die Jungen dann aufgepeppelt und nach 12 bis 18 Monaten ausgewildert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Wir durften beim Füttern von zwei kleinen Kangaroos, Coober und Fred, zuschauen. Immer wieder wurden die beiden kleinen zwischen der Mahlzeit abgesetzt und mussten das Stehen trainieren oder auch mal ein oder zwei Hopser machen, danach ging es dann wieder in den &#8220;Sack&#8221; (<em>als Ersatz für den der Mutter gibt es hier ein warmes Tuch</em>) zurück. Nach der Fütterung durfte dann jeder von uns, sofern er denn wollte, einmal eines der Kleinen halten und für Fotos posieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Ich hielt Fred für eine Zeitlang auf dem Arm. Der Kleine war ganz erschöpft und schlief fast ein, wenn ihn nicht Jason immer wieder aufgeweckt hätte. Einige Fotos wurden natürlich auch noch gemacht, ehe wir dann die Beiden wieder ihre Ruhe gaben.<br />
Die Aufzuchtstation selbst lebt nur von den Spenden der Besucher sowie den Verkäufen aus dem angesiedeltem Kunstgeschäft. Ich erstand hier noch ein kleines Geschenk für unser Geburtstagskind Maria.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Mittag und Nachmittag stand uns dann leider wieder eine große Fahrt bevor. Etwa 700-800 Kilometer waren zurück zu legen, ehe wir dann an der südlichen Küste bei <a title="Google Maps Link zu Port Augusta" href="http://bit.ly/8PmSwp" target="_blank">Port Augusta</a> ankommen würden. Zwischendurch kamen wir immer wieder mal durch kleinere &#8220;Städte&#8221;, eine hatte hier etwa am Ortseingang ein Schild aufgestellt: &#8220;600 Cattles, 2,000,000 Flies, 30 People&#8221;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">In einer der kleinen Orte mussten wir dann noch einmal einen Zwischenstopp zum Nachtanken einlegen und als wir da so auf dem Rastplatz stehen, kommen auf einmal zwei ältere Personen auf uns zu. Wie sich dann heraus stellte, waren dies die Eltern von Jason, unserem Guide. Die Beiden waren gerade auf dem Weg zu Freunden zum Weihnachtsessen und hatten zufällig auf dem Highway unseren Bus gesehen. Tja, und wie die Australier so sind, da hält man dann halt an und beginnt die lieben Reisenden auszuquetschen. Nebenbei gab es dann noch frisch gepflückte Trauben und andere Früchte für die ganze Gruppe. So sind die Mütter&#8230; kümmern sich immer um ihre Liebsten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Kurz vor Port Augusta hatten wir dann noch einen weiteren Stopp. Aus der Ferne konnte man ihn schon erkennen und als wir dann näher kamen, konnten wir fast unseren Augen nicht trauen. In Mitten der Wüste von South Australia erstreckte sich eine weiße Pracht vor uns. Ein ganzer See, weiß wie Schnee oder Eis. Natürlich machten wir hier einen Halt und durften alle Mal runter gehen und unsere <a title="Google Maps Link zum Salzsee" href="http://bit.ly/7nhBDc" target="_blank">weißen Weihnachten</a> genießen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Das ganze war einer von vielen Salzseen in Australien. Diese sind zu einer Zeit entstanden, als Australien noch zum Teil von Ozean überflutet wurde und nun ist das Salz dort gefangen. Dies ist zum Teil einige Zentimeter dick und wenn man darauf herum wandert bekommt man ein sehr merkwürdiges Gefühl. Irgendwie erwartet man ständig, dass das Salz so glatt wie Eis ist und womöglich nachgeben könnte und man ins Kalte Wasser stürzt, allerdings gibt es unter dem Salz kein oder nur sehr wenig Wasser und glatt ist das Salz auch nicht. Was es dort aber gab war ein sehr starker Wind der uns um die Ohren flog.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Etwa eine halbe Stunde nach dem Verlassen des Salzsees kamen wir in Port Augusta an. Hier zelebrierten einige von uns (<em>genauer gesagt drei</em>) das komplette Durchqueeren des Kontinents von der nördlichen bis zur südlichen Küste, daneben gab es hier aber vor allem eines zu erledigen: Shoppen.<br />
Am 24. Dezember ist es in Australien nicht viel anders wie sonst überall auch, viele Geschäfte haben geschlossen oder nur sehr kurz geoffnet. So waren wir dann auch froh bei einem Bottleshop noch ein bißchen was zu trinken besorgen zu können und auch einen Supermarkt gab es dort – auch wenn dieser den Großteil seiner Waren bereits veräußert hatte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach Port Augusta war es nicht mehr weit bis zu unserem nächstem Ziel. Für die kommenden zwei Nächte blieben wir in einer alten Mühle <a title="Google Maps Link zu Quorn" href="http://bit.ly/6zw0uY" target="_blank">in Quorn</a>. Daran angegrenzend waren zwei kleinere Gebäude mit Zimmern für Adventure Tours Gruppen. Diese Unterkunft war erstmals ausschliesslich für Adventure Tours reserviert und entsprechend gut ging es uns dort auch.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Abend gab es dann ein leckeres Weihnachtsessen mit super Stampfkartoffeln. Unsere Maria hat sich dabei als gute Köchin heraus gestellt und die Kartoffeln mit einigen Gewürzen besonders lecker gemacht. Später saßen wir dann alle noch zusammen im Mühlengebäude und redeten und lachten. Irgendwann gaben Maria und Fabio noch einen spontanen Rap zu Güte, bevor wir dann alle total erschöpft um drei Uhr ins Bett fielen.</p>


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		<title>Eine Stadt unter Tage, eine Gruppe Reisender im Opalfieber</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 05:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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Der erwartete Cyclone kam glücklicherweise noch nicht, außer ein wenig Regen in der Nacht bekamen wir nichts ab. Hätte der Cyclone in der Nacht über Uluru eingeschlagen, so wären wir wahrscheinlich nicht weiter gekommen, denn die Straßen nach Süden sind sehr tief und werden daher bei Regen schnell überflutet.
