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	<title>Australia Inside</title>
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	<description>André "Down Under" - Sydney</description>
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		<title>Frohes neues Jahr &#8211; Erinnerungen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 13:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade habe ich die Folge &#8220;Frohes Neues Jahr&#8221; der Kultserie &#8220;Wunderbare Jahre&#8221; gesehen. Ganz unpassend endet diese Folge mit dem Jahreswechsel und wie ihn die Protagonisten am Ende in einem Waschsalon verbringen. Doch bei mir kamen mit dieser Folge auch Erinnerungen hoch. Vor bald sieben Monaten begann das Jahr 2010 &#8211; und für mich vollkommen [...]


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<li><a href='http://australien.andreg.de/silvester-am-strand-394.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Silvester am Strand'>Silvester am Strand</a></li>
<li><a href='http://australien.andreg.de/kunst-am-strand-und-sonnenaufgang-215.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kunst am Strand und Sonnenaufgang'>Kunst am Strand und Sonnenaufgang</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade habe ich die Folge &#8220;Frohes Neues Jahr&#8221; der Kultserie &#8220;Wunderbare Jahre&#8221; gesehen. Ganz unpassend endet diese Folge mit dem Jahreswechsel und wie ihn die Protagonisten am Ende in einem Waschsalon verbringen. Doch bei mir kamen mit dieser Folge auch Erinnerungen hoch.</p>
<p>Vor bald sieben Monaten begann das Jahr 2010 &#8211; und für mich vollkommen ungeplant nicht in Sydney, sondern <a href="http://australien.andreg.de/silvester-am-strand-394.html">am Strand in Adelaide</a>. Doch es ist nicht etwa der Frust über das nicht erfolgte Silvester in Sydney der mir in Erinnerung geblieben ist. Ich kann mich nicht einmal mehr genau an den Tag selbst erinnern. Doch eine Sache ist mir dabei im Kopf geblieben:<br />
<strong>Die Menschen</strong>.</p>
<p>In den Tagen zuvor lernte ich im Hostel einige andere junge Menschen kennen, die dort ebenfalls über längere Zeit lebten. Einige nur wenige Tage, andere bereits Wochen oder Monate. So freundeten wir uns, trotz der kurzen Zeit, recht schnell an. Und da wir am 31.12.2009 nichts besseres zu tun hatten, verbrachten wir den Abend gemeinsam. Eine Flasche Wodka, eine Flasche Sekt und eine lustige Truppe junger Erwachsener.</p>
<p>Ich erinnere mich auch daran, wie wir am Strand im Sand standen, gemeinsam das Feuerwerk beobachteten und uns einander zuprosteten und ein &#8220;Frohes Neues&#8221; wünschten. Kein &#8220;Dinner for One&#8221;, kein Familienessen und auch keine große Party oder großes Besäufnis. Viele Menschen waren an diesem Abend am Strand, doch erinnern, dass tue ich mich an die verrückte Truppe aus Adelaide.</p>
<p><strong>Deswegen gilt dieser Beitrag EUCH.</strong></p>


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		<title>Abstimmen &amp; Gewinnen: BlogWM 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 12:38:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[So, nun gibt es auch hier einmal einen Beitrag zur BlogWM. Mittlerweile sind wir im Viertelfinale angelangt und die Spannung steigt &#8211; und leider sind auch die Nerven zunehmend angespannter. So gab es in der letzten Runde gleich zwei Mal den Verdacht der Manipulation. Einmal wurde dieser bestätigt, in meinem Fall jedoch konnte nichts auffälliges [...]


Keine &auml;hnlichen Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, nun gibt es auch hier einmal einen Beitrag zur BlogWM. Mittlerweile sind wir im Viertelfinale angelangt und die Spannung steigt &#8211; und leider sind auch die Nerven zunehmend angespannter. So gab es in der <a title="Achtelfinale der BlogWM" href="http://www.blogprojekt.de/2010/06/23/blog-wm/blog-wm-2010-achtelfinale/" target="_blank">letzten Runde</a> gleich zwei Mal den Verdacht der Manipulation. Einmal wurde dieser bestätigt, in meinem Fall jedoch konnte nichts auffälliges festgestellt werden. Und so ist es auch:<strong> Ich habe zu keinem Zeitpunkt versucht den Wettbewerbe zu manipulieren</strong>.</p>
<p>Bis jetzt. Sozusagen.<br />
Denn zum ersten Mal in diesem Wettbewerbe habe ich vor stärker mitzuwirken. Genauer:<br />
Ich möchte euch &#8220;bestechen&#8221; <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gut, Spaß beiseite.<br />
Ich werde in dieser Runde, egal ob ich weiter komme oder nicht, unter allen Stimmgebern eines meiner Bilder verlosen. Der Sieger wird nach dem Ende der aktuellen Runde (2. Juli) ermittelt und kann sich dann eine Fotografie aussuchen. Genügend Auswahl sollte ja unter <a href="http://australien.andreg.de/fotos">Fotos</a> vorhanden sein.<br />
Das Foto werde ich dann bei <a title="PosterXXL" href="http://www.posterxxl.de" target="_blank">posterxxl.de</a> auf Leinwand drucken lassen. Je nach Fotografie wird die Leinwand im Bereich von 30x40cm liegen &#8211; genaueres kann ich nicht sagen, so lange ich nicht weiß, für welche Fotografie sich der Gewinner entscheidet.</p>
<h2>Regeln / Ablauf</h2>
<p>Ihr habt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, euch an der Aktion zu beteiligen.</p>
<ol>
<li>Ihr stimmt bei der <a title="Blog-WM 2010" href="http://www.blogprojekt.de/2010/06/28/blog-wm/blog-wm-2010-viertelfinale/" target="_blank">BlogWM</a> ab.</li>
<li>Ihr verbreitet diesen Beitrag <em>(z.B. über euren Blog)</em> und macht auf die <a title="Blog-WM" href="http://www.blogprojekt.de/blog-wm-2010/" target="_blank">BlogWM</a> aufmerksam.</li>
</ol>
<p>Durch beide Möglichkeiten erhaltet ihr jeweils eine Gewinnchance. Also solltet ihr in eurem Kommentar auch einen Link zu eurem Beitrag einfügen oder mich sonst wie wissen lassen, dass ihr teilgenommen habt.</p>
<p><strong>Noch einmal der Hinweis</strong>:<br />
Bitte seid ehrlich. Versucht nicht den Wettbewerb zu manipulieren. Besser: Ihr sagt euren Freunden, eurer Familie und euren Netzwerken Bescheid und gebt diesen auch die Möglichkeit hier zu gewinnen.</p>
<h2>Das Voting</h2>
<p>Um bei der BlogWM abzustimmen, folgt einfach <a title="BlogWM 2010" href="http://www.blogprojekt.de/2010/06/28/blog-wm/blog-wm-2010-viertelfinale/" target="_blank">folgendem Link</a>.</p>
<p>Anschließend stimmt ihr in allen vier Duellen für eure Favoriten ab.<br />
Ich würde mich natürlich freuen, wenn ich im Duell 4 eure Stimme erhalte.</p>
<p><a href="http://australien.andreg.de/wp-content/uploads/2010/06/duell4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-433" title="duell4" src="http://australien.andreg.de/wp-content/uploads/2010/06/duell4-300x128.jpg" alt="" width="300" height="128" /></a></p>
<h2>Update 02.07.2010:</h2>
<p>Ich habe es tatsächlich ins Halbfinale geschafft &#8211; unglaublich. Ich hab mit so einem Erfolg nie und nimmer gerechnet. Am Anfang waren es 64 super Blogs und nun bin ich unter den letzten 4, genial. Bitte vergesst nicht, wieder im Halbfinale <a href="http://www.blogprojekt.de/2010/07/02/blog-wm/blog-wm-2010-halbfinale/" target="_blank">abzustimmen</a>.</p>
<p><strong>Auswertung</strong>: Bei meiner kleinen Aktion haben sich insgesamt sechs Personen beteiligt. Jeder Teilnehmer bekam eine Startnummer, nach Kommentarzeitpunkt absteigend sortiert. Anschließend habe ich per random.org den Gewinner, bzw. in diesem Fall die Gewinnerin, ermittelt.</p>
<p><a href="http://australien.andreg.de/wp-content/uploads/2010/06/random.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-437" title="random" src="http://australien.andreg.de/wp-content/uploads/2010/06/random.jpg" alt="" width="223" height="274" /></a></p>
<p>Die Nummer 2 gehört zum Kommentar von <a title="Angis Blog" href="http://www.angis-blog.de" target="_blank">Angi</a>. Ich habe Sie bereits angeschrieben und Sie kann sich nun eines der <a href="http://australien.andreg.de/fotos">Fotos</a> aussuchen und bekommt dieses anschließend als Druck auf Leinwand zugeschickt. Allen, die mitgemacht haben, vielen Dank.</p>


<p>Keine &auml;hnlichen Artikel.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Digitale Photomedia: Ergebnisse der finalen Aufgabe</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 06:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni / Studium]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute gibt es mal wieder ein paar Fotos &#8211; aber nicht irgendwelche, sondern die Ergebnisse der finalen Aufgabe meines Kurses &#8220;Digital Photomedia&#8221;, den ich während meines Auslandssemesters an der University of Technology (UTS) belegte. Der Kurs In dem Kurs &#8220;Digital Photomedia&#8221; wollten wir uns detailliert mit den Möglichkeiten der digitalen Fotomanipulation auseinander setzen. Hierzu studierten [...]


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<li><a href='http://australien.andreg.de/erste-fotografien-aus-sydney-skyline-harbour-bridge-38.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Erste Fotografien aus Sydney &#8211; Skyline &#038; Harbour Bridge'>Erste Fotografien aus Sydney &#8211; Skyline &#038; Harbour Bridge</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gibt es mal wieder ein paar Fotos &#8211; aber nicht irgendwelche, sondern die Ergebnisse der finalen Aufgabe meines Kurses &#8220;Digital Photomedia&#8221;, den ich während meines Auslandssemesters an der University of Technology (UTS) belegte.</p>
<h2>Der Kurs</h2>
<p>In dem Kurs &#8220;Digital Photomedia&#8221; wollten wir uns detailliert mit den Möglichkeiten der digitalen Fotomanipulation auseinander setzen. Hierzu studierten wir zunächst einige Fotografen in Form von Einzelreferaten der einzelnen Studenten. In den darauf folgenden Kursen referierte unser Dozent jeweils einige Möglichkeiten der Manipulation und brachte diese in einen geschichtlichen Zusammenhang, oftmals mit Exkursionen zur analogen Fotografie und der Arbeit in der Dunkelkammer.</p>
<p>Gleichzeitig lehrte man uns aber auch, wie wir diese Techniken selbst anwenden können. Somit bestand jede Stunde auch immer zu einem gewissen Teil aus praktischer Arbeit. Der Kurs selbst bestand zu etwa 2/3 aus einheimischen Studenten und zu etwa 1/3 aus internationalen. Hier lernte ich etwa auch Bryan kennen, mit dem ich später noch so einige Partynächte verbrachte.</p>
<h2>Die Aufgabe</h2>
<p>Natürlich sollte es zum Abschluß des Kurses auch eine Aufgabe geben, bei der wir unsere Fähigkeiten wie auch unsere Kreativität einbringen lassen sollten. Inspiriert von verschiedenen Künstlern sollten wir unsere ganz eigene Variante des Themas &#8220;Subjektive Realität&#8221; (en: subjective reality) erschaffen. Dabei war uns realtiv freie Hand gelassen, so lange wir uns im etwa an das Thema hielten. Einige Studenten kamen am Ende mit nahezu perfekt retouschierten Fotografien an, während andere z.T. sehr aufwändige Fakefotos erstellten und sichtbar die Realität verzerrten.<br />
Die drei entstandenen Fotografien sollten zudem eine zusammenhängende Serie darstellen.</p>
<p>Meine Idee war es von vornherein, bei den Fotografien möglichst nahe an der Realität zu bleiben. Gleichzeitig wollte ich aber auch meine Message klar kommunizieren. Ich schwankte zunävhst noch zwischen zwei Themen. Beide wurden von meinem Dozenten als durchaus machbar und gute Wahl eingestuft &#8211; nach einigem Grübeln entschloß ich mich dann aber für das Thema &#8220;Einsamkeit&#8221; in der Gemeinschaft.</p>
<p>Der Hintergedanke dabei ist recht simpel &#8211; und doch so allgegenwärtig in unserer Zeit:<br />
Eine Millionenmetropole wie Sydney bietet unglaublich viele Kontaktmöglichkeiten, und doch gibt es auch immer wieder die Gefahr des &#8220;sich verlierens&#8221;. Man kann sozusagen abtauchen in einen Strom aus Menschen und Gesellschaft, wird zu einem Teil des Strom und ist doch gleichzeitig abgespalten und allein. Oftmals hatte ich auch das Gefühl, dass gerade die speziellen Gruppen wie internationale Studenten, Working Holidays oder auch die Indischen Mitbürger schnell Gefahr laufen in genau so einen Zustand zu verfallen.</p>
<p>Ich wollte meine Idee dann durch geschichte Manipulation der Wirklichkeit herüber bringen. Zum einen sollte mein Fotoobjekt selbst als natürlicher, freundlicher Mensch herrüber kommen, gleichzeitig aber auch durch Farbe, Schräfeebene und Abbildungsart von der Umgebung abgelöst werden. Um den Effekt der Illosation zu verstärken habe ich mehrere Fotos übereinander gestapelt und Menschen nach Belieben herein- bzw. heraus kopiert.</p>
<p>Insgesamt habe ich pro Fotografie etwa 10-15 Arbeitsstunden investiert, exklusiv der Shootingzeit.</p>
<h2>Die Fotografien</h2>

<a href="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/uni/2wz.jpg" title="Das erste von drei Fotos aus der Serie &quot;Lonely in the City&quot;.

Entstanden im Kurs &quot;Digital Photo Media&quot;.
Model war hier ich selbst, Fotograf Shayne Baptist.
Aufgenommen an einem heißen Sommertag auf den Treppen des Sydney Opern Hauses." class="shutterset_singlepic88" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/cache/88__320x240_2wz.jpg" alt="Lonely in the City (1)" title="Lonely in the City (1)" />
</a>

<p>Lonely in the City (1/3)</p>

<a href="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/uni/1wz.jpg" title="Das zweite von drei Fotos aus der Serie &quot;Lonely in the City&quot;.

Entstanden im Kurs &quot;Digital Photo Media&quot;.
Model war hier James Pang.
Aufgenommen vor meinem Apartment auf dem World Square im Sydney CBD." class="shutterset_singlepic87" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/cache/87__320x240_1wz.jpg" alt="Lonely in the City (2)" title="Lonely in the City (2)" />
</a>

<p>Lonely in the City (2/3)</p>

<a href="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/uni/3wz.jpg" title="Das dritte von drei Fotos aus der Serie &quot;Lonely in the City&quot;.

Entstanden im Kurs &quot;Digital Photo Media&quot;.
Model war hier James Pang.
Aufgenommen an der Ecke Liverpool und George Street in CBD Sydney." class="shutterset_singlepic89" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/cache/89__320x240_3wz.jpg" alt="Lonely in the City (3)" title="Lonely in the City (3)" />
</a>

<p>Lonely in the City (3/3)</p>


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<li><a href='http://australien.andreg.de/erste-fotografien-aus-sydney-skyline-harbour-bridge-38.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Erste Fotografien aus Sydney &#8211; Skyline &#038; Harbour Bridge'>Erste Fotografien aus Sydney &#8211; Skyline &#038; Harbour Bridge</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>City2Surf 2009 &#8211; Fotos (2)</title>
		<link>http://australien.andreg.de/city2surf-2009-fotos-2-415.html</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 10:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist nun gerade einmal 10 Monate her, seitdem ich die ersten zwei Fotos des bekannten Fun-Marathons verbloggte. Nun habe ich es endlich geschafft und weitere Fotos bearbeitet. Lediglich eine kleine Auswahl fehlt noch und folgt dann demnächst noch einmal. Was ist &#8220;City2Surf&#8221;? Der City2Surf Marathon ist ein reiner Spaß-Marathon. Daher werde auch keine 42 [...]