So ging es aber mal wieder früh [...]


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<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der erwartete Cyclone kam glücklicherweise noch nicht, außer ein wenig Regen in der Nacht bekamen wir nichts ab. Hätte der Cyclone in der Nacht über Uluru eingeschlagen, so wären wir wahrscheinlich nicht weiter gekommen, denn die Straßen nach Süden sind sehr tief und werden daher bei Regen schnell überflutet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">So ging es aber mal wieder früh hoch und auf den Highway, insgesamt über 700 Kilometer standen uns bevor. Das nächste Ziel auf unserer Reise sollte die Minenstadt &#8220;<a title="Google Maps Link zu Coober Pedy" href="http://bit.ly/76wXog" target="_blank">Coober Pedy</a>&#8221; sein. Unser Mittagessen gab es nach etwa zwei Stunden Fahrt an einer Service-Station und plötzlich hieß es auch &#8220;Good-Bye&#8221; sagen, denn unser Guide Source verlies uns.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;"><strong>Was war geschehen?</strong><br />
An sich nichts, denn Source sollte uns von Anfang an nicht begleiten, stattdessen war &#8220;Jason&#8221; für die Tour vorgesehen. Dieser hatte jedoch am Tag vor der Abfahrt seine Papiere verlegt und konnte somit die Reise nicht antreten. Als Feuerwehrersatz bekamen wir dann den guten Source zugewiesen. Jetzt, zwei Tage später, hatte Jason seine Papiere zurück und konnte die Fahrt übernehmen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">So ging es dann weitere fünf Stunden mit neuem Guide über den Highway in Richtung Süden. Am frühen Nachmittag kamen wir dann in der Opalstadt an und gingen auch direkt zum örtlichen Museum, denn dort erwartete uns bereits eine Führung. Zunächst wurde uns in einem etwa 20 minütigem Film die Geschichte der australischen Opale näher gebracht bevor wir dann selbst herab steigen durften in die alten Minenschächte unter der Stadt. Dort wurde uns dann gezeigt, wie die Arbeiter damals (<em>und zum Großteil auch noch heute</em>) so lebten, wie die Arbeitsstätten aussehen und auch, wonach die Minenarbeiter Ausschau halten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach der Tour ging es dann in den Opalshop, klar. Opale kann man grundsätzlich in ganz Australien sehr günstig erstehen, allerdings ist es für einen Laien relativ schwierig die Qualität einzuschätzen oder gar echte von unechten zu unterscheiden. Deswegen ist es auch wichtig, auf einen vertrauten Shop zu setzen &#8211; und hier hat das Museum natürlich einige Pluspunkte gesammelt. So kam es dann auch, dass viele die eine oder andere Kette, Ohrringe oder auch Brosche erstanden haben. Zu jedem Kauf gab es dann immer direkt ein Echtheitszertifikat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Abend ging es dann in eine Pizza-Bar. Diese war eines der wenigen Gebäude in Coober Pedy, dass nicht unterirdisch angelegt ist. Insgesamt vier große Pizzen wurden serviert, darunter leckere wie Margherita und Hawaii. Natürlich durfte beim Essen auch das eine oder andere Bierchen nicht fehlen, und so kam es dann auch, dass wir am Abend noch in eine Bar gingen &#8211; eine unterirdische Bar.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Diese war in einer alten Mine (<em>was auch sonst</em>) angelegt und beansprucht für sich die einzige Bar mit &#8220;unterirdischem Spielraum&#8221; zu sein. Die Bar selbst war sehr klein, dafür aber auch gemütlich. Es gab einen Pooltisch und einen Raum mit Pokermaschinen. Musik wurde auch gespielt, allerdings musste man die Jukebox vorher mit Goldmünzen füttern. Leider waren nicht allzu viele Menschen in der Bar, neben uns gerade einmal vier Lokale, und so fingen einige aus unserer Gruppe mit verschiedenen Trinkspielen an. Ich entschied mich lieber ein bißchen Ruhe zu suchen und ging zurück zu unserer Unterkunft.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Die Nacht selbst verbrachten wir ganz stielecht unter Tage. Die Häuser in Coober Pedy sind zum Großteil als Hohlräume in die Hügel der Stadt angelegt. Dies hat im Sommer den Vorteil, dass die Wohnung auch ohne Klimaanlage milde Temperaturen erreicht, während es draußen bis auf 57 Grad anschwillt. Andersrum kann es jedoch im Winter auch relativ kalt werden, Temperaturen um die 3-4 Grad sind hier keine Seltenheit. Und genau hier schützt die unterirdische Bauweise erneut, denn die Wärme kann nicht wirklich entfliehen. Für Frischluft sorgen mehrere Luftschächte im &#8220;Dach&#8221;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Unser Zimmer selbst war eine Dorm mit acht Betten. Daneben hatten wir noch zwei weitere Zimmer mit je vier Betten. In der Nacht war es sehr ruhig, lediglich das Geräusch des Schachtlüfters konnte man hören. Die Temperatur blieb konstant angenehm und somit war dies eine der angenehmsten Nächte auf der ganzen Safari.</p>


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		<title>Früh aufstehen, Uluru, Kata Tjuta &#8230; und es sind doch nur Steine</title>
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		<dc:creator>André</dc:creator>
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Nun dachten wir alle, dass wir in Alice Springs früh aufstehen mussten, was uns jedoch am zweiten Tag erwartete, da hatte keiner mit gerechnet. Bereits um 03:45 Uhr sollten wir aufstehen, um pünktlich das Camp verlassen zu können und genauso pünktlich unser erstes Ziel vor dem Sonnenaufgang zu erreichen.
Etwa 45 Minuten dauerte die Fahrt. Dort [...]


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<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nun dachten wir alle, dass wir in Alice Springs <a href="/leaving-the-center-eine-lange-fahrt-und-ein-kurzer-sonnenuntergang-361.html">früh aufstehen</a> mussten, was uns jedoch am zweiten Tag erwartete, da hatte keiner mit gerechnet. Bereits um 03:45 Uhr sollten wir aufstehen, um pünktlich das Camp verlassen zu können und genauso pünktlich unser erstes Ziel vor dem Sonnenaufgang zu erreichen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Etwa 45 Minuten dauerte die Fahrt. Dort angekommen fanden wir uns auf einer Aussichtsplattform wieder, die wir mit unzähligen anderen Touristen teilen durften. Busseweise wurden diese dort abgeliefert und fanden sich auf den Wanderwegen und Plattformen ein, um den Sonnenaufgang zu beobachten. Leider hatten wir nicht allzu viel Glück, denn an diesem Morgen war der Himmel relativ stark bewölkt. Trotzdem war es interessant mit anzusehen, wie der <a title="Google Maps Link zum Uluru" href="http://bit.ly/54JoZ8" target="_blank">Uluru</a> langsam von Grau ins Rot geht und mehr und mehr Risse sichtbar wurden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach dem Sonnenaufgang ging es für uns direkt zum Informationszentrum, von dem aus wir unsere Wanderung rund um den Felsen starteten. Etwa neun Kilometer ist diese Wanderung lang und man darf hier an vielen Stellen nicht einmal Fotos machen, da viele der Stellen für die indigene Bevölkerung heilige Stätten sind. Anfangs war es noch frisch, aber bereits eine Stunde nach Sonnenaufgang konnten wir die Wärme der Sonne spüren und wussten, dass es wieder ein schöner, heißer Tag würde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der Uluru selbst ist kein Berg, sondern ein einzelner, <a title="Wikipedia zum Uluru" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uluru" target="_blank">großer Felsen</a>. Dies ist zunächst schwer zu glauben, aber wenn man sich den Felsen vor Ort anschaut, kann man die Unterschiede zu normalem Gebirge gut erkennen. An jeder Seite ist der Uluru relativ glatt, die Risse wurden meist von Wasser geformt und selbst hier sind die Bruchstellen relativ glatt und scharf geschehen.<br />
Am Rande des Uluru gibt es sogar eine dauerhafte Wasserquelle. Hier blühen viele Pflanzen und Blumen und viele Tiere aus der Umgebung kommen hierher um sich mit Wasser zu versorgen. Schwimmen ist daher in der kleinen Wasserstelle nicht erlaubt, genausowenig wie das Entfernen von Wasser.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Direkt neben der Wasserstelle findet man dann auch wieder <a title="Malereien am Uluru, Google Maps" href="http://bit.ly/4n5cFV" target="_blank">Malereien der Aborigines</a>. Diese unterscheiden sich jedoch stark von den Zeichnungen die wir zum Beispiel im Kakadu National Park gesehen haben, denn die waren deutlich detaillierter und genauer. Die Zeichnungen am Uluru sind dagegen eher ungenauer und schneller verfasst wurden. Der Grund ist relativ einfach, denn in der Wüste ist das Überleben ein ständiger Kampf und die Aborigines investierten hier die meiste Zeit des Tages mit der Suche nach Essen und Wasser – da blieb für schöne Malereien nicht viel Zeit.<br />
Anders war dies in Kakadu, dort gibt es genügend Wasser- und Nahrungsquellen, sodass die Aborigines dort auch deutlich mehr Zeit für andere Dinge, wie etwa detaillierten Malereien, hatten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach der Wanderung um den Uluru ging es dann ins Cultural Center, wo die Geschichte der indigenen Bevölkerung der Region noch einmal aufgezeigt wird und auch einigen Aborigines zu Wort kommen. Sehr interessant fand ich dort auch das sogenannte &#8220;Sorry Book&#8221;. Dies ist ein Buch mit vielen Briefen von Personen, die vor Jahren Steine oder Pflanzen vom Nationalpark als &#8220;Souvenir&#8221; mit nach Hause nahmen und sich nun auf diesem Weg entschuldigten und oftmals das &#8220;Souvenir&#8221; auch wieder mitschickten. Einige berichteten davon vom Pech verfolgt worden zu sein, während andere schlichtweg begriffen, dass ein derartiges Verhalten falsch ist (<em>wenn dies jeder der Millionen Besucher pro Jahr machen würde</em>).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach dem Kulturzentrum nahm uns Source noch mit auf eine kleine, geführte Tour. Dabei erklärte er uns die Hintergründe zu den Zeichnungen, warum diese sich von anderen im Norden unterscheiden und was diese bedeuten. Danach ging es dann zum kleinen Mittagessen zu einem Campingplatz. Da es relativ heiss war durften wir die Mittagspause ein wenig verlängern und die Zeit entspannt im Pool verbringen. Dort spielten wir dann verschiedene Poolspiele und hatten eine Menge Spaß.