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<li><a href='http://australien.andreg.de/fotos-sydney-transport-life-47.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Fotos: Sydney Transport + Life'>Fotos: Sydney Transport + Life</a></li>
<li><a href='http://australien.andreg.de/fotos-feuer-jongleure-109.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Fotos: Feuer Jongleure'>Fotos: Feuer Jongleure</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nun gerade einmal 10 Monate her, seitdem ich <a title="Fotos vom City2Surf" href="http://australien.andreg.de/city2surf-2009-fotos-1-85.html">die ersten zwei Fotos</a> des bekannten Fun-Marathons verbloggte. Nun habe ich es endlich geschafft und weitere Fotos bearbeitet. Lediglich eine kleine Auswahl fehlt noch und folgt dann demnächst noch einmal.</p>
<h2>Was ist &#8220;City2Surf&#8221;?</h2>
<p>Der City2Surf Marathon ist ein reiner Spaß-Marathon. Daher werde auch keine 42 Kilometer gelaufen, sondern nur &#8220;lockere&#8221; 14 Kilometer. Dafür gibt es aber eine atemberaubende Ansicht &#8211; von der Großstadt-City des <a title="Sydney CBD" href="http://www.cityofsydney.nsw.gov.au/" target="_blank">Central Business Deistrict (CBD)</a> über diverse Suburbs bis hin zum ikonischen Strand des &#8220;<a title="Bondi Beach" href="http://de.sydney.com/Bondi_Beach_p1609.aspx" target="_blank">Bondi Beach</a>&#8220;. Entlang der Strecke gibt es dann auch viel zu entdecken, tolle Strände, Häuser, verschiedenste Wohngegenden.</p>
<p>Neben dem reinen Spaß an der Sache gibt es aber auch einen ernsten Hintergrund:<br />
In jedem Jahr werden durch die Startgelder, durch Sponsoren usw. Spendengelder gesammelt. Dabei &#8220;sponsorn&#8221; viele Unternehmen, Schulen und Unis ihre Mitarbeiter (<em>und z.T. auch Studenten</em>), damit diese am Marathon teilnehmen. Viele &#8220;Teams&#8221; treten dann auch in entsprechender Unternehmensuniform auf und laufen ein wenig Werbung. Wer nicht für ein Unternehmen läuft bzw. keine Kleidung vorgeschrieben bekommt, der läuft entweder in normalen Klamotten oder in skurilen und ausgefallenen Variationen.</p>
<p>Der Marathon ist dabei unterteil in 4 Gruppen:</p>
<ul>
<li>Vorne an laufen die &#8220;Pros&#8221;, das sind diejenigen, die die Strecke wahrscheinlich in unter 1 Stunde bewältigen werden.</li>
<li>Direkt dahinter laufen die langsameren Pros und ambitionierten Amateure, welche etwas mehr als eine Stunde benötigen.</li>
<li>An diese Gruppen schließen sich dann zwei reine Spaß-Gruppen an.</li>
</ul>
<p>Vor allem die letzte Gruppe wird auch gerne als &#8220;Walker&#8221;-Gruppe bezeichnet, da hier mehr gegangen als gelaufen wird. Das hindert aber nicht am Spaß oder am Mitmachen. Hier trift man auch wohl die bunteste Mischung: Menschen in Kostumen, Rentner, Kinder, Mütter mit Kinderwagen, &#8230;</p>
<p>Insgesamt nehmen jedes Jahr einige Zehntausend Teilnehmer teil, was den Marathon zum größten &#8220;Laufevent&#8221; der Welt macht (<a title="Wikipedia zum City2Surf" href="http://en.wikipedia.org/wiki/City_to_Surf_(Sydney)" target="_blank">wikipedia</a>). Im Jahr 2009 gab es einen Rekord mit mehr als<strong> 76.000 Teilnehmern</strong>! Ich bin natürlich besonders stolz da mitgelaufen zu sein &#8211; wenn auch ohne offizielle Anmeldung.</p>
<h2>Fotografische Eindrücke</h2>
<p>Ausnahmsweise geht es hier erst nach einem Klick weiter.<span id="more-415"></span></p>
<p>Am Start gab es ein wenig Gedrängel &#8211; bis 76.000 menschen gestartet sind dauert das schon eine ganze Weile. Und das ist definitiv ein beeindruckender Anblick. Auch Fotografen laufen übrigens mit, während Sie ihrer Arbeit nachgehen (<em>siehe im Bild rechts</em>).</p>

<a href="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/city2surf/img_6452.jpg" title="" class="shutterset_singlepic67" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/cache/67__320x240_img_6452.jpg" alt="img_6452" title="img_6452" />
</a>

<p>Im Verlauf der Marathon-Strecke darf man auch durch einen von Sydneys Straßentunneln laufen. Diese sind natürlich für den Lauf abgesperrt, wie ohnehin ein Großteil des CBD.</p>

<a href="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/city2surf/img_6499-edit.jpg" title="" class="shutterset_singlepic73" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/cache/73__320x240_img_6499-edit.jpg" alt="img_6499-edit" title="img_6499-edit" />
</a>

<p>Australien ist bekannter Weise nicht gerade kalt &#8211; selbst im winterlichem August kann man noch mit Temperaturen um die 15-20 Grad rechnen. An diesem Augusttag war es sogar noch wärmer. Klar, dass die Läufer da viel Wasser/Flüssigkeit brauchten. Zu trinken gab es entweder Wasser oder Energy &#8211; natürlich kostenlos. Kleiner Nebeneffekt: An den Wasserstationen türmen sich Becherberge von den zehntausenden Läufern.</p>

<a href="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/city2surf/img_6552-edit.jpg" title="" class="shutterset_singlepic78" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/cache/78__320x240_img_6552-edit.jpg" alt="img_6552-edit" title="img_6552-edit" />
</a>

<p>Und wie das so ist &#8211; wenn man viel trinkt, muss die FLüssigkeit auch wieder raus. Bei den Läufern geschieht das ja meist durchs reine schwitzen, aber auch die Blase meldet sich bei einigen mal. Dies führt dann zu anderen, urigen Bildern auf der Strecke.</p>

<a href="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/city2surf/img_6511-edit.jpg" title="" class="shutterset_singlepic75" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/cache/75__320x240_img_6511-edit.jpg" alt="img_6511-edit" title="img_6511-edit" />
</a>

<p>Schilder gibt es auch viele, da viele der Sydneysider am Verlauf des Marathons stehen und zuschauen, einige malen tolle Transparente, andere machen Musik oder verkaufen Orangensaft.</p>

<a href="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/city2surf/wallpaper_1920.jpg" title="" class="shutterset_singlepic86" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/cache/86__320x240_wallpaper_1920.jpg" alt="wallpaper_1920" title="wallpaper_1920" />
</a>

<p>Endlich am Ziel angelangt sind dann viele aus der Puste, klar. Aber man hat es geschafft.</p>

<a href="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/city2surf/img_6646-edit.jpg" title="" class="shutterset_singlepic85" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/cache/85__320x240_img_6646-edit.jpg" alt="img_6646-edit" title="img_6646-edit" />
</a>

<h2>Vorschau</h2>
<p>Demnächst gibt es dann noch einige Eindrücke der Läufer und der Aktionen am Straßenrand rund um den Marathon. Die ganze Fotogalerie könnt ihr übrigens <a title="City to Surf Fotogalerie" href="http://australien.andreg.de/fotos/city2surf">hier finden</a>. Dort gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Fotos.</p>


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<li><a href='http://australien.andreg.de/fotos-sydney-transport-life-47.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Fotos: Sydney Transport + Life'>Fotos: Sydney Transport + Life</a></li>
<li><a href='http://australien.andreg.de/fotos-feuer-jongleure-109.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Fotos: Feuer Jongleure'>Fotos: Feuer Jongleure</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vivid Sydney, ein Festival der Sinne</title>
		<link>http://australien.andreg.de/vivid-sydney-ein-festival-der-sinne-412.html</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 23:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aktuell findet in Sydney (NSW) das große &#8220;Vivid Sydney&#8221; Festival statt. Hierzu wurde die komplette City illuminiert und auf verschiedenste Weise mit Lichtspielereien versehen. Dazu gibt es wieder ein reichhaltiges und awechslungsreiches Programm mit, wie könnte es anders sein, Feuerwerk und Feuershows Arthur Tong, ein befreundeter Fotograf, hat nun von einigen der Installationen und Aktivitäten [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell findet in Sydney (NSW) das große &#8220;Vivid Sydney&#8221; Festival statt. Hierzu wurde die komplette City illuminiert und auf verschiedenste Weise mit Lichtspielereien versehen. Dazu gibt es wieder ein reichhaltiges und awechslungsreiches Programm mit, wie könnte es anders sein, Feuerwerk und Feuershows <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Arthur Tong, ein befreundeter Fotograf, hat nun von einigen der Installationen und Aktivitäten ein wunderschönes Video erstellt. In drei Minuten könnt ihr so einmal sehen, wie Sydney derzeit des Abends erstrahlt. Bewundert bekannte Gebäude wie diese mit künstlerischer Rafinesse illuminiert werden. Einfach Atemberaubend.<br />
Arthur hat sich für das Video der Technik des &#8220;Timelapse&#8221; bedient, d.h. das Video ist ein Zusammenschnitt mehrerer Zeitrafferaufnahmen.</p>
<p><a href="http://australien.andreg.de/vivid-sydney-ein-festival-der-sinne-412.html"><em>Videos gibt es im Feed leider nicht zu sehen. Bitte Artikel aufrufen.</em></a></p>
<p>Auf der <a title="Vivid Sydney Festival" href="http://vividsydney.com/" target="_blank">offiziellen Webseite</a> zum Event gibt es auch noch einen kleinen Trailer. Diesen finde ich aber bei weitem nicht so schön, da er schlichtweg zu Werbemäßig daher kommt <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://australien.andreg.de/vivid-sydney-ein-festival-der-sinne-412.html"><em>Videos gibt es im Feed leider nicht zu sehen. Bitte Artikel aufrufen.</em></a></p>
<p>Wenn ihr Interesse bekommen habt, könnt ihr noch bis zum 20. Juni das ganze genießen &#8211; vorrausgesetz ihr befindet euch gerade &#8220;Down Under&#8221;.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ohrwurm der französischen Art</title>
		<link>http://australien.andreg.de/ohrwurm-der-franzosischen-art-408.html</link>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 09:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe in Sydney ja mit einigen Franzosen zusammen gelebt und die Stadt auch erlebt. Dies war natürlich eine ganz besondere Erfahrung für mich &#8211; auch wenn ich mein Französisch nur sehr gering verbessern konnte. Ich habe mit der ganzen WG unglaublich viel Spaß gehabt und würde diese Zeit um nicht missen wollen. Am Wochenende [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe in Sydney ja mit einigen Franzosen zusammen gelebt und die Stadt auch erlebt. Dies war natürlich eine ganz besondere Erfahrung für mich &#8211; auch wenn ich mein Französisch nur sehr gering verbessern konnte. Ich habe mit der ganzen WG unglaublich viel Spaß gehabt und würde diese Zeit um nicht missen wollen.</p>
<p>Am Wochenende gab es dann die berühmten &#8220;Level 53&#8243; Partys &#8211; noch mehr Franzosen <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Aber auch andere kamen in unsere WG und glühten gemeinsam vor, bevor es dann in die Pubs und Clubs im CBD ging. Vor allem ein Musikstück war dabei häufiger zu hören und blieb mir bis heute im Gedächtnis. Audrey, eine meiner französischen Mitbewohnerinnen, sang dieses sehr gerne und spielte es auf jeder Fete ein paar Mal ab. Und seitdem ich heute den Titel kenne, darf ich euch damit auch &#8220;nerven&#8221;.</p>
<p><a href="http://australien.andreg.de/ohrwurm-der-franzosischen-art-408.html"><em>Videos gibt es im Feed leider nicht zu sehen. Bitte Artikel aufrufen.</em></a></p>
<p id="watch-headline-title"><strong>Louise Attaque &#8211; J&#8217;t'emmène au vent</strong></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Test: Fotoleinwand und Foto auf Acrylglas</title>
		<link>http://australien.andreg.de/test-fotoleinwand-und-foto-auf-acrylglas-399.html</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 05:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Trigami-Review] Blickshop bot ausgewählten Bloggern die Möglichkeit sich ein Foto hinter Acrylglas sowie ein weiteres Foto auf Stoff drucken zu lassen. Ich bin normalerweise sehr vorsichtig, wenn es darum geht etwas kostenlos zu erhalten -  in diesem Fall jedoch durfte ich den Shop ordentlich testen und darüber schreiben &#8211; und dabei eine Leinwand und ein [...]


Keine &auml;hnlichen Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[<a rel="nofollow" href="http://www.trigami.com/?blog=http://australien.andreg.de/" target="_blank">Trigami-Review</a>]<script src="http://s.trigami.com/299057s.js" type="text/javascript"></script></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-645" style="float: left; padding: 5px;" title="Logo_2" src="http://australien.andreg.de/wp-content/uploads/2010/04/Logo_2.png" alt="" width="300" height="120" /> Blickshop bot ausgewählten Bloggern die Möglichkeit sich ein Foto hinter Acrylglas sowie ein weiteres Foto auf Stoff drucken zu lassen. Ich bin normalerweise sehr vorsichtig, wenn es darum geht etwas kostenlos zu erhalten -  in diesem Fall jedoch durfte ich den Shop ordentlich testen und darüber schreiben &#8211; und dabei eine <a title="Fotoleinwand" rel="nofollow" href="http://www.blickshop.de/index.php?foto-leinwand" target="_blank">Leinwand</a> und ein <a title="Foto hinter Acrylglas" rel="nofollow" href="http://www.blickshop.de/index.php?foto-acrylglas" target="_blank">Foto hinter Acrylglas</a> zu erhalten. Daher folgt nun mein Testbericht zum Blickshop:</p>
<h2>Bestellvorgang</h2>
<p>Der Bestellvorgang ist relativ einfach gehalten. Man wird in drei einfachen Schritten zum Ziel geführt. Produkt auswählen, Format auswählen und Fotodatei hochladen. Die Technik entspricht dabei dem &#8220;Quasi-Industriestandard&#8221; &#8211; die meisten Printstores arbeiten heute auf diese Weise und bieten ein ähnliches bzw. nahezu identisches Interface an. Das ist keinesfalls ein negativer Punkt, im Gegenteil sogar: Das Interface ist sehr einfach und übersichtlich gehalten und daher absolut Top!</p>
<p>Nach dem Fotoupload gelangt man zur Vorschau des Produktes. Hier konnte ich nun den Ausschnitt für meine Fotografie auswählen sowie ggf. noch Extras oder Effekte hinzu buchen. Auch hatte ich hier die Möglichkeit ein anderes, zuvor hochgeladenes Foto mit dem Produkt zu testen. Ein einfacher Klick auf die Auswahl genügte. DIes führt mich jedoch auch zum einzigen Kritikpunkt im Bestellvorgang:</p>
<p>Ich konnte keine Möglichkeit, ein Produkt auf Grundlage einer bereits hochgeladenen Fotogrie zu erstellen, finden. Dies wäre sicherlich hilfreich um unnötige Mehrfachuploads und redundante Datenmengen zu vermeiden. Da ich mich während des Bestellvorgangs umentschied, wäre mir diese Funktion sehr entgegen gekommen. So musste ich ein Foto erneut hochladen. Dank schnellem Webinterface und Unilan aber kein großes Ding.</p>
<h2>Versand &amp; Lieferung</h2>
<p>Nach dem Bestellvorgang bekam ich direkt eine e-Mail, in der mir die Bestellung bestätigt wurde und die Rechnung erschien. Leider wird hier das einzelne Produkt nur als &#8220;Individuelles Produkt&#8221; angegeben, es findet sich jedoch weder ein Thumbnail noch ein Dateiname in der Rechnung, sodaß eine letztmalige Kontrolle nicht möglich ist. Auch hier sehe ich zur besseren Transparenz noch Verbesserungspotential.</p>
<p>Ansonsten ist die e-Mail jedoch sehr freundlich geschrieben und spricht mich in einem persönlichen Ton an. Dies passt zum Image von Blickshop. Ich fühle mich an jedem Schritt der Bestellung sehr gut behandelt und habe das Gefühl, dass man mich als Profi ansieht, der nur herrausragende Fotoleinwandqualität akzeptiert, nicht weniger.</p>
<p>Die Bestellung habe ich am Montag, 19. April 2010, aufgegeben und die Übergabe an den Spediteur geschah bereits am Dienstag, 20. April 2010. Damit ist die Produktionszeit absolute Spitzenklasse. Die eigentliche Übergabe der Ware geschah dann am Donnerstag, 22. April 2010, am frühen Morgen.</p>
<h2>Qualität der Produkte</h2>
<p>Der erste Eindruck der spezial-beschichteten Acrylglas Oberfläche ist sehr gut. Die 10mm dicke Glasschicht gibt dem Foto eine besondere Tiefe und Ausstrahlung. Diese Art des Drucks eignet sich sicherlich besonders für Fotos mit sehr großem Kontrastumfang oder vielen Lichtern, etwa Nachtaufnahmen, HDR-Fotografien oder vergleichbaren. Meine Aufnahme einer Personenbrücke in Sydney wirkt etwas flau.</p>
<p>Die echte Künstlerleinwand ist ebenfalls gut gelungen. Die vielen Farben der Ansicht von Darling Harbour bei Nacht mit Feuerwerk wirkt gut, allerdings sind die Lichter abgeschwächt. Es wird schnell klar, dass ich mich für die falsche Variante entschieden habe: Die nächtliche Szene hätte sicherlich hinter Acrylglas deutlich besser gewirkt.</p>
<p>Soweit zum positiven, leider gibt es bei der Qualität auch deutliche Abstriche. Beide Fotografien weisen einen deutlichen Gelbstich auf und sind zudem deutlich dunkler als ihre Originale. Das Feuerwerk im Hafen hat im Original eine bläulich-weiße Farbe, die kaum Details aufweißt. Dies ist eine sehr typische Farbe für derartiges Feuerwerk. Leider geht die Farbe im Leinwanddruck ein wenig in Richtung Gelb, wodurch der Eindruck eines eher &#8220;dreckigen&#8221; Feuerwerks entsteht. Der Himmel im selben Bild ist im Original blau und reicht von einem sehr hellen Blau, typisch für die Blaue Stunde, bis zu einem dunklen Blau, welches typische für die Nacht ist. Im Print ist dies leider verloren gegangen und der Himmel erscheint in einem dunklen Blau.</p>
<h2>Fotografien</h2>
<p>Hier nun einmal ein Paar Fotografien. Bei den Kontrollfotos habe ich jeweils ein Wasserzeichen eingefügt und diese per JPEG komprimiert, verzeiht also bitte, falls die Qualität nicht die Beste ist. Ich konnte das Acrylfoto zudem noch nicht aufhängen, da ich im Studentenwohnheim nicht einfach so löcher in die Wand machen kann und die Powerstrips leider so viel Gewicht nicht aushalten.</p>

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			<a href="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/blickshop/2.jpg" title="Das Paket geöffnet mit den zwei Prints" class="shutterset_set_8" >
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			<a href="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/blickshop/3.jpg" title="Der Keilrahmen wurde bereits fertig gespannt geliefert." class="shutterset_set_8" >
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			<a href="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/blickshop/4.jpg" title="Die fertige Leinwand aufgehängt an einem Powerstrip über meinem Bett." class="shutterset_set_8" >
								<img title="4" alt="4" src="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/blickshop/thumbs/thumbs_4.jpg" width="100" height="75" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/blickshop/img_7366.jpg" title="Das Originalfoto für den Acrylglasdruck" class="shutterset_set_8" >
								<img title="img_7366" alt="img_7366" src="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/blickshop/thumbs/thumbs_img_7366.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/blickshop/img_8827x1000.jpg" title="Das Originalfoto für den Leinwandruck" class="shutterset_set_8" >
								<img title="img_8827x1000" alt="img_8827x1000" src="http://australien.andreg.de/wp-content/gallery/blickshop/thumbs/thumbs_img_8827x1000.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
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	<!-- Pagination -->
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</div>


<p><em>(Größere Bilder &amp; Beschreibung nach dem Klick)</em></p>
<p>Da es immer besser ist wenn man sich nicht nur eine Meinung anschaut, hier weitere Testberichte zum Blickshop:<br />
<a title="Oberkircher Blog testet Blickshop" rel="nofollow" href="http://www.oberkircher-blog.de/getestet-fotoleinwand-foto-auf-acrylglas/" target="_blank">Oberkircher Blog</a>, <a title="Blickshop Review by Vanessa" rel="nofollow" href="http://valoma06.blogspot.com/2010/04/blickshopde-u-edle-acrylglas-bilder.html" target="_blank">Vanessas Blog</a>, <a title="babaem" rel="nofollow" href="http://babaem.blogspot.com/2010/04/review-fotoleinwand-und-foto-hinter.html" target="_blank">Babäm-Fashion-Blog</a></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Silvester am Strand</title>
		<link>http://australien.andreg.de/silvester-am-strand-394.html</link>
		<comments>http://australien.andreg.de/silvester-am-strand-394.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 05:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<category><![CDATA[southern australia]]></category>
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		<category><![CDATA[sueden]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich meine lange gehegten Pläne für Silvester in Sydney leider aufgeben musste, hatte ich nicht mehr begonnen den Abend irgendwie zu planen. Am Abend zuvor hatte ich noch mit einem Australier aus Alice Springs bis tief in die Nacht Filme geschaut und eben dieser hatte mir auch angeboten, dass man ja zusammen ein Bierchen [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nachdem ich meine lange gehegten <a href="/ein-traum-geht-zu-ende-aber-mit-einem-festival-der-erlebnisse-301.html">Pläne für Silvester</a> in Sydney <a href="/eine-uberraschung-eine-enttauschung-und-ein-neuer-plan-383.html">leider aufgeben</a> musste, hatte ich nicht mehr begonnen den Abend irgendwie zu planen. Am Abend zuvor hatte ich noch mit einem Australier aus <a title="Google Maps Link zu Alice Springs" href="http://bit.ly/8Cvi32" target="_blank">Alice Springs</a> bis tief in die Nacht Filme geschaut und eben dieser hatte mir auch angeboten, dass man ja zusammen ein Bierchen trinken gehen könnte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nun lernte ich an Silvester aber noch eine kleine Gruppe verschiedener, deutscher Backpacker kennen. Einer von diesen kam auch aus meinem Zimmer, die anderen waren teilweise schon seit ein paar Monaten im YHA. Und von dieser Truppe hatte so recht auch keiner einen Plan.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Abend selbst haben wir uns dann mit einer Flasche Bacardi in die Lounge gesetzt und zusammen getrunken, Karten gespielt und gelacht. Irgendwann fiel dann die Entscheidung, dass man Silvester in Australien (<em>fast wie Weihnachten</em>) am Besten am Strand verbringt. Also brachen wir dann um halb elf zum Strand in <a title="Google Maps Link zu Glenelg" href="http://bit.ly/6YPJGf" target="_blank">Glenelg</a> auf. Mit bei der Truppe war dann auch Christina, eine junge Deutsche die ich auf der Safari von <a href="/tag/darwin">Darwin nach Alice Springs</a> kennen gelernt hatte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Die Tram selbst fuhr nicht mehr, dafür gab es aber massenweise Ersatzbusse, welche die ganzen Menschenmengen nach Glenelg transportierten. Der gesamte Nahverkehr in Adelaide war an Silvester kostenlos, sodass wir uns darüber auch keine weiteren Gedanken machen mussten. Der Bus selbst war gerammelt voll mit Jugendlichen, alle in Partylaune und am Singen und Jubeln.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Etwas neben uns saß auch ein junger Mann, und diesem schien der Krach gar nicht zu gefallen. Immer wieder schrie er, man solle doch mal leiser sein. Immer wieder wurde er auch von seiner Freundin beruhigt. Auf einmal sprang er dann auf und begann nach hinten zu sprinten, versuchte sich an der Gruppe Mädels (<em>zu der auch seine Freundin gehörte</em>) vorbei zu kämpfen, war jedoch nicht erfolgreich und setzte sich dann wieder. So ging das noch einige Male&#8230; bei jedem Versuch wurde er wütender und aggressiver.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Als wir dann kurze Zeit später an einer Ampel anhielten, eskalierte die Situation. Der junge Mann nahm einen der Nothammer, zerschlug die Fensterscheibe an seiner Seite, welche auch sofort heraus sprang, und flüchtete wutentbrannt durch die entstandene Lücke im Bus. Seine Freundin sprang sofort hinterher, ehe der Bus sich in Bewegung setzen konnte. Kurze Zeit wurde es richtig leise im Bus, weil jeder geschockt war, aber dies dauerte nicht lange an.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Singend und aus dem nicht mehr vorhandenen Fenster jubelnd ging dann die Fahrt weiter bis nach Glenelg. Zum Glück blieben wir von weiteren Extremsituationen verschohnt und kamen dann noch rechtzeitig um kurz nach elf an. Der Weg zum Strand dauerte noch einmal etwa 20 Minuten und auf dem Weg dorthin trafen wir noch Maria und Nicci, die beiden Schweizerinnen vom letzten Teil <a href="/tag/safari">der Safari</a>.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Unten am Strand erwarteten uns dann einige Zehntausende, eine große Openair Bühne mit Liveband sowie eine frische Briese vom Meer. An sich war die Luft relativ warm, der Wind vom Meer jedoch brachte gute Abkühlung. Da es tagsüber deutlich über 40 Grad war, machte dies jedoch niemandem etwas aus.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Um Mitternacht gab es dann ein Feuerwerk [<a title="NYE2K10 in Glenelg" href="http://www.youtube.com/watch?v=7MSXm18N1hc" target="_blank">1</a>] [<a title="NYE2K10 in Glenelg" href="http://www.youtube.com/watch?v=dzyprga8dcM" target="_blank">2</a>]. Etwa zehn Minuten lang wurden verschiedene Effekte über und entlang des Wassers entzündet. Hierfür wurde die Promenade verwendet, an dessen Ende sich das Feuerwerk befand. Man merkte hier auch wieder, dass die Australier regelrecht verrückt nach Feuerwerk sind, denn das ganze war sehr lang und ausgefallen mit vielen Figuren und Effekten, die ich so zuvor noch nicht gesehen hatte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Den Rest des Abends verbrachten wir dann im Stadtteil Glenelg bzw. der City von Adelaide. Die anderen machten sich schon um etwa zwei Uhr auf den Weg in ihre Zimmer, während ich mit einem Mädchen noch ein wenig wach blieb. Irgendwann zwischen sieben und acht am nächsten Morgen war dann der große &#8220;<strong>New Years Eve</strong>&#8221; auch für mich vorbei.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;"><strong>NYE in Australien, definitiv ein Erlebnis.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;"><p><a href="http://australien.andreg.de/silvester-am-strand-394.html"><em>Videos gibt es im Feed leider nicht zu sehen. Bitte Artikel aufrufen.</em></a></p><strong><br />
</strong></p>


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		<title>Eine Überraschung, eine Enttäuschung und ein neuer Plan</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 13:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurz vor meiner Abreise nach Sydney konnte ich endlich meinen ehemaligen WG Mitbewohner erreichen. Als ich diesem mitteilte, dass ich wie geplant am 28. Dezember gegen frühen Abend vorbei käme und die &#8220;reservierte Couch&#8221; beziehen würde, bekam ich nur ein &#8220;That&#8217;s not possible&#8221; zurück. Wie nun, was war da passiert? Was ich in meiner Zeit [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Kurz vor meiner Abreise nach Sydney konnte ich endlich meinen ehemaligen WG Mitbewohner erreichen. Als ich diesem mitteilte, dass ich wie geplant am 28. Dezember gegen frühen Abend vorbei käme und die &#8220;reservierte Couch&#8221; beziehen würde, bekam ich nur ein &#8220;That&#8217;s not possible&#8221; zurück.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;"><strong>Wie nun, was war da passiert?</strong><br />
Was ich in meiner Zeit in Zentralaustralien nicht mitbekommen hatte war, dass sich meine alte WG praktisch aufgelöst hatte. In weniger als vier Wochen hatten sechs von acht WG Mitgliedern diese verlassen. Einer war zu einer Rundreise durch Australien aufgebrochen, einer wollte lieber am Strand wohnen, eine hatte schlichtweg kein Bock mehr, eine andere ist überraschend nach Hause geflogen und vom Rest weiß ich bis heute nicht, was geschehen ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nun war unser Vermieter natürlich nicht untätig und hat die WG schnell wieder mit neuen Bewohnern aufgefüllt. Diese kennen mich natürlich nicht und wussten nichts von der Absprache, dass ich die letzte Woche auf der Couch pennen würde. Der letzte, übrig gebliebene WG Bewohner hatte diesen auch nichts davon erzählt und so hatten diese nun auch schon andere Freunde eingeladen. Kurzum: es war kein Platz mehr für mich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Also versuchte ich an meinem ersten, richtigem Tag in Adelaide die Situation irgendwie zu lösen. Während meine Freunde von der Safari sich am Strand in der Sonne vergnügten, telefonierte ich mit Hostels, versuchte Freunde zu erreichen und ging verschiedene Reisepläne durch. Meinen Plan, Silvester in Sydney zu verbringen, musste ich leider relativ früh aufgeben. Hostels und Hotels kosten inzwischen ein kleines Vermögen, und das ist es mir dann einfach nicht wert. Die meisten meiner Freunde haben sich über Silvester aus der Stadt verzogen, da es Ihnen schlichtweg zu voll wird. Und der Rest war entweder nicht erreichbar oder hatte ebenfalls keinen Platz mehr in der Wohnung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Also blas ich den Plan ab – warum unnötig den Urlaub vermiesen, wenn man auch anders Spaß haben kann? Nächstes Ziel war dann Melbourne, denn dort waren immerhin noch einige der 13 Reisenden der Safari und Silvester in Melbourne gilt hier nach Sydney als eines der Besten. Leider kam ich hier bei den Hostels auch nicht viel weiter, sodass ich hier letztlich das ganze auch sein liess. Während der ganzen Zeit beobachtete mich eine der Mitarbeiterinnen vom YHA – diese hatte meine Misere mitbekommen und mir dann angeboten, mir ein Zimmer freizuhalten, sodass ich in Ruhe schauen kann und notfalls im YHA ein Bett frei hätte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach ein paar Stunden Recherche und telefonieren gab ich dann auf&#8230; Letztlich wäre Adelaide sicher genauso gut oder schlecht wie Sydney oder Melbourne für Silvester. Und immerhin gibt es hier mindestens drei junge Frauen, die ich auf meinen Reisen kennen gelernt habe, die hier ins neue Jahr feiern. Ich muss also wenigstens nicht alleine mein Bierchen trinken <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der neue Plan sieht nun vor, dass ich erst am vierten Januar wieder zurück nach Sydney fliege. Dort habe ich dann noch einmal sechs Nächte in einem Hostel vor mir, bevor ich dann das Flugzeug in Richtung Heimat besteige. Und damit ist es dann auch offiziell&#8230; <strong>ich komme heim</strong>! Ich lasse das Paradies, mein Paradies, hinter mir und fliege zurück ins kalte Deutschland. <strong>Aber nicht für immer&#8230; </strong></p>