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach der Erholung ging es dann wieder in den Bus und weiter in Richtung <a title="Google Maps Link zu Kata Tjuta" href="http://bit.ly/4nnSVs" target="_blank">Kata Tjuta</a>. Auch hier gab es wegen der Klimabedingungen wieder die schlechte Nachricht, dass die beiden Aussichtsplattformen am oberen Ende geschlossen seien und wir nur am Boden der Felsen bleiben dürften. Hier wurde dann allerdings auch der Unterschied zum Uluru klar, denn bei den Kata Tjuta kann man gut erkennen, dass diese aus Millionen einzelner Steine zusammem gesetzt sind und sich in 36 Formationen erheben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach nur einer halben Stunde zogen wir dann wieder weiter, denn unser nächstes Ziel war wieder  ein Parkplatz in der Nähe des Uluru, auf dem wir dann den Sonnenuntergang beobachten wollten. Die Wolken vom Morgen waren dann pünktlich zum Sonnenuntergang wieder da, sodass wir außer einem roten Horizont nichts zu sehen bekamen. Dafür gab es aber kostenlosen Sekt und O-Saft und später noch Wein von einer anderen Reisegruppe spendiert. Hier machten wir auch einige Gruppenfotos mit Source.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Abend blieben wir erneut auf dem Campingplatz in der Nähe des Uluru. In dieser Nacht gab es dann leider auch ein komplettes Swag-Verbot von unserem Guide, da vom Ranger eine offizielle Warnung ausgesprochen wurde und zudem die Evakuierung des Campingplatzes für den nächsten Tag vorbereitet wurde. Wie sich herraus stellte, war dies auch eine gute Idee&#8230; der Cyclone kam zwar nicht so heftig, geregnet hat es aber schon gut.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Den Abend verbrachten wir dann noch um die Feuerstelle und sangen gemeinsam einige Lieder oder hörten John-O und Maria beim Gitarrespielen zu. Ein Lagerfeuer durften wir nicht machen, aber das machte der Stimmung keinen Abstrich &#8211; der Alkohol zeigte durchaus seine Wirkung.</p>


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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 05:30:31 +0000</pubDate>
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Nach zwei Tagen in Alice Springs ging es wieder los auf die Piste, die kommenden sechs Tage sollte ich mit anderen Reisenden durch das australische Outback von Alice Springs nach Adelaide reisen. An diesem Tag wurden wir sehr früh abgeholt, genau gesagt war dies sogar der früheste Pickup der gesamten Reise. Um 05.10 Uhr kam [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach <a href="/beinahe-australiens-hauptstadt-alice-springs-eine-kleinstadt-im-zentrum-355.html">zwei Tagen</a> in <a title="Google Maps Link zu Alice Springs" href="http://bit.ly/805VJu" target="_blank">Alice Springs</a> ging es wieder los auf die Piste, die kommenden sechs Tage sollte ich mit anderen Reisenden durch das australische Outback von Alice Springs nach <a title="Google Maps Link zu Adelaide" href="http://bit.ly/8vVehm" target="_blank">Adelaide</a> reisen. An diesem Tag wurden wir sehr früh abgeholt, genau gesagt war dies sogar der früheste Pickup der gesamten Reise. Um 05.10 Uhr kam der Bus, und mit ihm kam &#8220;Source&#8221;, ein total verrückter Typ und unser Guide für die nächsten zwei Tage. Nach seiner eigenen Aussage hat er die letzten Jahre im Knast verbracht und versteckt sich nun vor der australischen Polizei. Verknackt wurde er wegen dem Mord an einigen Backpackern in der Nähe von Wolfs Creek (<em>Nein, er hat <a title="IMDB zu Wolf Creek" href="http://www.imdb.com/title/tt0416315/" target="_blank">den Film</a> nicht gesehen&#8230; wie kommt man denn nur auf die Idee?</em>).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Für den ersten Tag gab es dann leider gleich eine lange Strecke zu fahren, gut 700km. Gegen Mittag erreichten wir dann unser erstes Ziel: <a title="Google Maps Link zum Kings Canyon" href="http://bit.ly/6EMUeE" target="_blank">Kings Canyon</a>.<br />
Dieser wird hier als der &#8220;australische Grand Canyon&#8221; bezeichnet. Die Felsformationen und die Schlucht sind schon sehr beeindruckend, leider durften wir allerdings wegen der Wettersituation nicht auf die Schlucht selbst hochklettern, sondern nur eine Aussichtsplattform am Fuss besuchen. Die Aussicht hier war nicht so super und beeindruckend, wegen der Hitze wäre aber jeder längere Hike viel zu gefährlich gewesen. Immerhin waren es etwa 43 Grad im Schatten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Gegen späten Nachmittag kamen wir dann an unserem Camp an. Dieses liegt in Sichtweite des Uluru und der Kata Tjuta und bietet vielen Gruppen, sowohl von Adventure Tours als auch anderen Reiseveranstaltern, ein Heim. Wir wurden für den Sonnenuntergang am Aussichtspunkt abgeladen und durften dann kurz darauf die rote Sonne über der Wüste bestaunen. Eine handvoll Personen war hier noch anwesend und schaute sich mit uns den Sonnenuntergang an.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Abend hatten wir dann noch beim Dinner und anschließendem Beieinander sitzen Gelegenheit, die anderen Reisenden näher kennen zu lernen. Ich hatte mich bereits im Bus mit drei Schweizerinnen gut unterhalten und so relativ viel über &#8220;Crazy Dezi&#8221;, Kathy und Steff erfahren. Am Abend lernte ich dann noch andere aus der Gruppe kennen, die &#8220;Shithead&#8221; spielten. Insgesamt bestand unsere Gruppe aus drei Deutschen, einem Kanadier, zwei Briten, zwei Holländerinnen, einer Japanerin und sieben Schweizern. Mit dieser lustigen Gruppe sollten wir die nächsten Tage noch viel Spaß haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Leider riet uns unser Guide am Abend davon ab in den Swags zu schlafen, da ein Cyclone auf das Gebiet von Zentralaustralien zusteuerte. Sterne gab es an diesem Abend keine, Regen sollte es an diesem Abend allerdings auch noch keinen geben – nur wussten wir das natürlich nicht.</p>