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		<title>Eine grüne Oase mit vielen Vorzügen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 05:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach meiner Safari kam ich in Adelaide an. Anders als 13 andere aus unserer Reisegruppe blieb ich in Adelaide und wollte nicht bis nach Melbourne weiter reisen. Geplant war, in Adelaide drei Nächte zu bleiben und dann nach Sydney weiter zu reisen. Adelaide selbst ist eine Stadt wie wohl kaum eine andere in Australien. Bereits [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach meiner <a href="/tag/safari">Safari</a> kam ich in <a title="Google Maps Link zu Adelaide" href="http://bit.ly/72Qj6P" target="_blank">Adelaide</a> an. Anders als 13 andere aus unserer Reisegruppe blieb ich in Adelaide und wollte nicht bis nach Melbourne weiter reisen. Geplant war, in Adelaide drei Nächte zu bleiben und dann nach Sydney weiter zu reisen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Adelaide selbst ist eine Stadt wie wohl kaum eine andere in Australien. Bereits bei der Fahrt in den Stadtkern fallen einem die vielen Parks und Grünflächen überall auf. Jason erklärte uns, dass die Stadt Anfangs speziell geplant wurde, um auch Invasionen (<em>vor allem der Franzosen</em>) zu widerstehen. Die Parklandschaft rund um den heutigen Stadtkern bildete dabei eine natürliche Barriere. Wollten Soldaten in den Stadtkern vordringen, mussten Sie durch den offenen Park wandern – Deckung gibt es dort nur wenig. Zudem haben Kanonen wenig Möglichkeit Schaden anzurichten, da diese zu der damaligen Zeit den Park nicht überbrücken konnten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Heute bieten die Flächen eine gute Möglichkeit zum schlendern und entspannen. Es gibt noch sehr viele Parks und die Grünflächen werden größtenteils erhalten. Sie bieten heute Platz für den botanischen Garten, das &#8220;Adelaide Oval&#8221; (<em>Stadion</em>) und viele, viele Sportplätze. Rund um den Stadtkern ist es auch heute noch grün, aber auch im Stadtkern selbst gibt es mehrere größere Grünflächen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Adelaide selbst liegt allerdings nicht direkt an der Küste, sondern nur an einem Fluss. Bis zur Küste sind es noch einmal ein paar Kilometer und der Vorort nennt sich dann &#8220;Port Adelaide&#8221;. Adelaide ist allerdings eine relativ große Stadt mit viel Leben, vor allem viele Shoppingmöglichkeiten gibt es im Stadtkern, aber auch viele Möglichkeiten zum Ausgehen, feiern oder auch Spielen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Man muss in Adelaide aber kein Geld ausgeben, um seinen Urlaub zu genießen, denn die Stadt bietet auch allerhand kostenlose Attraktionen. So kann man das &#8220;Museum of Southern Australia&#8221; und die Kunstgalerie kostenlos besuchen. Wenn man nun nicht durch die pralle Sonne laufen möchte, nimmt man einfach die Tram. Bisher hat Adelaide nur eine einzelne Straßenbahnstrecke die von einem Ende der Innenstadt bis hoch zum Strand bei Glenelg fährt. Innerhalb des Stadtkerns (<em>Terrace to Terrace</em>) darf man zu jeder Zeit die Tram kostenlos nutzen. Daneben gibt es auch noch einen kostenlosen Busservice, Linie 99C, der innerhalb des Kerns seine Kreise zieht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Wer nun doch lieber selbst aktiv wird, kann die Stadt perfekt auf dem Fahrrad erkunden. Und jetzt dürft ihr mal raten&#8230; genau, das gibt es auch kostenlos. Von der Stadt kann man an drei Stellen kostenlos Fahrräder ausleihen, vorrausgesetzt das Wetter lässt ein gesundes Radeln zu. Bei zu extremen Temperaturen wird, aus Sicherheitsgründen, der Verleih gestoppt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Ich verbrachte meine erste Nacht im <a title="Homepage des Adelaide Central" href="http://yha.com.au/hostels/details.cfm?hostelid=156&amp;CFID=9450979&amp;CFTOKEN=97106303&amp;jsessionid=f03049b0c7493e623162272c80a717b50c11" target="_blank">YHA</a>. Dies ist eines der größeren Hostels mit vielen, vielen Betten. Allerdings ist es auch eines der Besten Hostels, in denen ich in Australien bisher übernachtet habe. Alles wirkt sehr sauber und aufgeräumt, die Räume sind zum Großteil ruhig, außer es steht ein LKW vor dem Fenster der munter um drei Uhr seine Waren entlädt. Ganz besonders überraschend war jedoch die Küche: Hier gibt es sechs abgetrennte Kochnieschen mit jeweils zwei Kochbereichen und einer Spüle. Geschirr, Besteck und vor allem Kochutensilien sind hier immer genügend vorhanden – ich kam bisher nicht ein einziges Mal in Topfnot.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Daneben bietet das Hostel aber auch allerhand Aktivitäten. Es gibt zwei sehr nett eingerichtete TV Räume, eine Handvoll DVDs, zwei Pool Tische, einen Tischtennis Tisch, verschiedene Gesellschaftsspiele und kostenlose Musikinstrumente (<em>Piano und Gitarre</em>). Jeden Tag in der Woche organisiert das YHA zudem Aktivitäten oder günstige Essensmöglichkeiten, mal gibt es günstig Pizza, dann gibt es Pfannkuchen und an einem anderen Abend Bingo oder Pokerturniere. Die Lounge im ersten Stock ist sehr großzügig ausgelegt und bietet viel Platz zum Entspannen und relaxen&#8230; kurzum: Definitiv eines der Besten Hostels, in denen ich bisher meine Zeit verbracht habe.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Meine zweite Nacht musste ich dann kurzfristig in ein anderes Hostel, da das YHA am Samstag komplett ausgebucht war. Also ging ich zwei Häuser weiter ins &#8220;<a title="Homepage des Shakespeare Hostels in Adelaide" href="http://www.shakeys.com.au/" target="_blank">Shakespeare</a>&#8220;. Dies ist an das &#8220;Nomads&#8221;-Netzwerk angeschlossen und nennt sich selbst das &#8220;neueste Hostel&#8221;. Das Shakespere selbst versprüht jedoch eher den Scharme eines alten, rustikalen Hostels. Das Haus selbst ist ein altes, in europäischem Stil gebautes Haus. Die Dorms sind relativ klein und mit vielen Betten zugestellt, dafür aber auch günstig. Im Auffenthaltsraum gibt es Waschmaschinen und Küche und zudem ein überdimensionales TV mit dem kompletten Pay-TV. Ansonsten ist das Shakespere eher ein kleines Hostel mit nur einem Dutzen Räumen. Es hat definitiv eine familiäre Athmosphäre.</p>


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		<title>Eine letzte Wanderung und dann ist Schluss&#8230;</title>
		<link>http://australien.andreg.de/eine-letzte-wanderung-und-dann-ist-schluss-377.html</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 13:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;"><a href="/weise-weihnachten-und-kangaroobabies-371.html">Weihnachten</a> ist vorbei und unsere Reise damit auch fast. Der letzte Tag begann stilgerecht früh am Morgen. Jason brach um Punkt sieben Uhr mit uns auf um früh am Morgen Wandern gehen zu können. Ziel war wieder ein Teil der Flinders Range, dieses Mal jedoch der &#8220;<a title="Google Maps Link zum Dutchmans Stern" href="http://bit.ly/4RLFxo" target="_blank">Dutchman&#8217;s Stern</a>&#8220;. Dieser &#8220;Hügel&#8221; ist etwa 500 bis 700 Meter hoch und damit deutlich kleiner als unsere letzte Wanderung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der Wanderweg zur Spitze war dann auch deutlich leichter als der vom vorherigen Tag, allerdings auch ein wenig länger. Gut 4,1 Kilometer waren es bis zur Spitze und wir brauchte gut zwei Stunden für die Strecke. Oben angekommen durften wir uns alle dann in ein Buch eintragen. Ähnlich einem Gästebuch können hier Bergsteiger einen Gruß oder ähnliches für andere erfolgreiche Bergsteiger hinterlassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Als dann endlich alle oben angekommen waren und etliche Fotos geschossen wurden, gaben Fabio und Maria ihren Rapsong zu Gute. Diesen hatten die Beiden zuvor auf der Busfahrt geschrieben und immer wieder einstudiert. Das ganze ist eine Erweiterung eines spontanen Rap <a href="/weihnachten-in-1000-meter-hohe-auf-australisch-374.html">vom Vorabend</a>. Die beiden bauten alle Namen der Gruppenmitglieder und bauten auch die eine oder andere lustige Einlage mit ein.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nachdem die Beiden dann fertig waren, gab es Applaus und Beifall. Das ganze war super gelungen und ihr könnt es hoffentlich bald hier mit ansehen, denn ich habe das ganze auf Video festgehalten. Nach dem Rap gab es dann noch ein Ständchen von allen Anwesenden für unser Geburtstagskind Maria zu ihrem 22. und anschließend die Übergabe der Karte und des Geschenks. Nachdem wir dann später wieder im Bus waren bedankte Sie sich noch einmal für die Halskette mit Opal, da Sie &#8220;perfekt passen&#8221; würde. Man konnte ihr die Freunde wirklich ansehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach dem anstrengendem Morgen gab es dann ein letztes Mittagessen bei unserer Mühle während dessen wir dann alle übrig gebliebenen Lebensmittel versuchten irgendwie zu verwenden. Anschließend ging es zu der im Prospekt so toll angekündigten schwingenden Hängebrücke mit Blick auf den Mountain. Jason warnte uns schon vor, wir sollten uns nicht zu sehr kaputt lachen&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Er hatte untertrieben. Die Brücke selbst war zwar lustig, aber eher für Kleinkinder. Welcher Marketingguru auch immer das Prospekt geschrieben hat, kann unmöglich jemals selbst vor Ort gewesen sein. Die Berge kann man keinesfalls von der Brücke aus sehen, lediglich auf der Fahrt dorthin (<em>etwa 20 Minuten vorher</em>) sieht man diesen einmal. Und toll ist an der Brücke auch wenig – wobei es schon Spaß macht diese in Schwingung zu versetzen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Schnell ging es dann weiter, denn Jason hatte noch ein kleines Extra für uns, dass nicht im Programm stand: Er wollte mit uns zu einem berühmten Weinhersteller der Region zu einer Weinprobe. Leider kamen wir erst etwa zehn Minuten vor Ende der Probe an, sodass wir an dieser nicht mehr teilnehmen konnten. Wir durften uns aber trotzdem auf dem Gelände umsehen und die schöne Architektur und den tollen Garten bestaunen. Das ganze war immerhin interessanter als die &#8220;super Hängebrücke&#8221;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Danach war unser Trip dann auch schon vorbei und wir wurden fast alle am YHA in Adelaide abgeladen. Zum Abendessen gingen wir in ein italienisches Restaurant in der Nähe von Chinatown um dort die tollen Pizzen zu genießen (<em>die sind echt super</em>). <strong></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;"><strong>Damit gingen dann sechs wunderschöne Tage mit 16 genialen Reisenden zu Ende, und ich bin froh diese Tour über die Feiertage gebucht zu haben.</strong></p>


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		<title>Weihnachten in 1000 Meter Höhe auf Australisch</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 05:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach unserem gelungenen Weihnachtsstart am &#8220;Christmas Eve&#8221; (&#8220;Weihnachtsabend&#8221; bzw. &#8220;Christmas Day&#8221; klingt doch gleich viel neutraler als &#8220;Heiliger Abend&#8221;) ging es am Weihnachtstag (&#8220;Christmas Day&#8221; aka 1. Weihnachtstag) genauso gut weiter. Wir mussten mal wieder &#8220;extrem früh&#8221; aufstehen, denn Jason wollte rechtzeitig los. Rechtzeitig zu Weihnachten heißt für Australier dann so irgendwann um neun Uhr [...]