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<li><a href='http://australien.andreg.de/eine-lange-wanderung-zum-perfekten-wasserfall-343.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Eine lange Wanderung zum perfekten Wasserfall'>Eine lange Wanderung zum perfekten Wasserfall</a></li>
<li><a href='http://australien.andreg.de/von-riesenperlen-und-verruckten-pubs-349.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Von Riesenperlen und verrückten Pubs'>Von Riesenperlen und verrückten Pubs</a></li>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 05:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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Der letzte Tag der Reise von Darwin nach Alice Springs bestand vor allem aus viel fahren und einem Highlight. Erneut ging es früh am Morgen los um zeitig auf der Straße zu sein. Nach den vergangenen Tagen hatten sich eigentlich alle schon ans frühe Aufstehen gewöhnt und auch die morgentlichen Abläufe saßen, sodass wir dann [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der <a href="/die-spinnen-die-australier-highway-pubs-und-service-stations-346.html">letzte Tag</a> der <a href="/eine-lange-wanderung-zum-perfekten-wasserfall-343.html">Reise</a> von Darwin nach Alice Springs bestand vor allem aus viel fahren und einem Highlight. Erneut ging es früh am Morgen los um zeitig auf der Straße zu sein. Nach den vergangenen Tagen hatten sich eigentlich alle schon ans frühe Aufstehen gewöhnt und auch die morgentlichen Abläufe saßen, sodass wir dann auch pünktlich weg kamen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am frühen Vormittag erreichten wir dann die &#8220;Devils Marbels&#8221;. Diese teuflichen Murmeln sind große Felsen bzw. Steine, die durch die Jahre hinweg rund geformt wurden und in zum Teil sehr abenteuerlichen Positionen verweilen. Die größten bieten dabei einen unglaublichen Überblieck über die Umgebung &#8211; wenn man es denn schafft Sie zu besteigen. Ich wanderte zunächst ein wenig umher und machte einige Fotos, bevor ich dann mit dem Aufstieg begann – aus Sicherheitsgründen ohne Kamera.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Oben angekommen ist die Aussicht herrlich. Der Ort ist dazu auch perfekt zum reflektieren oder meditieren, auch wenn ich selbst letzteres eher nicht mache. Abgesehen von den gewaltig großen Steinen gab es aber auch ein paar Steine, die einfach durch ihre Position beeindruckend waren. Diese hingen teilweise auf minimaler Kontaktfläche über dem Boden und man hatte häufig das Gefühl, dass ein kleiner Stoß bereits genügt, um die Kugeln in Bewegung zu setzen. Dem ist jedoch nicht so, die ganzen Felsen sind bereits seit hunderten oder tausenden Jahren in ihrer jetztigen Position und werden nur langsam vom Sand befreit und freigelegt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach unseren Kletterabenteuern auf den Murmeln des Teufels ging es erneut auf den Highway. Auf dem Weg nach Alice Springs hielten wir noch zwei weitere Male an, beide Male waren es Pubs bzw. Servicestationen. Gerade einer der Pubs war dabei absolut genial. Der Besitzer sammelt seit einigen Jahren die verschiedensten Banknoten und Münzen. Über die Jahre ist so eine gigantische Sammlung entstanden, die teilweise an den Wänden des Pubs zu betrachten ist, teilweise aber auch vom Besitzer bereit gehalten wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Wer nun in den Pub kommt und seine Nationalität verrät, bekommt vom Besitzer verschiedene Noten seiner Landeswährung gezeigt. Aus Deutschland gab es natürlich etliche Euros, klar, aber auch einige Mark-Scheine waren noch dabei und, ganz nebenbei, zeigte er uns dann noch einen alten Schein (<em>wahrscheinlich Reichsmark</em>) aus dem Jahr 1920. Leider hing dieser an der Wand hinter der Bar und war somit nicht gut zu erkennen, beeindruckend war die Sammlung dagegen schon. Der Besitzer der Bar kennt hierbei jede einzelne Ecke, Note und Münze und kann zu jedem Stück seiner Sammlung Geschichten erzählen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Nachmittag kamen dann endlich die Gebirgszüge in Sichtweite, die <a title="Google Maps Link zu Alice Springs" href="http://bit.ly/8Cvi32" target="_blank">Alice Springs</a> umringen und wir konnten in unser Hostel, das <a title="Haven Backpacker in Alice Springs" href="http://www.alicehaven.com.au/" target="_blank">Haven</a>, einchecken. Dieses ist leider etwas teuer bei den Service-Dienstleistungen (<em>so kostet Wäsche hier etwa vier Dollar, statt der sonst üblichen drei</em>), war sonst aber vollkommen in Ordnung. Kaum ins Zimmer gekommen ging es für uns auch schon wieder los, denn um sieben Uhr wollten wir alle gemeinsam zum Abendessen ins &#8220;<a title="Annie's Lounge &amp; Bar in Alice Springs" href="http://www.anniesplace.com.au/anniesplace/HTML/alicelounge.html" target="_blank">Annie&#8217;s</a>&#8220;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Jane hatte uns vorher gefragt, ob wir irgendwo hinwollten und hat uns dann auch noch einige Lokalitäten vorgestellt. Das Annie&#8217;s selbst ist ein eher günstiges Restaurant, dass jedoch von vielen Backpackern bevorzugt wird. Dort angekommen konnten wir dann normales Essen genießen – und von Jane gab es noch ein paar Portionen Wedges extra. Anschließen ging es zum gemütlichen Teil des Tages bei dem wir alle zusammen saßen und das eine oder andere Bierchen tranken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Irgendwann gegen Mitternacht gingen wir dann weiter zu einem anderen Pub. Da dieser jedoch bereits durch volltrunkene Männer übersäht war, entschloss sich ein Großteil unserer Reisegruppe kurzerhand dazu, den Abend hier zu beenden und lieber ein wenig Erholung zu genießen. So gingen dann drei sehr schöne und ereignisreiche Tage zu Ende.</p>


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		<title>Die Spinnen die Australier – Highway Pubs und Service Stations</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 06:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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Der zweite Tag auf unserer Reise von Darwin nach Alice bot leider keine großen Highlights, vielmehr war dieser Tag gekennzeichnet durch einige hundert Kilometer auf dem Highway und verschiedene Pubs und &#8220;Kleinstädte&#8221; an der Fahrbahn.
Unser erstes Ziel am Morgen waren die sogenannten &#8220;Thermal Pools&#8221; bei Mataranka. Dies ist eine kleine Oase in Mitten von relativ [...]


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<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der zweite Tag auf <a href="/eine-lange-wanderung-zum-perfekten-wasserfall-343.html">unserer Reise</a> von Darwin nach Alice bot leider keine großen Highlights, vielmehr war dieser Tag gekennzeichnet durch einige hundert Kilometer auf dem Highway und verschiedene Pubs und &#8220;Kleinstädte&#8221; an der Fahrbahn.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Unser erstes Ziel am Morgen waren die sogenannten &#8220;Thermal Pools&#8221; bei Mataranka. Dies ist eine kleine Oase in Mitten von relativ trockenem Steppenland. Wenn man sich auf dem Highway befindet, sieht man vor allem kleinere Bäume und Büsche und natürlich das australische Gras. Biegt man dann jedoch zu dem Pools ab, findet man sich ruckzuck in einer tropischen Oase wieder.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">In der Mitte befindet sich eine dauerhafte Frischwasserquelle. Durch die Beschaffenheit der Quelle ist das Wasser sehr klar und warm, trotzdem gibt es aber rund um die Quelle viel Leben. Sowohl Wallabies als auch Echsen und Vögel tummeln sich dort. Daneben gibt es die verschiedensten Pflanzenarten, die einerseits um den Wasserzugang, andererseits um den Zugang zum Licht kämpfen. Für vorbeifahrende Touristen und Fahrer bieten die Pools eine kleine Abkühlung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nachdem sich unsere Gruppe in Mataranka abkühlen konnte waren wir bereit für den weiteren Weg in Richtung Alice Springs. Die Fahrt auf dem Highway ging weiter, immer geradeaus, ab und an mal ein wenig auf und ab. Die Straßen ziehen sich hier auf diese Weise über hunderte Kilometer hin, ohne dass man einmal ein anderes Fahrzeug sieht, oder auch nur eine Kurve.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach einiger Zeit kamen wir dann jedoch bei einem der ältesten Pubs am Highway an. In Daily Waters gibt es verschiedene Quellen, wodurch der Ort  bereits früh entstand und als Telegrafentation genutzt wurde. Heute findet man dort einen kleinen Ort mit skurilem Pub. Dieser hat einen eigenen, kleinen Zoo mit verschiedenen Vögeln, ein paar Krokodilen und anderen großen und kleinen Tieren. Im Pub selbst hinterlassen passierende wie auch Gäste Visitenkarten, Fotos oder auch andere, persöhnliche Gegenstände. Der Innenraum des Pubs ist heute übersäht mit den verschiedensten Andenken aus der ganzen Welt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Gegen Abend kamen wir dann im Camp an. An diesem Abend sollten wir auf der Juno Pferdefarm übernachten. Im Hinterhof der Farm hat Adventure Tours eine kleine Zeltstadt für maximal zwei Reisegruppen aufgebaut. Auch hier durften wir wieder in richtigen Betten schlafen. Die Ausstattung scheint hier generell immer die selbe zu bleiben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Neben den Pferden gab es aber auch unzählige Grashüpfer. Leider sind diese nun jedoch nicht so klein wie in Deutschland, sondern erreichen eine Größe von einigen Zentimetern. Wenn die dann nachts gegen die Zeltwand donnern, kann man sich schon gewaltig erschrecken.<br />
Ein anderes Tier überraschte uns nach dem Abendbrot: ein kleiner <strong>Skorpion</strong> hatte sich in unser Essenszelt verirrt. Die Mädels in unserer Gruppe bekamen natürlich sofort Panik und stiegen auf die Bänke, unser Guide Jane blieb aber ganz ruhig. Immerhin ist der Skorpion eines der wenigen Tiere in Australien, dass einen Menschen in der Regel nicht töten kann. Zudem greifen Skorpione nur dann Menschen an, wenn sie sich stark bedroht fühlen.</p>