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<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach unserem gelungenen Weihnachtsstart am &#8220;<a href="/weise-weihnachten-und-kangaroobabies-371.html">Christmas Eve</a>&#8221; (<em>&#8220;Weihnachtsabend&#8221; bzw. &#8220;Christmas Day&#8221; klingt doch gleich viel neutraler als &#8220;Heiliger Abend&#8221;</em>) ging es am Weihnachtstag (<em>&#8220;Christmas Day&#8221; aka 1. Weihnachtstag</em>) genauso gut weiter.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Wir mussten mal wieder &#8220;extrem früh&#8221; aufstehen, denn Jason wollte rechtzeitig los. Rechtzeitig zu Weihnachten heißt für Australier dann so irgendwann um <strong>neun Uhr</strong> herum. Herrlich, seit langem durften wir mal wieder ausschlafen und uns selbst die Zeit der Abreise aussuchen. Das Programm für diesen Tag war sehr flexibel, sodass wir hier viel Spielraum hatten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Als wir dann in Richtung Berge aufbrachen, überraschte uns Jason mit &#8220;White Christmas&#8221; von Bing Cosby&#8230; und der ganze Bus stimmte mit ein. Später folgten dann noch weitere Lieder, diese dann jedoch in der Fassung für Australier (<em>z.B. fährt man mit der Kutsche durch die Wüste und freut sich über den Staub, statt mit dem Schlitten durch den Schnee</em>, [1]). Wir hatten viel Spaß, da viele der Songs sehr lustig sind und fast alle handeln vom Strand, von Sonne und dem Meer. Australische Weihnachten sind nunmal meistens so. Immer wieder stimmten einige von uns mit ein und <strong>sangen oder lachten.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Unser erster Halt war dann noch auf dem Vorland der Gebirge bei einer alten Schafstation. Die &#8220;<a title="Wikipedia zur Kanyaka Station" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kanyaka_Station" target="_blank">Kanyaka Homestead Sheep Station</a>&#8221; wurde während einer sehr feuchten Phase in Southern Australia (<em>ähnlich der aktuellen Wettersituation</em>) gegründet und musste dann nach einigen Jahren aufgegeben werden, als man feststellte, dass das Klima eigentlich weitaus trockener ist. Heute sieht man dort nur noch Ruinen, einige Mauern stehen noch und natürlich sieht man hier und da noch einige Nutztiere wie Schafe oder Ziegen, die seit damals wild leben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach diesem beeindruckendem Stopp, der vor allem für die Fotobegeisterten in der Gruppe ein Augenschmaus war, ging es dann im Eiltempo weiter in Richtung Flinders Range, der Gebirgskette in der wir Klettern wollten. Unser Berg war der &#8220;<a title="Google Maps Link zum Wilpena Pounds" href="http://bit.ly/5u2RrN" target="_blank">Wilpena Pounds</a>&#8221; und hatte eine Höhe von knapp über 1000 Metern. Der Weg bis zur Spitze war 3,4 Kilometer lang, wir wanderten also über 7 Kilometer an diesen Nachmittag.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Unser Guide empfahl uns allen dringend mindestens vier Liter Wasser mitzunehmen, da es wegen der Hitze schnell zu Dehydrierungen kommen kann. Ich selbst hatte nur eine Flasche mit ein einhalb Liter mit, kam damit aber gut hin. Bis zur Spitze brauchten wir etwa ein einhalb bis zwei Stunden. Der Weg nach oben war anstrengend und gefährlich, teilweise ging es über steile Felswände, bei denen wir uns an kleinen Felsen hochangeln mussten, dann gab es andersrum aber auch immer wieder relativ flache Strecken die etwas angenehmer waren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Deutlich schwieriger als der Aufstieg war dann jedoch der Abstieg. Dieser war nicht so auslaugend, jedoch konnte man die einzelnen &#8220;Stufen&#8221; in den Felsen deutlich schlechter sehen und musste so immer wieder sehr vorsichtig herab steigen. Ich hatte hier zum Glück Nathalie, eine erfahrene Bergwanderin, bei mir. Sie selbst leidet auch unter &#8220;Respekt vor Höhe&#8221;, hat allerdings auch schon viel Erfahrung im Wandern im Gebirge gesammelt und konnte mir so immer wieder helfen. Als wir unten ankamen waren wir nicht nur vollkommen durchgeschwitzt, sondern auch überglücklich. So ein Weihnachten hat man nicht jedes Jahr.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Anschliessend ging es wieder zurück ins Wilpena Resort, wo wir vorher schon unser Mittagessen hatten, damit wir uns dort noch ein wenig im Pool abkühlen konnten. Dieser war leider nicht sehr kühl, tat aber trotzdem sehr gut. Dort gab es dann allerdings noch eine andere, kleine Überraschung: Zwei kleine Kangaroos (<em>eigentlich: Wallabies</em>) hielten sich auf dem Rasen vor dem Pool auf. Diese beiden hatten sich bereits stark an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt und waren sehr zutraulich und liessen sich nicht nur bereitwillig fotografieren, sondern auch von uns streicheln.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach der Abkühlung ging es dann noch zu einigen &#8220;Rock Paintings&#8221; (<em>Höhlenmalereien</em>) der Aborigines der Region. Diese befanden sich in ein paar Metern Höhe unter einem Felsvorsprung. Die Zeichnungen selbst waren sehr gut zu erkennen, jedoch deutlich weniger detailliert als <a href="/kleiner-unfall-bose-folgen-und-uralte-zeichnungen-327.html">im Kakadu National Park</a>. Dies hängt allerdings auch wieder damit zusammen, dass die Aborigines dieser Region deutlich weniger Zeit für Malereien hatten als die im Norden Australiens. Zudem waren die Zeichnungen an diesem Ort nur für die Initiationszeremonien gedacht und zählten so zum Beispiel wie viele Clanmitglieder anwesend waren, wie viele Tiere gesichtet wurden und wie viele Initiaten es gab. Die Zeichnungen sind also sehr grundsätzlich und einfach gehalten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Abend gab es dann auf Wunsch der Gruppe erst sehr spät das Abendessen. Gegen 22 Uhr tischte uns Jason dann Wok mit verschiedenen Gemüse und viel Fleisch auf. Natürlich gab es für die Vegetarier auch wieder ein wenig ohne, wie immer aber nicht genug. Dafür kann aber natürlich unser Jason nichts, denn er hat die Vorräte nicht gepackt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach dem Essen saßen wir dann alle noch eine Zeit lang gemeinsam im Auffenthaltsraum und unterhielten uns. Kurz vor Mitternacht kam dann auch Jason noch einmal zu uns um dann mit den verbliebenen (<em>ganz so viele waren es dann doch nicht mehr</em>) in Marias Geburtstag rein zu feiern. Ein kleines Ständchen gab es natürlich und ein paar Glückwünsche, das Geschenk bekam Sie allerdings noch nicht, da einfach noch nicht alle anwesend waren und wir das lieber gemeinsam machen wollten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">[1] Ein paar Beispiele bei YouTube gefunden:<br />
<a title="Aussie Jingle Bells" href="http://www.youtube.com/watch?v=rkELoYAEXWw" target="_blank">Jingle Bells</a>, <a title="Christmas in Australia" href="http://www.youtube.com/watch?v=ySFy5Wk7aDo" target="_blank">Christmas in Australia</a>, <a title="Six White Boomers " href="http://www.youtube.com/watch?v=hlSsffF2xhA" target="_blank">Six White Boomers</a>, <a title="Aussie Christmas Song Medley" href="http://www.youtube.com/watch?v=6IusyooFMMk" target="_blank">Ein Medley verschiedener Songs</a>, <a title="12 Days of Aussie Christmas" href="http://www.youtube.com/watch?v=fOossz3z2Hc" target="_blank">12 Days of (aussie) Christmas</a></p>


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		<title>Weiße Weihnachten!!! und Kangaroobabies!!!</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 13:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Als erstes Mal ein Dickes SORRY für den Titel, aber&#8230; verdammt, das war ein Tag. Der Tag selbst fing relativ spät an, denn wir mussten erst um acht Uhr unsere Zimmer verlassen. Irgendwie wachten wir aber alle schon früher auf. Ob das wohl an dem ständigen Frühaufstehen der Tage zuvor lag?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Dann die Überraschung&#8230; es hatte geregnet. Und das in <a title="Google Maps Link zu Coober Pedy" href="http://bit.ly/76wXog" target="_blank">Coober Pedy</a>. Dazu war es Arschkalt, vielleicht 20 Grad oder so. Unser Guide meinte nur, dass er es in den letzten sieben Jahren nur neun Mal hat regnen sehen, davon fünf Mal in den letzten Wochen. Normalerweise ist das Wasser in Coober Pedy extrem rar und deswegen gehört dieses auch zu den teuersten in ganz Australien. Ist der Durchschnitspreis für einen Hektoliter Wasser normal gerade einmal sechs australische Cent, so darf man in Coober Pedy lockere sechs Dollar und vierundzwanzig cent (<em>6,24$</em>) zahlen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der Morgen startete dann relativ locker. Im kalten Bus fuhren wir durch die Stadt und Jason versuchte uns ein wenig die Umgebung zu erklären. Leider fing der Bus jedoch an die Scheiben massiv beschlagen zu lassen, sodass wir schon nach kurzem nichts mehr sehen konnten. Daher steuerte Jason direkt auf das eigentliche Ziel zu, <a title="Google Maps Link zur katholischen Kirche in Coober Pedy" href="http://bit.ly/6YxIwi" target="_blank">die katholische Kirche</a>. Diese wurde bereits zu Beginn der Siedlung errichtet und war Anfangs eine Stätte für Gläubige jeglicher Art. Die Kirche in Coober Pedy ist zudem die einzige Weltweit, die komplett unterirdisch ist. Besonders das Licht ist in diesen Räumlichkeiten hervorragend und bietet viel Spielraum für Fotografen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Anschließend ging es dann ohne große Umwege zur &#8220;Kangaroo Orphanage&#8221;, einer Aufzuchtstation für verwaiste Kangaroo Babys. Hier werden vor allem Kangaroo Babys abgegeben, die bei Roadkills, also Unfällen auf dem Highway, ihre Mutter verloren haben. Aber auch Aborigines bringen immer wieder Mal Waisen vorbei, wenn diese bei der Jagd eine trächtige Kangaroo-Dame erlegt haben. In der Aufzuchtstation werden die Jungen dann aufgepeppelt und nach 12 bis 18 Monaten ausgewildert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Wir durften beim Füttern von zwei kleinen Kangaroos, Coober und Fred, zuschauen. Immer wieder wurden die beiden kleinen zwischen der Mahlzeit abgesetzt und mussten das Stehen trainieren oder auch mal ein oder zwei Hopser machen, danach ging es dann wieder in den &#8220;Sack&#8221; (<em>als Ersatz für den der Mutter gibt es hier ein warmes Tuch</em>) zurück. Nach der Fütterung durfte dann jeder von uns, sofern er denn wollte, einmal eines der Kleinen halten und für Fotos posieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Ich hielt Fred für eine Zeitlang auf dem Arm. Der Kleine war ganz erschöpft und schlief fast ein, wenn ihn nicht Jason immer wieder aufgeweckt hätte. Einige Fotos wurden natürlich auch noch gemacht, ehe wir dann die Beiden wieder ihre Ruhe gaben.<br />
Die Aufzuchtstation selbst lebt nur von den Spenden der Besucher sowie den Verkäufen aus dem angesiedeltem Kunstgeschäft. Ich erstand hier noch ein kleines Geschenk für unser Geburtstagskind Maria.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Mittag und Nachmittag stand uns dann leider wieder eine große Fahrt bevor. Etwa 700-800 Kilometer waren zurück zu legen, ehe wir dann an der südlichen Küste bei <a title="Google Maps Link zu Port Augusta" href="http://bit.ly/8PmSwp" target="_blank">Port Augusta</a> ankommen würden. Zwischendurch kamen wir immer wieder mal durch kleinere &#8220;Städte&#8221;, eine hatte hier etwa am Ortseingang ein Schild aufgestellt: &#8220;600 Cattles, 2,000,000 Flies, 30 People&#8221;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">In einer der kleinen Orte mussten wir dann noch einmal einen Zwischenstopp zum Nachtanken einlegen und als wir da so auf dem Rastplatz stehen, kommen auf einmal zwei ältere Personen auf uns zu. Wie sich dann heraus stellte, waren dies die Eltern von Jason, unserem Guide. Die Beiden waren gerade auf dem Weg zu Freunden zum Weihnachtsessen und hatten zufällig auf dem Highway unseren Bus gesehen. Tja, und wie die Australier so sind, da hält man dann halt an und beginnt die lieben Reisenden auszuquetschen. Nebenbei gab es dann noch frisch gepflückte Trauben und andere Früchte für die ganze Gruppe. So sind die Mütter&#8230; kümmern sich immer um ihre Liebsten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Kurz vor Port Augusta hatten wir dann noch einen weiteren Stopp. Aus der Ferne konnte man ihn schon erkennen und als wir dann näher kamen, konnten wir fast unseren Augen nicht trauen. In Mitten der Wüste von South Australia erstreckte sich eine weiße Pracht vor uns. Ein ganzer See, weiß wie Schnee oder Eis. Natürlich machten wir hier einen Halt und durften alle Mal runter gehen und unsere <a title="Google Maps Link zum Salzsee" href="http://bit.ly/7nhBDc" target="_blank">weißen Weihnachten</a> genießen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Das ganze war einer von vielen Salzseen in Australien. Diese sind zu einer Zeit entstanden, als Australien noch zum Teil von Ozean überflutet wurde und nun ist das Salz dort gefangen. Dies ist zum Teil einige Zentimeter dick und wenn man darauf herum wandert bekommt man ein sehr merkwürdiges Gefühl. Irgendwie erwartet man ständig, dass das Salz so glatt wie Eis ist und womöglich nachgeben könnte und man ins Kalte Wasser stürzt, allerdings gibt es unter dem Salz kein oder nur sehr wenig Wasser und glatt ist das Salz auch nicht. Was es dort aber gab war ein sehr starker Wind der uns um die Ohren flog.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Etwa eine halbe Stunde nach dem Verlassen des Salzsees kamen wir in Port Augusta an. Hier zelebrierten einige von uns (<em>genauer gesagt drei</em>) das komplette Durchqueeren des Kontinents von der nördlichen bis zur südlichen Küste, daneben gab es hier aber vor allem eines zu erledigen: Shoppen.<br />
Am 24. Dezember ist es in Australien nicht viel anders wie sonst überall auch, viele Geschäfte haben geschlossen oder nur sehr kurz geoffnet. So waren wir dann auch froh bei einem Bottleshop noch ein bißchen was zu trinken besorgen zu können und auch einen Supermarkt gab es dort – auch wenn dieser den Großteil seiner Waren bereits veräußert hatte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach Port Augusta war es nicht mehr weit bis zu unserem nächstem Ziel. Für die kommenden zwei Nächte blieben wir in einer alten Mühle <a title="Google Maps Link zu Quorn" href="http://bit.ly/6zw0uY" target="_blank">in Quorn</a>. Daran angegrenzend waren zwei kleinere Gebäude mit Zimmern für Adventure Tours Gruppen. Diese Unterkunft war erstmals ausschliesslich für Adventure Tours reserviert und entsprechend gut ging es uns dort auch.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Abend gab es dann ein leckeres Weihnachtsessen mit super Stampfkartoffeln. Unsere Maria hat sich dabei als gute Köchin heraus gestellt und die Kartoffeln mit einigen Gewürzen besonders lecker gemacht. Später saßen wir dann alle noch zusammen im Mühlengebäude und redeten und lachten. Irgendwann gaben Maria und Fabio noch einen spontanen Rap zu Güte, bevor wir dann alle total erschöpft um drei Uhr ins Bett fielen.</p>


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		<title>Eine Stadt unter Tage, eine Gruppe Reisender im Opalfieber</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 05:59:42 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der erwartete Cyclone kam glücklicherweise noch nicht, außer ein wenig Regen in der Nacht bekamen wir nichts ab. Hätte der Cyclone in der Nacht über Uluru eingeschlagen, so wären wir wahrscheinlich nicht weiter gekommen, denn die Straßen nach Süden sind sehr tief und werden daher bei Regen schnell überflutet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">So ging es aber mal wieder früh hoch und auf den Highway, insgesamt über 700 Kilometer standen uns bevor. Das nächste Ziel auf unserer Reise sollte die Minenstadt &#8220;<a title="Google Maps Link zu Coober Pedy" href="http://bit.ly/76wXog" target="_blank">Coober Pedy</a>&#8221; sein. Unser Mittagessen gab es nach etwa zwei Stunden Fahrt an einer Service-Station und plötzlich hieß es auch &#8220;Good-Bye&#8221; sagen, denn unser Guide Source verlies uns.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;"><strong>Was war geschehen?</strong><br />
An sich nichts, denn Source sollte uns von Anfang an nicht begleiten, stattdessen war &#8220;Jason&#8221; für die Tour vorgesehen. Dieser hatte jedoch am Tag vor der Abfahrt seine Papiere verlegt und konnte somit die Reise nicht antreten. Als Feuerwehrersatz bekamen wir dann den guten Source zugewiesen. Jetzt, zwei Tage später, hatte Jason seine Papiere zurück und konnte die Fahrt übernehmen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">So ging es dann weitere fünf Stunden mit neuem Guide über den Highway in Richtung Süden. Am frühen Nachmittag kamen wir dann in der Opalstadt an und gingen auch direkt zum örtlichen Museum, denn dort erwartete uns bereits eine Führung. Zunächst wurde uns in einem etwa 20 minütigem Film die Geschichte der australischen Opale näher gebracht bevor wir dann selbst herab steigen durften in die alten Minenschächte unter der Stadt. Dort wurde uns dann gezeigt, wie die Arbeiter damals (<em>und zum Großteil auch noch heute</em>) so lebten, wie die Arbeitsstätten aussehen und auch, wonach die Minenarbeiter Ausschau halten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach der Tour ging es dann in den Opalshop, klar. Opale kann man grundsätzlich in ganz Australien sehr günstig erstehen, allerdings ist es für einen Laien relativ schwierig die Qualität einzuschätzen oder gar echte von unechten zu unterscheiden. Deswegen ist es auch wichtig, auf einen vertrauten Shop zu setzen &#8211; und hier hat das Museum natürlich einige Pluspunkte gesammelt. So kam es dann auch, dass viele die eine oder andere Kette, Ohrringe oder auch Brosche erstanden haben. Zu jedem Kauf gab es dann immer direkt ein Echtheitszertifikat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Abend ging es dann in eine Pizza-Bar. Diese war eines der wenigen Gebäude in Coober Pedy, dass nicht unterirdisch angelegt ist. Insgesamt vier große Pizzen wurden serviert, darunter leckere wie Margherita und Hawaii. Natürlich durfte beim Essen auch das eine oder andere Bierchen nicht fehlen, und so kam es dann auch, dass wir am Abend noch in eine Bar gingen &#8211; eine unterirdische Bar.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Diese war in einer alten Mine (<em>was auch sonst</em>) angelegt und beansprucht für sich die einzige Bar mit &#8220;unterirdischem Spielraum&#8221; zu sein. Die Bar selbst war sehr klein, dafür aber auch gemütlich. Es gab einen Pooltisch und einen Raum mit Pokermaschinen. Musik wurde auch gespielt, allerdings musste man die Jukebox vorher mit Goldmünzen füttern. Leider waren nicht allzu viele Menschen in der Bar, neben uns gerade einmal vier Lokale, und so fingen einige aus unserer Gruppe mit verschiedenen Trinkspielen an. Ich entschied mich lieber ein bißchen Ruhe zu suchen und ging zurück zu unserer Unterkunft.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Die Nacht selbst verbrachten wir ganz stielecht unter Tage. Die Häuser in Coober Pedy sind zum Großteil als Hohlräume in die Hügel der Stadt angelegt. Dies hat im Sommer den Vorteil, dass die Wohnung auch ohne Klimaanlage milde Temperaturen erreicht, während es draußen bis auf 57 Grad anschwillt. Andersrum kann es jedoch im Winter auch relativ kalt werden, Temperaturen um die 3-4 Grad sind hier keine Seltenheit. Und genau hier schützt die unterirdische Bauweise erneut, denn die Wärme kann nicht wirklich entfliehen. Für Frischluft sorgen mehrere Luftschächte im &#8220;Dach&#8221;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Unser Zimmer selbst war eine Dorm mit acht Betten. Daneben hatten wir noch zwei weitere Zimmer mit je vier Betten. In der Nacht war es sehr ruhig, lediglich das Geräusch des Schachtlüfters konnte man hören. Die Temperatur blieb konstant angenehm und somit war dies eine der angenehmsten Nächte auf der ganzen Safari.</p>


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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 15:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nun dachten wir alle, dass wir in Alice Springs <a href="/leaving-the-center-eine-lange-fahrt-und-ein-kurzer-sonnenuntergang-361.html">früh aufstehen</a> mussten, was uns jedoch am zweiten Tag erwartete, da hatte keiner mit gerechnet. Bereits um 03:45 Uhr sollten wir aufstehen, um pünktlich das Camp verlassen zu können und genauso pünktlich unser erstes Ziel vor dem Sonnenaufgang zu erreichen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Etwa 45 Minuten dauerte die Fahrt. Dort angekommen fanden wir uns auf einer Aussichtsplattform wieder, die wir mit unzähligen anderen Touristen teilen durften. Busseweise wurden diese dort abgeliefert und fanden sich auf den Wanderwegen und Plattformen ein, um den Sonnenaufgang zu beobachten. Leider hatten wir nicht allzu viel Glück, denn an diesem Morgen war der Himmel relativ stark bewölkt. Trotzdem war es interessant mit anzusehen, wie der <a title="Google Maps Link zum Uluru" href="http://bit.ly/54JoZ8" target="_blank">Uluru</a> langsam von Grau ins Rot geht und mehr und mehr Risse sichtbar wurden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach dem Sonnenaufgang ging es für uns direkt zum Informationszentrum, von dem aus wir unsere Wanderung rund um den Felsen starteten. Etwa neun Kilometer ist diese Wanderung lang und man darf hier an vielen Stellen nicht einmal Fotos machen, da viele der Stellen für die indigene Bevölkerung heilige Stätten sind. Anfangs war es noch frisch, aber bereits eine Stunde nach Sonnenaufgang konnten wir die Wärme der Sonne spüren und wussten, dass es wieder ein schöner, heißer Tag würde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der Uluru selbst ist kein Berg, sondern ein einzelner, <a title="Wikipedia zum Uluru" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uluru" target="_blank">großer Felsen</a>. Dies ist zunächst schwer zu glauben, aber wenn man sich den Felsen vor Ort anschaut, kann man die Unterschiede zu normalem Gebirge gut erkennen. An jeder Seite ist der Uluru relativ glatt, die Risse wurden meist von Wasser geformt und selbst hier sind die Bruchstellen relativ glatt und scharf geschehen.<br />
Am Rande des Uluru gibt es sogar eine dauerhafte Wasserquelle. Hier blühen viele Pflanzen und Blumen und viele Tiere aus der Umgebung kommen hierher um sich mit Wasser zu versorgen. Schwimmen ist daher in der kleinen Wasserstelle nicht erlaubt, genausowenig wie das Entfernen von Wasser.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Direkt neben der Wasserstelle findet man dann auch wieder <a title="Malereien am Uluru, Google Maps" href="http://bit.ly/4n5cFV" target="_blank">Malereien der Aborigines</a>. Diese unterscheiden sich jedoch stark von den Zeichnungen die wir zum Beispiel im Kakadu National Park gesehen haben, denn die waren deutlich detaillierter und genauer. Die Zeichnungen am Uluru sind dagegen eher ungenauer und schneller verfasst wurden. Der Grund ist relativ einfach, denn in der Wüste ist das Überleben ein ständiger Kampf und die Aborigines investierten hier die meiste Zeit des Tages mit der Suche nach Essen und Wasser – da blieb für schöne Malereien nicht viel Zeit.<br />
Anders war dies in Kakadu, dort gibt es genügend Wasser- und Nahrungsquellen, sodass die Aborigines dort auch deutlich mehr Zeit für andere Dinge, wie etwa detaillierten Malereien, hatten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach der Wanderung um den Uluru ging es dann ins Cultural Center, wo die Geschichte der indigenen Bevölkerung der Region noch einmal aufgezeigt wird und auch einigen Aborigines zu Wort kommen. Sehr interessant fand ich dort auch das sogenannte &#8220;Sorry Book&#8221;. Dies ist ein Buch mit vielen Briefen von Personen, die vor Jahren Steine oder Pflanzen vom Nationalpark als &#8220;Souvenir&#8221; mit nach Hause nahmen und sich nun auf diesem Weg entschuldigten und oftmals das &#8220;Souvenir&#8221; auch wieder mitschickten. Einige berichteten davon vom Pech verfolgt worden zu sein, während andere schlichtweg begriffen, dass ein derartiges Verhalten falsch ist (<em>wenn dies jeder der Millionen Besucher pro Jahr machen würde</em>).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach dem Kulturzentrum nahm uns Source noch mit auf eine kleine, geführte Tour. Dabei erklärte er uns die Hintergründe zu den Zeichnungen, warum diese sich von anderen im Norden unterscheiden und was diese bedeuten. Danach ging es dann zum kleinen Mittagessen zu einem Campingplatz. Da es relativ heiss war durften wir die Mittagspause ein wenig verlängern und die Zeit entspannt im Pool verbringen. Dort spielten wir dann verschiedene Poolspiele und hatten eine Menge Spaß.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach der Erholung ging es dann wieder in den Bus und weiter in Richtung <a title="Google Maps Link zu Kata Tjuta" href="http://bit.ly/4nnSVs" target="_blank">Kata Tjuta</a>. Auch hier gab es wegen der Klimabedingungen wieder die schlechte Nachricht, dass die beiden Aussichtsplattformen am oberen Ende geschlossen seien und wir nur am Boden der Felsen bleiben dürften. Hier wurde dann allerdings auch der Unterschied zum Uluru klar, denn bei den Kata Tjuta kann man gut erkennen, dass diese aus Millionen einzelner Steine zusammem gesetzt sind und sich in 36 Formationen erheben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach nur einer halben Stunde zogen wir dann wieder weiter, denn unser nächstes Ziel war wieder  ein Parkplatz in der Nähe des Uluru, auf dem wir dann den Sonnenuntergang beobachten wollten. Die Wolken vom Morgen waren dann pünktlich zum Sonnenuntergang wieder da, sodass wir außer einem roten Horizont nichts zu sehen bekamen. Dafür gab es aber kostenlosen Sekt und O-Saft und später noch Wein von einer anderen Reisegruppe spendiert. Hier machten wir auch einige Gruppenfotos mit Source.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Abend blieben wir erneut auf dem Campingplatz in der Nähe des Uluru. In dieser Nacht gab es dann leider auch ein komplettes Swag-Verbot von unserem Guide, da vom Ranger eine offizielle Warnung ausgesprochen wurde und zudem die Evakuierung des Campingplatzes für den nächsten Tag vorbereitet wurde. Wie sich herraus stellte, war dies auch eine gute Idee&#8230; der Cyclone kam zwar nicht so heftig, geregnet hat es aber schon gut.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Den Abend verbrachten wir dann noch um die Feuerstelle und sangen gemeinsam einige Lieder oder hörten John-O und Maria beim Gitarrespielen zu. Ein Lagerfeuer durften wir nicht machen, aber das machte der Stimmung keinen Abstrich &#8211; der Alkohol zeigte durchaus seine Wirkung.</p>


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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 05:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach <a href="/beinahe-australiens-hauptstadt-alice-springs-eine-kleinstadt-im-zentrum-355.html">zwei Tagen</a> in <a title="Google Maps Link zu Alice Springs" href="http://bit.ly/805VJu" target="_blank">Alice Springs</a> ging es wieder los auf die Piste, die kommenden sechs Tage sollte ich mit anderen Reisenden durch das australische Outback von Alice Springs nach <a title="Google Maps Link zu Adelaide" href="http://bit.ly/8vVehm" target="_blank">Adelaide</a> reisen. An diesem Tag wurden wir sehr früh abgeholt, genau gesagt war dies sogar der früheste Pickup der gesamten Reise. Um 05.10 Uhr kam der Bus, und mit ihm kam &#8220;Source&#8221;, ein total verrückter Typ und unser Guide für die nächsten zwei Tage. Nach seiner eigenen Aussage hat er die letzten Jahre im Knast verbracht und versteckt sich nun vor der australischen Polizei. Verknackt wurde er wegen dem Mord an einigen Backpackern in der Nähe von Wolfs Creek (<em>Nein, er hat <a title="IMDB zu Wolf Creek" href="http://www.imdb.com/title/tt0416315/" target="_blank">den Film</a> nicht gesehen&#8230; wie kommt man denn nur auf die Idee?</em>).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Für den ersten Tag gab es dann leider gleich eine lange Strecke zu fahren, gut 700km. Gegen Mittag erreichten wir dann unser erstes Ziel: <a title="Google Maps Link zum Kings Canyon" href="http://bit.ly/6EMUeE" target="_blank">Kings Canyon</a>.<br />
Dieser wird hier als der &#8220;australische Grand Canyon&#8221; bezeichnet. Die Felsformationen und die Schlucht sind schon sehr beeindruckend, leider durften wir allerdings wegen der Wettersituation nicht auf die Schlucht selbst hochklettern, sondern nur eine Aussichtsplattform am Fuss besuchen. Die Aussicht hier war nicht so super und beeindruckend, wegen der Hitze wäre aber jeder längere Hike viel zu gefährlich gewesen. Immerhin waren es etwa 43 Grad im Schatten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Gegen späten Nachmittag kamen wir dann an unserem Camp an. Dieses liegt in Sichtweite des Uluru und der Kata Tjuta und bietet vielen Gruppen, sowohl von Adventure Tours als auch anderen Reiseveranstaltern, ein Heim. Wir wurden für den Sonnenuntergang am Aussichtspunkt abgeladen und durften dann kurz darauf die rote Sonne über der Wüste bestaunen. Eine handvoll Personen war hier noch anwesend und schaute sich mit uns den Sonnenuntergang an.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Abend hatten wir dann noch beim Dinner und anschließendem Beieinander sitzen Gelegenheit, die anderen Reisenden näher kennen zu lernen. Ich hatte mich bereits im Bus mit drei Schweizerinnen gut unterhalten und so relativ viel über &#8220;Crazy Dezi&#8221;, Kathy und Steff erfahren. Am Abend lernte ich dann noch andere aus der Gruppe kennen, die &#8220;Shithead&#8221; spielten. Insgesamt bestand unsere Gruppe aus drei Deutschen, einem Kanadier, zwei Briten, zwei Holländerinnen, einer Japanerin und sieben Schweizern. Mit dieser lustigen Gruppe sollten wir die nächsten Tage noch viel Spaß haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Leider riet uns unser Guide am Abend davon ab in den Swags zu schlafen, da ein Cyclone auf das Gebiet von Zentralaustralien zusteuerte. Sterne gab es an diesem Abend keine, Regen sollte es an diesem Abend allerdings auch noch keinen geben – nur wussten wir das natürlich nicht.</p>


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		<title>Beinahe australiens Hauptstadt: Alice Springs, eine Kleinstadt im Zentrum</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 05:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach unseren <a href="/tag/kakadu">Abenteuern auf Kakadu</a> und der <a href="/tag/safari">Safari</a> durch das <a title="Google Maps Link zum Northern Territory" href="http://bit.ly/78ZMQ9" target="_blank">Northern Territory</a> kamen wir am Nachmittag in <a title="Google Maps Link zu Alice Springs" href="http://bit.ly/8Cvi32" target="_blank">Alice Springs</a> an. Die Stadt ist nach Kilometern von Einöde und Kleinststädten eine Oase im Zentrum Australiens, und zudem auch noch die größten Stadt im Territory. Zwar gibt es hier noch immer kaum Wasser, dafür aber eine ganze Menge Einwohner und viele Shops, Restaurants und natürlich Backpacker.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Abgesehen davon ist Alice Springs ein ruhiges, verschlafenes Städtchen. Über Tag sieht man hier eher weniger Menschen in den Straßen, einzig die Aborigines und Touristen lassen sich hier häufiger blicken, wobei erstere versuchen ihre &#8220;Kunstwerke&#8221; an die letzteren zu verkaufen. Dies ist besonders extrem in der &#8220;Todd Mall&#8221;, einer Einkaufsstraße im Stadtkern mit vielen, kleineren Geschäften, einigen Cafes und einem Kino.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Die Stadt selbst ist von Hügeln und kleineren Bergen umgeben. Dies ist nicht nur eine schöne Ansicht für Besucher, sondern auch ein guter, natürlicher Schutz gegen Sandstürme und andere Gefahren. Für mich aber vor allem wegen dem tollen Sonnenuntergang interessant. Daneben fließt durch die Stadt der &#8220;Todd River&#8221;, ein Fluss der leider &#8220;usually dry&#8221; ist, also üblicherweise Trocken. Einwohner von Alice Springs sagen scherzhaft, dass man ein Lokaler wird, wenn man den Fluss mindestens drei Mal mit Wasser gesehen hat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Durch die zentrale Lage, fast in der Mitte von Australien, war Alice Springs auch im Gespräch als Hauptstadt, verlor dann jedoch die Ausscheidung gegen die Pläne für Camberra, da Alice schlichtweg zu weit weg von jeglicher Zivilisation ist und zudem vom Klima her relativ unfreundlich ist. Also bekam die Planstadt Camberra den Titel.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Ich wurde von <a title="Webseite von Adventure Tours" href="http://www.adventuretours.com.au/" target="_blank">Adventure Tours</a> im Hostel <a title="Haven Backpacker in Alice Springs" href="http://www.alicehaven.com.au/" target="_blank">Haven</a> untergebracht. Dies ist eine kleine Bettenburg am Rand vom Zentrum. Das Hostel bietet vor allem mittlere bis große Dorms, sechs und acht Betten. Die Zimmer sind alle nett eingerichtet und haben ihr eigenes Badezimmer, leider hört es da aber schon auf. Wenn man seine Wäsche waschen will/muss, wird man mit mindestens sieben Dollar belangt – und dann ist die Wäsche nicht einmal ordentlich trocken, wenn sie aus den Trockner kommt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Ich hatte dort zwei Tage Auffenthalt, die ich letztlich sehr relaxt verbrachte. Außer Wäsche waschen hatte ich nicht viel geplant. So entschied ich mich am ersten Tag für Spaziergänge und den Film &#8220;<strong>Avatar</strong>&#8221; am Abend im lokalen Kino. Dieser war sogar verhältnismäßig günstig, mit gerade einmal zwölf Dollar. Am zweiten Tag war dann mehr organisatorisches mit meinem Visum und der Wäsche dran. Am Morgen wollte ich dann noch die &#8220;<a title="Webseite der School of the Air" href="http://www.assoa.nt.edu.au/" target="_blank">School of Air</a>&#8220;, ein Museum für die australische Schule, welche durch Funk- und Internet funktioniert, besuchen. Allerdings hatte diese erst ab 13 Uhr geöffnet und ich war viel zu früh dort. Abends ging ich dann noch zum Sonnenuntergang auf den ANZAC Hügel, einem Kriegsdenkmal der australisch-neuseeländischen Armee. Hier bekam ich noch einmal einen wunderschönen Sonnenuntergang über Alice Springs serviert, bevor ich dann ins Bett ging um mich vor der langen Reise nach Adelaide noch einmal gut auszuruhen.</p>