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		<title>Eine lange Wanderung zum perfekten Wasserfall</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 06:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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Nach unseren Abenteuern auf Kakadu durften wir direkt am nächsten Tag wieder aufbrechen; um kurz vor sechs Uhr ging es los in Richtung Alice Springs. Unser Guide auf dieser Tour war Jane, eine junge Australierin. Direkt zu Beginn hatten wir eine etwas längere Fahrt vor uns, was dazu führte, dass wir alle noch einmal ein [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach unseren <a href="/kleiner-unfall-bose-folgen-und-uralte-zeichnungen-327.html">Abenteuern</a> <a href="/ein-weiterer-nationalpark-wasserfalle-und-lebensgefahrliche-kletterabenteuer-323.html">auf</a> <a href="/krokodile-termiten-noch-ein-wasserfall-und-interessante-bauten-340.html">Kakadu</a> durften wir direkt am nächsten Tag wieder aufbrechen; um kurz vor sechs Uhr ging es los in Richtung Alice Springs. Unser Guide auf dieser Tour war Jane, eine junge Australierin. Direkt zu Beginn hatten wir eine etwas längere Fahrt vor uns, was dazu führte, dass wir alle noch einmal ein wenig schlafen konnten. Nach der Vorstellungsrunde hatten wir dann auch im etwa eine Idee, was für Menschen denn mit uns reisen würden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">An sich war für den Vormittag noch der Besuch bei einem Aborigine-Künstler vorgesehen, allerdings war dieser kurzfristig verreist wodurch wir dann direkt zum zweiten Programmpunkt übergingen: Dem Nachmittag am Katherine Gorge. Vorher machten wir jedoch noch kurz halt beim &#8220;Tropic Capricorn&#8221;, ein Punkt der den Übergang von der tropischen Region in die eher mildere (Wüsten-)Region angab.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Beim Katherine Gorge angekommen hatten wir die Wahl zwischen verschiedenen Aktivitäten. Es gab verschiedene Wanderwege von nur wenigen Minuten bis hin zu wahren Marathonlängen über mehrere Stunden. Dann gab es noch eine kleine Flussfahrt auf dem Gorge, die am fortgeschrittenen Nachmittag stattfinden sollte. Ich beriet mich kurz mit den Deutschen Mädelz Marie und Christina und dann ging es auch recht zügig los auf den mittellangen Wanderweg, etwa acht Kilometer Gesamtstrecke. Vorsichtshalber nahm ich aber auch noch mein Regencape mit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der anfängliche Aufstieg auf einen der Hügel war relativ anstrengend, da wir hierfür eine steile Treppe und später Steine erklettern mussten. Oben angekommen gab es dann allerdings den ersten, tollen Ausblick über den Gorge. Leider zeichneten sich am Horizont bereits dunkle Wolken ab. Etwa 20 Minuten später fanden wir uns in einem gewaltigen Schauer wieder. Der Regen kommt in dieser Region sehr schnell und heftig, allerdings geht der auch genauso schnell wieder.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Vollkommen durchnässt gingen wir dann also weiter. Der Rest der Wanderung verlief relativ trocken, wobei wir selbst aber auch schnell wieder getrocknet waren, lediglich die Schuhe brauchten ein bisschen länger. Nach etwa ein einhalb Stunden Wanderung kamen wir an Pat&#8217;s Lookout an, unserem Ziel. Von hier aus konnte man ein gutes Stück vom Gorge bestaunen und wir sahen sogar eine der Kreuzfahrten im Fluss.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Da wir noch Zeit hatten, entschieden wir uns auch dazu noch zum &#8220;Southern Hole&#8221; herab zu steigen. Der Abstieg war erneut relativ schwer, da es nur beim ersten Teilstück eine Art Treppe (<em>aus Felsgeröll</em>) gab, danach musste man sich erneut seinen eigenen Weg durch die Felsen suchen. Unten angekommen wurden wir dann jedoch mit einem absolut genialem Anblick belohnt:<br />
Vor uns lag ein kleiner See, vollkommen klar und umgeben von steilen Felswänden. Gespeist wurde dieser durch einen Wasserfall und das Wasser selbst floss dann weiter in Richtung Gorge. Die ganze Ansicht hat uns dann doch sehr beeindruckt und den Abstieg und die Anstrengungen wett gemacht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der Rückweg war dann überraschend einfach und wir brauchten statt der zwei Stunden nur noch 45 Minuten. Am Parkplatz angekommen warteten wir dann auf Jane und wurden dort erneut von eine Unwetter überrascht, dieses Mal jedoch von einem Gewitter. Die nahe gelegenen Toiletten boten uns allerdings etwas Schutz vor dem Regen, sodass wir nicht erneut durchnässt wurden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Anschließend ging es dann ins Camp wo bereits einige warteten und das Abendessen vorbereitet wurde. Überraschend gab es Hünchen und mir wurde beim Anblick der vorbereiteten Schenkel übel, weswegen ich mich in ein Zelt verzog. Nachdem ich Jane dann erklärt hatte, woran dies läge, hat Sie mir ein bisschen vom vegetarischen Essen zurück gelegt und ich konnte etwas später essen. Das vegetarische Essen war dann auch super lecker und das sollte es auch in den kommenden Tagen bleiben.</p>


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		<title>Krokodile, Termiten, noch ein Wasserfall und interessante Bauten</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 06:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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Der dritte Tag fing bereits früh an, da wir hier als einzigen einen festen Termin hatten. Um acht Uhr sollten wir uns für eine Bootsfahrt einfinden. Hier wurden wir auf einen der dauerhaften Frischwasserseen mitgenommen. In der Regenzeit verbinden sich die einzelnen Seen zu einem gewaltigem, noch aber gibt es mehrere einzelne.
Der See selbst ist [...]


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<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der dritte Tag fing bereits früh an, da wir hier als einzigen einen festen Termin hatten. Um acht Uhr sollten wir uns für eine Bootsfahrt einfinden. Hier wurden wir auf einen der dauerhaften Frischwasserseen mitgenommen. In der Regenzeit verbinden sich die einzelnen Seen zu einem gewaltigem, noch aber gibt es mehrere einzelne.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der See selbst ist übersäht von verschiedenen Seerosen und Seelilien, dazu gibt es eine sehr große Vielfalt von verschiedensten Lebewesen, darunter auch den zwei in Australien vorkommenden Krokodilrassen. Wir waren also auf der Suche nach Frischwasser- wie auch Salzwasserkrokodilen. Erstere sind dabei relativ leicht zu finden, da diese sich am Uferrand aufhalten und in der Regel dort in der Sonne liegen und kleine Tiere, die sich in ihre Nähe bewegen, fressen. Dies sind vor allem Grashüpfer, Frösche oder auch andere Insekten.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Salzwasserkrokodile sind dagegen deutlich schwerer auszumachen, da diese sich eher in der Mitte des Flusses aufhalten und häufig tief tauchen oder aber knapp unter der Wasseroberfläche treiben. Diese Krokodile sind auch weitaus gefährlicher, da Sie deutlich größere Tiere angreifen und z.B. Auch Frischwasserkrokodile fressen. Wir haben übrigens keines zu Gesicht bekommen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Wir sahen allerdings einige Frischwasserkrokodile, die sich am Rand des Wassers entspannten und die Sonne auf den Bauch fallen ließen. Angegriffen wurden wir nicht. Meine Kamera funktionierte bereits wieder ein wenig, allerdings hatte sich im Bildschirm ein wenig Feuchtigkeit angesammelt, die den Monitor beschlagen ließ. Auch im Gehäuseinneren hatte sich Feuchtigkeit angesammelt, die sich am inneren des Objektivs niederschlug.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem Schiffsausflug gab es an einem der Pubs unser Mittagsessen. Leider hatte unser Guide fast keine vegetarische Mahlzeit mehr. Fast&#8230; nunja, er hatten noch einen kleinen Rest Nudelmischmasch vom vorherigen Abend übrig. Ich zog es dann doch vor mein Mittagessen auf den Abend in Darwin zu verlegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Später am Tag fuhren wir dann noch zu einem weiteren Wasserfall. Ich entschied mich hier jedoch dazu, nicht erneut wandern zu gehen, sondern stattdessen mein Büchlein weiter zu lesen – irgendwann war mir das mit den ganzen Wasserfällen und angeblich sicheren Wanderwegen und der nicht vorhandenen Hilfe unseres &#8220;Guides&#8221; zu blöd geworden.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem kurzen Auffenthalt beim letzten Wasserfall unserer Tour ging es dann zu den Termitenhaufen. Gerade in und um Kakadu gibt es tausende von Termitenstämmen. Diese bauen sehr beeindruckende Gebäude. Dabei gibt es vor allem zwei Arten: Die &#8220;Magnetic Termites&#8221; und die &#8220;Cathedral Termites&#8221;. Erstere bauen ihre Bauten sehr flach und nach dem Verlauf der Sonne ausgerichtet, um eine perfekte Wärmeausnutzung in ihren Bauten zu ermöglichen, während die anderen eher runde Bauten mit Verwinklungen haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Das interessante ist aber, dass ein Bau der Cathedral Termites etwa einen Meter alle zehn Lebensjahre einer Königin wächst. Die größten gibt es in Kakadu und sind bis zu sieben/acht Meter hoch. Entsprechend ist die Königin also auch gut 70 Jahre alt. Stirbt die Königin, wird der Bau in der Regel mit der Zeit zerfallen und durch Regen abgetragen. Manchmal nisten sich aber auch andere Termiten in so einen Bau ein und übernehmen diesen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Meine Kamera hatte sich bis zum Nachmittag größtenteils erholt, allerdings &#8220;brach&#8221; der Zoomring an meinem Sigma-Objektiv bei den Termitenhügeln, weswegen dieses Objektiv mehr oder weniger nutzlos wurde. Ich kann zwar das Objektiv manuell heraus und herein schieben, allerdings braucht dies ein wenig Kraft und beim Fotografieren hilft das nur wenig. Zum Glück war das Sigma auch gleich das billigste Objektiv in meiner Sammlung.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Abends waren wir dann alle froh im Hostel angekommen zu sein und viele waren auch froh diese eher schlechte Tour hinter sich gebracht zu haben. Leider ist vieles dem Guide zu Lasten zu legen, da sich dieser schlichtweg sehr wenig Mühe gegeben hat und relativ desinteressiert schien. Entsprechend gab es dann allerdings auch ein Feedbackschreiben am Ende. Ob es was bringt bleibt jedoch zu bezweifeln, denn es gibt einfach nicht genügend Guides in Australien, als dass man hier auf welche verzichten könnte (<em>ganz abgesehen von den zehntausenden Touristen und Backpackern, die fleissig dafür zahlen</em>).</p>


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