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<li><a href='http://australien.andreg.de/von-riesenperlen-und-verruckten-pubs-349.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Von Riesenperlen und verrückten Pubs'>Von Riesenperlen und verrückten Pubs</a></li>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 05:55:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der letzte Tag der Reise von Darwin nach Alice Springs bestand vor allem aus viel fahren und einem Highlight. Erneut ging es früh am Morgen los um zeitig auf der Straße zu sein. Nach den vergangenen Tagen hatten sich eigentlich alle schon ans frühe Aufstehen gewöhnt und auch die morgentlichen Abläufe saßen, sodass wir dann [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der <a href="/die-spinnen-die-australier-highway-pubs-und-service-stations-346.html">letzte Tag</a> der <a href="/eine-lange-wanderung-zum-perfekten-wasserfall-343.html">Reise</a> von Darwin nach Alice Springs bestand vor allem aus viel fahren und einem Highlight. Erneut ging es früh am Morgen los um zeitig auf der Straße zu sein. Nach den vergangenen Tagen hatten sich eigentlich alle schon ans frühe Aufstehen gewöhnt und auch die morgentlichen Abläufe saßen, sodass wir dann auch pünktlich weg kamen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am frühen Vormittag erreichten wir dann die &#8220;Devils Marbels&#8221;. Diese teuflichen Murmeln sind große Felsen bzw. Steine, die durch die Jahre hinweg rund geformt wurden und in zum Teil sehr abenteuerlichen Positionen verweilen. Die größten bieten dabei einen unglaublichen Überblieck über die Umgebung &#8211; wenn man es denn schafft Sie zu besteigen. Ich wanderte zunächst ein wenig umher und machte einige Fotos, bevor ich dann mit dem Aufstieg begann – aus Sicherheitsgründen ohne Kamera.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Oben angekommen ist die Aussicht herrlich. Der Ort ist dazu auch perfekt zum reflektieren oder meditieren, auch wenn ich selbst letzteres eher nicht mache. Abgesehen von den gewaltig großen Steinen gab es aber auch ein paar Steine, die einfach durch ihre Position beeindruckend waren. Diese hingen teilweise auf minimaler Kontaktfläche über dem Boden und man hatte häufig das Gefühl, dass ein kleiner Stoß bereits genügt, um die Kugeln in Bewegung zu setzen. Dem ist jedoch nicht so, die ganzen Felsen sind bereits seit hunderten oder tausenden Jahren in ihrer jetztigen Position und werden nur langsam vom Sand befreit und freigelegt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach unseren Kletterabenteuern auf den Murmeln des Teufels ging es erneut auf den Highway. Auf dem Weg nach Alice Springs hielten wir noch zwei weitere Male an, beide Male waren es Pubs bzw. Servicestationen. Gerade einer der Pubs war dabei absolut genial. Der Besitzer sammelt seit einigen Jahren die verschiedensten Banknoten und Münzen. Über die Jahre ist so eine gigantische Sammlung entstanden, die teilweise an den Wänden des Pubs zu betrachten ist, teilweise aber auch vom Besitzer bereit gehalten wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Wer nun in den Pub kommt und seine Nationalität verrät, bekommt vom Besitzer verschiedene Noten seiner Landeswährung gezeigt. Aus Deutschland gab es natürlich etliche Euros, klar, aber auch einige Mark-Scheine waren noch dabei und, ganz nebenbei, zeigte er uns dann noch einen alten Schein (<em>wahrscheinlich Reichsmark</em>) aus dem Jahr 1920. Leider hing dieser an der Wand hinter der Bar und war somit nicht gut zu erkennen, beeindruckend war die Sammlung dagegen schon. Der Besitzer der Bar kennt hierbei jede einzelne Ecke, Note und Münze und kann zu jedem Stück seiner Sammlung Geschichten erzählen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Nachmittag kamen dann endlich die Gebirgszüge in Sichtweite, die <a title="Google Maps Link zu Alice Springs" href="http://bit.ly/8Cvi32" target="_blank">Alice Springs</a> umringen und wir konnten in unser Hostel, das <a title="Haven Backpacker in Alice Springs" href="http://www.alicehaven.com.au/" target="_blank">Haven</a>, einchecken. Dieses ist leider etwas teuer bei den Service-Dienstleistungen (<em>so kostet Wäsche hier etwa vier Dollar, statt der sonst üblichen drei</em>), war sonst aber vollkommen in Ordnung. Kaum ins Zimmer gekommen ging es für uns auch schon wieder los, denn um sieben Uhr wollten wir alle gemeinsam zum Abendessen ins &#8220;<a title="Annie's Lounge &amp; Bar in Alice Springs" href="http://www.anniesplace.com.au/anniesplace/HTML/alicelounge.html" target="_blank">Annie&#8217;s</a>&#8220;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Jane hatte uns vorher gefragt, ob wir irgendwo hinwollten und hat uns dann auch noch einige Lokalitäten vorgestellt. Das Annie&#8217;s selbst ist ein eher günstiges Restaurant, dass jedoch von vielen Backpackern bevorzugt wird. Dort angekommen konnten wir dann normales Essen genießen – und von Jane gab es noch ein paar Portionen Wedges extra. Anschließen ging es zum gemütlichen Teil des Tages bei dem wir alle zusammen saßen und das eine oder andere Bierchen tranken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Irgendwann gegen Mitternacht gingen wir dann weiter zu einem anderen Pub. Da dieser jedoch bereits durch volltrunkene Männer übersäht war, entschloss sich ein Großteil unserer Reisegruppe kurzerhand dazu, den Abend hier zu beenden und lieber ein wenig Erholung zu genießen. So gingen dann drei sehr schöne und ereignisreiche Tage zu Ende.</p>


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		<title>Die Spinnen die Australier – Highway Pubs und Service Stations</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 06:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der zweite Tag auf unserer Reise von Darwin nach Alice bot leider keine großen Highlights, vielmehr war dieser Tag gekennzeichnet durch einige hundert Kilometer auf dem Highway und verschiedene Pubs und &#8220;Kleinstädte&#8221; an der Fahrbahn. Unser erstes Ziel am Morgen waren die sogenannten &#8220;Thermal Pools&#8221; bei Mataranka. Dies ist eine kleine Oase in Mitten von [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der zweite Tag auf <a href="/eine-lange-wanderung-zum-perfekten-wasserfall-343.html">unserer Reise</a> von Darwin nach Alice bot leider keine großen Highlights, vielmehr war dieser Tag gekennzeichnet durch einige hundert Kilometer auf dem Highway und verschiedene Pubs und &#8220;Kleinstädte&#8221; an der Fahrbahn.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Unser erstes Ziel am Morgen waren die sogenannten &#8220;Thermal Pools&#8221; bei Mataranka. Dies ist eine kleine Oase in Mitten von relativ trockenem Steppenland. Wenn man sich auf dem Highway befindet, sieht man vor allem kleinere Bäume und Büsche und natürlich das australische Gras. Biegt man dann jedoch zu dem Pools ab, findet man sich ruckzuck in einer tropischen Oase wieder.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">In der Mitte befindet sich eine dauerhafte Frischwasserquelle. Durch die Beschaffenheit der Quelle ist das Wasser sehr klar und warm, trotzdem gibt es aber rund um die Quelle viel Leben. Sowohl Wallabies als auch Echsen und Vögel tummeln sich dort. Daneben gibt es die verschiedensten Pflanzenarten, die einerseits um den Wasserzugang, andererseits um den Zugang zum Licht kämpfen. Für vorbeifahrende Touristen und Fahrer bieten die Pools eine kleine Abkühlung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nachdem sich unsere Gruppe in Mataranka abkühlen konnte waren wir bereit für den weiteren Weg in Richtung Alice Springs. Die Fahrt auf dem Highway ging weiter, immer geradeaus, ab und an mal ein wenig auf und ab. Die Straßen ziehen sich hier auf diese Weise über hunderte Kilometer hin, ohne dass man einmal ein anderes Fahrzeug sieht, oder auch nur eine Kurve.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach einiger Zeit kamen wir dann jedoch bei einem der ältesten Pubs am Highway an. In Daily Waters gibt es verschiedene Quellen, wodurch der Ort  bereits früh entstand und als Telegrafentation genutzt wurde. Heute findet man dort einen kleinen Ort mit skurilem Pub. Dieser hat einen eigenen, kleinen Zoo mit verschiedenen Vögeln, ein paar Krokodilen und anderen großen und kleinen Tieren. Im Pub selbst hinterlassen passierende wie auch Gäste Visitenkarten, Fotos oder auch andere, persöhnliche Gegenstände. Der Innenraum des Pubs ist heute übersäht mit den verschiedensten Andenken aus der ganzen Welt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Gegen Abend kamen wir dann im Camp an. An diesem Abend sollten wir auf der Juno Pferdefarm übernachten. Im Hinterhof der Farm hat Adventure Tours eine kleine Zeltstadt für maximal zwei Reisegruppen aufgebaut. Auch hier durften wir wieder in richtigen Betten schlafen. Die Ausstattung scheint hier generell immer die selbe zu bleiben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Neben den Pferden gab es aber auch unzählige Grashüpfer. Leider sind diese nun jedoch nicht so klein wie in Deutschland, sondern erreichen eine Größe von einigen Zentimetern. Wenn die dann nachts gegen die Zeltwand donnern, kann man sich schon gewaltig erschrecken.<br />
Ein anderes Tier überraschte uns nach dem Abendbrot: ein kleiner <strong>Skorpion</strong> hatte sich in unser Essenszelt verirrt. Die Mädels in unserer Gruppe bekamen natürlich sofort Panik und stiegen auf die Bänke, unser Guide Jane blieb aber ganz ruhig. Immerhin ist der Skorpion eines der wenigen Tiere in Australien, dass einen Menschen in der Regel nicht töten kann. Zudem greifen Skorpione nur dann Menschen an, wenn sie sich stark bedroht fühlen.</p>


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		<title>Eine lange Wanderung zum perfekten Wasserfall</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 06:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach unseren Abenteuern auf Kakadu durften wir direkt am nächsten Tag wieder aufbrechen; um kurz vor sechs Uhr ging es los in Richtung Alice Springs. Unser Guide auf dieser Tour war Jane, eine junge Australierin. Direkt zu Beginn hatten wir eine etwas längere Fahrt vor uns, was dazu führte, dass wir alle noch einmal ein [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach unseren <a href="/kleiner-unfall-bose-folgen-und-uralte-zeichnungen-327.html">Abenteuern</a> <a href="/ein-weiterer-nationalpark-wasserfalle-und-lebensgefahrliche-kletterabenteuer-323.html">auf</a> <a href="/krokodile-termiten-noch-ein-wasserfall-und-interessante-bauten-340.html">Kakadu</a> durften wir direkt am nächsten Tag wieder aufbrechen; um kurz vor sechs Uhr ging es los in Richtung Alice Springs. Unser Guide auf dieser Tour war Jane, eine junge Australierin. Direkt zu Beginn hatten wir eine etwas längere Fahrt vor uns, was dazu führte, dass wir alle noch einmal ein wenig schlafen konnten. Nach der Vorstellungsrunde hatten wir dann auch im etwa eine Idee, was für Menschen denn mit uns reisen würden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">An sich war für den Vormittag noch der Besuch bei einem Aborigine-Künstler vorgesehen, allerdings war dieser kurzfristig verreist wodurch wir dann direkt zum zweiten Programmpunkt übergingen: Dem Nachmittag am Katherine Gorge. Vorher machten wir jedoch noch kurz halt beim &#8220;Tropic Capricorn&#8221;, ein Punkt der den Übergang von der tropischen Region in die eher mildere (Wüsten-)Region angab.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Beim Katherine Gorge angekommen hatten wir die Wahl zwischen verschiedenen Aktivitäten. Es gab verschiedene Wanderwege von nur wenigen Minuten bis hin zu wahren Marathonlängen über mehrere Stunden. Dann gab es noch eine kleine Flussfahrt auf dem Gorge, die am fortgeschrittenen Nachmittag stattfinden sollte. Ich beriet mich kurz mit den Deutschen Mädelz Marie und Christina und dann ging es auch recht zügig los auf den mittellangen Wanderweg, etwa acht Kilometer Gesamtstrecke. Vorsichtshalber nahm ich aber auch noch mein Regencape mit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der anfängliche Aufstieg auf einen der Hügel war relativ anstrengend, da wir hierfür eine steile Treppe und später Steine erklettern mussten. Oben angekommen gab es dann allerdings den ersten, tollen Ausblick über den Gorge. Leider zeichneten sich am Horizont bereits dunkle Wolken ab. Etwa 20 Minuten später fanden wir uns in einem gewaltigen Schauer wieder. Der Regen kommt in dieser Region sehr schnell und heftig, allerdings geht der auch genauso schnell wieder.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Vollkommen durchnässt gingen wir dann also weiter. Der Rest der Wanderung verlief relativ trocken, wobei wir selbst aber auch schnell wieder getrocknet waren, lediglich die Schuhe brauchten ein bisschen länger. Nach etwa ein einhalb Stunden Wanderung kamen wir an Pat&#8217;s Lookout an, unserem Ziel. Von hier aus konnte man ein gutes Stück vom Gorge bestaunen und wir sahen sogar eine der Kreuzfahrten im Fluss.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Da wir noch Zeit hatten, entschieden wir uns auch dazu noch zum &#8220;Southern Hole&#8221; herab zu steigen. Der Abstieg war erneut relativ schwer, da es nur beim ersten Teilstück eine Art Treppe (<em>aus Felsgeröll</em>) gab, danach musste man sich erneut seinen eigenen Weg durch die Felsen suchen. Unten angekommen wurden wir dann jedoch mit einem absolut genialem Anblick belohnt:<br />
Vor uns lag ein kleiner See, vollkommen klar und umgeben von steilen Felswänden. Gespeist wurde dieser durch einen Wasserfall und das Wasser selbst floss dann weiter in Richtung Gorge. Die ganze Ansicht hat uns dann doch sehr beeindruckt und den Abstieg und die Anstrengungen wett gemacht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der Rückweg war dann überraschend einfach und wir brauchten statt der zwei Stunden nur noch 45 Minuten. Am Parkplatz angekommen warteten wir dann auf Jane und wurden dort erneut von eine Unwetter überrascht, dieses Mal jedoch von einem Gewitter. Die nahe gelegenen Toiletten boten uns allerdings etwas Schutz vor dem Regen, sodass wir nicht erneut durchnässt wurden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Anschließend ging es dann ins Camp wo bereits einige warteten und das Abendessen vorbereitet wurde. Überraschend gab es Hünchen und mir wurde beim Anblick der vorbereiteten Schenkel übel, weswegen ich mich in ein Zelt verzog. Nachdem ich Jane dann erklärt hatte, woran dies läge, hat Sie mir ein bisschen vom vegetarischen Essen zurück gelegt und ich konnte etwas später essen. Das vegetarische Essen war dann auch super lecker und das sollte es auch in den kommenden Tagen bleiben.</p>


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		<title>Krokodile, Termiten, noch ein Wasserfall und interessante Bauten</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 06:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der dritte Tag fing bereits früh an, da wir hier als einzigen einen festen Termin hatten. Um acht Uhr sollten wir uns für eine Bootsfahrt einfinden. Hier wurden wir auf einen der dauerhaften Frischwasserseen mitgenommen. In der Regenzeit verbinden sich die einzelnen Seen zu einem gewaltigem, noch aber gibt es mehrere einzelne.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der See selbst ist übersäht von verschiedenen Seerosen und Seelilien, dazu gibt es eine sehr große Vielfalt von verschiedensten Lebewesen, darunter auch den zwei in Australien vorkommenden Krokodilrassen. Wir waren also auf der Suche nach Frischwasser- wie auch Salzwasserkrokodilen. Erstere sind dabei relativ leicht zu finden, da diese sich am Uferrand aufhalten und in der Regel dort in der Sonne liegen und kleine Tiere, die sich in ihre Nähe bewegen, fressen. Dies sind vor allem Grashüpfer, Frösche oder auch andere Insekten.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Salzwasserkrokodile sind dagegen deutlich schwerer auszumachen, da diese sich eher in der Mitte des Flusses aufhalten und häufig tief tauchen oder aber knapp unter der Wasseroberfläche treiben. Diese Krokodile sind auch weitaus gefährlicher, da Sie deutlich größere Tiere angreifen und z.B. Auch Frischwasserkrokodile fressen. Wir haben übrigens keines zu Gesicht bekommen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Wir sahen allerdings einige Frischwasserkrokodile, die sich am Rand des Wassers entspannten und die Sonne auf den Bauch fallen ließen. Angegriffen wurden wir nicht. Meine Kamera funktionierte bereits wieder ein wenig, allerdings hatte sich im Bildschirm ein wenig Feuchtigkeit angesammelt, die den Monitor beschlagen ließ. Auch im Gehäuseinneren hatte sich Feuchtigkeit angesammelt, die sich am inneren des Objektivs niederschlug.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem Schiffsausflug gab es an einem der Pubs unser Mittagsessen. Leider hatte unser Guide fast keine vegetarische Mahlzeit mehr. Fast&#8230; nunja, er hatten noch einen kleinen Rest Nudelmischmasch vom vorherigen Abend übrig. Ich zog es dann doch vor mein Mittagessen auf den Abend in Darwin zu verlegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Später am Tag fuhren wir dann noch zu einem weiteren Wasserfall. Ich entschied mich hier jedoch dazu, nicht erneut wandern zu gehen, sondern stattdessen mein Büchlein weiter zu lesen – irgendwann war mir das mit den ganzen Wasserfällen und angeblich sicheren Wanderwegen und der nicht vorhandenen Hilfe unseres &#8220;Guides&#8221; zu blöd geworden.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem kurzen Auffenthalt beim letzten Wasserfall unserer Tour ging es dann zu den Termitenhaufen. Gerade in und um Kakadu gibt es tausende von Termitenstämmen. Diese bauen sehr beeindruckende Gebäude. Dabei gibt es vor allem zwei Arten: Die &#8220;Magnetic Termites&#8221; und die &#8220;Cathedral Termites&#8221;. Erstere bauen ihre Bauten sehr flach und nach dem Verlauf der Sonne ausgerichtet, um eine perfekte Wärmeausnutzung in ihren Bauten zu ermöglichen, während die anderen eher runde Bauten mit Verwinklungen haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Das interessante ist aber, dass ein Bau der Cathedral Termites etwa einen Meter alle zehn Lebensjahre einer Königin wächst. Die größten gibt es in Kakadu und sind bis zu sieben/acht Meter hoch. Entsprechend ist die Königin also auch gut 70 Jahre alt. Stirbt die Königin, wird der Bau in der Regel mit der Zeit zerfallen und durch Regen abgetragen. Manchmal nisten sich aber auch andere Termiten in so einen Bau ein und übernehmen diesen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Meine Kamera hatte sich bis zum Nachmittag größtenteils erholt, allerdings &#8220;brach&#8221; der Zoomring an meinem Sigma-Objektiv bei den Termitenhügeln, weswegen dieses Objektiv mehr oder weniger nutzlos wurde. Ich kann zwar das Objektiv manuell heraus und herein schieben, allerdings braucht dies ein wenig Kraft und beim Fotografieren hilft das nur wenig. Zum Glück war das Sigma auch gleich das billigste Objektiv in meiner Sammlung.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Abends waren wir dann alle froh im Hostel angekommen zu sein und viele waren auch froh diese eher schlechte Tour hinter sich gebracht zu haben. Leider ist vieles dem Guide zu Lasten zu legen, da sich dieser schlichtweg sehr wenig Mühe gegeben hat und relativ desinteressiert schien. Entsprechend gab es dann allerdings auch ein Feedbackschreiben am Ende. Ob es was bringt bleibt jedoch zu bezweifeln, denn es gibt einfach nicht genügend Guides in Australien, als dass man hier auf welche verzichten könnte (<em>ganz abgesehen von den zehntausenden Touristen und Backpackern, die fleissig dafür zahlen</em>).</p>


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		<title>Frohe Weihnachten aus Australien</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 12:27:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wünsche allen Lesern, Freunden, Bekannten und natürlich auch meiner ganzen Familie Frohe Weihnachten und schöne Feiertage! Ich bin, sofern mein Reiseplan eingehalten wurde, heute noch am Uluru (Ayers Rock) und werde mich bis heute Abend dann zu Coopers Pedi, der unterirdischen Stadt, bewegen. Reiseberichte wird es natürlich geben, allerdings erst wieder, wenn ich erneut [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich wünsche allen Lesern, Freunden, Bekannten und natürlich auch meiner ganzen Familie Frohe Weihnachten und schöne Feiertage!</strong></p>
<p>Ich bin, sofern mein Reiseplan eingehalten wurde, heute noch am Uluru (Ayers Rock) und werde mich bis heute Abend dann zu Coopers Pedi, der unterirdischen Stadt, bewegen. Reiseberichte wird es natürlich geben, allerdings erst wieder, wenn ich erneut Internetzugang habe. In der Wüste ist das ja bekanntlich etwas schwieriger.</p>
<p>Von daher gibt es heute diesen Beitrag und ein bisschen was für die Augen:</p>
<p><a href="http://australien.andreg.de/wp-content/uploads/2009/12/uts-exposure.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-333" title="uts-exposure" src="http://australien.andreg.de/wp-content/uploads/2009/12/uts-exposure-150x150.jpg" alt="uts-exposure" width="150" height="150" /></a></p>
<p>UTS Exposure Fotoclub beim Ausflug zur Kunstausstellung &#8220;Sculptures by the Sea&#8221; im November 2009. Foto nicht von mir <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://australien.andreg.de/wp-content/uploads/2009/12/reef1.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-334" title="reef1" src="http://australien.andreg.de/wp-content/uploads/2009/12/reef1-150x150.jpg" alt="reef1" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Fischschwarm an einem Riffabhang im Great Barrier Reef .</p>
<p><a href="http://australien.andreg.de/wp-content/uploads/2009/12/reef2.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-335" title="reef2" src="http://australien.andreg.de/wp-content/uploads/2009/12/reef2-150x150.jpg" alt="reef2" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Fischschwarm im Great Barrier Reef.</p>


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		<title>Kleiner Unfall, böse Folgen&#8230; und uralte Zeichnungen</title>
		<link>http://australien.andreg.de/kleiner-unfall-bose-folgen-und-uralte-zeichnungen-327.html</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 05:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nachdem der <a href="/ein-weiterer-nationalpark-wasserfalle-und-lebensgefahrliche-kletterabenteuer-323.html">erste Tag</a> im <a title="Google Maps Link zum Kakadu National Park" href="http://bit.ly/4OSC1y" target="_blank">Kakadu Nationalpark</a> vor allem aus dem Baden in irgendwelchen Quellen bestand, erhofften wir uns für den zweiten Tag dann doch ein bisschen mehr. Was mich dann aber erwartete, hätte ich nicht erahnen können.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Relativ früh ging es wieder los. Das Frühstück bestand aus einfachem Toast, nichts besonderes. Von daher waren wir aber auch schnell fertig und konnten frühzeitig losziehen. Nach einer eher kleinen Busfahrt kamen wir bei einer neuen Wasserstelle an. Unser Guide weißte uns direkt drauf hin, dass wir hier mit trockenen Füßen ankommen sollten. Leider war er damit nicht ganz richtig, denn der Regen hatte die Wege geflutet und den kleinen Bach deutlich anschwellen lassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">An einer Stelle mussten wir diesen dann auch überqueeren. Unser Guide ging voran und meinte dann noch großkotzig, dass die Steine fest wären und wir dort gut drauftreten könnten. Tja, ich hätte es eigentlich besser wissen müssen&#8230; Als ich im etwa in der Mitte des Baches war merkte ich nur noch, wie einer der Steine langsam nachgab und ich mit meinen Schuhen den Halt verlor. Im nächsten Augenblick war ich schon rücklings im Wasser und bemerkte, wie meine Hand mit meiner Kamera im Wasser war. Schnell zog ich diese wieder heraus und gab die Kamera einem Kollegen, der auch direkt die Accus entnahm.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Leider hatte die Kamera aber einen guten Stoß an Wasser abbekommen und ich konnte nicht beurteilen, ob mein &#8220;<em>Fehltritt</em>&#8221; für die Kamera tödlich oder nur schädlich ausging. Der Wasserfall, den wir dann kurze Zeit später erreichten, war die Anstrengung nicht einmal Wert, da es erneut ein relativ kleiner war und sich kaum von den vorherigen Zwei unterschied. Zu allem Überdruss durfte ich mir dann noch dumme Kommentare und Ratschläge von unserem &#8220;Guide&#8221; anhören.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der Rückweg erfolgte dann glücklicherweise ohne weitere Vorfälle, was aber wohl auch daran lag, dass unser Guide beim Rückweg im Bach stand (<em>statt vorzusprinten</em>) und allen über die Steine half.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Zum Mittagessen waren wir dann wieder an unsererm Camp und verspeisten die Rest vom vorherigem BBQ. Leider waren die Veggie-Burger nicht besser geworden und kalt schmeckten diese dann eher wie Schuhsohle.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Anschließend ging es dann erneut ein paar Stunden mit dem Bus auf den Highway, ehe wir die &#8220;<a title="Wikipedia zum Thema" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ubirr" target="_blank">Aboriginal Gallery</a>&#8221; erreichten. Anders als der Name vermuten lässt, kann man hier keine Kunst erstehen, sondern vielmehr nur bestaunen. Die Galerie besteht aus Jahrtausende alten Felsformationen, auf denen sich an vielen Stellen die verschiedensten Zeichnungen finden. Die Steinformationen sind dabei zwischen wenigen Metern bis hin zu wahren Gigangen. Die ältesten der Zeichnungen schätzt man auf mehr als 20.000 Jahre alt, bei einigen kann man sogar relativ genau das Alter angeben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Zu vielen der Zeichnungen gibt es auch Geschichten, allerdings dürfen Touristen wie auch Guides nur die &#8220;Kindergeschichten&#8221; erfahren. Bei den Aborigines erhält man das Recht, die anderen Geschichten erzählt zu bekommen, erst nach vielen Jahren. Da die Touristen und Guides aber in der Regel nicht nach den Gesetzen bzw. Regeln der Aborigines leben, haben sich diese auch noch keine höheren Geschichten verdient. Also muss man sich mit einfachsten Geschichten begnügen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Die Galerie ist allerdings nicht allein – mehr als 5.000 solcher Felsformationen mit Zeichnungen hat man angeblich im Kakadu Nationalpark entdeckt, und man geht davon aus, dass die Aborigines bisher nur einen Bruchteil den &#8220;Europäern&#8221; gezeigt haben und es noch deutlich mehr gibt. Die jüngsten Zeichnungen sind dabei nur wenige Jahre alt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Später ging es dann noch auf einen der Felsen hoch, genauer gesagt dem höchsten in der Galerie. Von dort aus hat man einen unglaublichen Überblick in alle Richtungen. In der Steppe kann man dann z.B. unzählige Wallabies sehen. In der Wetseason wird die Steppe dann komplett überflutet und zu einem einzigen, großen Frischwassersee (<em>mit Krokodilen natürlich <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em> ).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">An diesem Abend kamen wir dann leider äußerst spät am Camp an, sodass es bereits stockfinster war, als wir unsere Zelte bezogen. Zum Abendessen gab es Wok Chicken Surprise, sowohl mit als auch ohne Chicken. Der Wok schmeckte zwar gar nicht mal schlecht, allerdings gab es bei weitem nicht genug für alle Teilnehmer. Auch das Brot ging vorzeitig aus.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Eine erste Diagnose der Kamera im Camp zeigte, dass Nässe bis ins Innere vorgedrungen war. Der Monitor war mit Wasserdampf/Feuchtigkeit bedeckt, der Batteriegriff spielt verrückt, die Kamera schaltet sich nicht mehr vollkommen ab und einige Features laufen nicht ganz korrekt. Ansonsten scheine ich aber viel Glück gehabt zu haben&#8230; oder Canon ist einfach gut.</p>


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		<title>Ein weiterer Nationalpark, Wasserfälle und lebensgefährliche Kletterabenteuer</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 05:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach meinen Abenteuern in Cairns und der &#8220;interessanten Reise&#8221; nach Darwin ging es früh am Morgen los auf die Safari von Darwin nach Adelaide. Die ersten drei Tage sollten dabei eine Tour nach Kakadu sein. Eigentlich sollte ich ja um halb sieben in meinem Hostel abgeholt werden – dort wartete ich jedoch vergeblich. Nach einer [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach meinen Abenteuern in <a href="/tag/cairns">Cairns</a> und der &#8220;<a href="/eine-stadt-im-norden-ein-monsun-am-morgen-eine-reise-ohne-sorgen-320.html">interessanten Reise</a>&#8221; nach Darwin ging es früh am Morgen los auf die Safari von <a title="Google Maps Link zu Darwin" href="http://bit.ly/78Al93" target="_blank">Darwin</a> nach <a title="Google Maps Link zu Adelaide" href="http://bit.ly/5o4UYW" target="_blank">Adelaide</a>. Die ersten drei Tage sollten dabei eine Tour nach <a title="Google Maps Link zum Kakadu National Park" href="http://bit.ly/4OSC1y" target="_blank">Kakadu</a> sein.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Eigentlich sollte ich ja um halb sieben in meinem Hostel abgeholt werden – dort wartete ich jedoch vergeblich. Nach einer Stunde rief ich die Hotline von <a title="Webseite von ATA" href="http://www.adventuretours.com.au/" target="_blank">Adventure Tours Australia</a> an um näheres zu erfahren und durfte dann erfahren, dass ich mit meinen Gepäck zum Tourshop laufen sollte, der wäre ja um die Ecke. Weit war es dann in der Tat nicht, aber eine Warnung wäre natürlich nett gewesen. Also lief ich durch den Regen einige Häuser weiter und traf dort bereits auf einige wartende Reisende.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nach einigem Warten traf dann auch unser Fahrer ein und wir konnten endlich los. Da es in den vergangenen Tagen sehr viel geregnet hatte, wurde unsere Tour kurzerhand umgedreht und wir fuhren am ersten Tag direkt zum äußersten Eingang vom Kakadu National Park. Das bedeutete dann aber auch, dass wir am ersten Tag die längstre Strecke zu fahren hatten und erst kurz vor Mittag am ersten Wasserfall ankamen. Dort konnte man entweder ein bisschen schwimmen gehen oder auch nur einen der Wanderwege abgehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Anschließend gab es direkt am Wasser das Mittagessen. Da unser Guide eher einer der trotteligen Art war, war dieses auch nicht grade gut (<em>im Gegensatz zu dem von Jane, aber dazu in ein paar Tagen mehr</em>). Nachdem wir uns also am Brot und Salaten gestärkt hatten, ging es wieder auf die Strasse und weiter zum nächsten Wasserfall.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Dort angekommen konnten wir wieder ein bisschen Zeit verbringen, ehe unser Guide uns dann auf einem &#8220;Wanderweg&#8221; den Berg hinauf schickte. Weg gab es hier allerdings eher nicht, dafür kleine Pfeile welche die Richtung im etwa angaben. Ansonsten musste man selbst seinen Weg finden und zum Teil heftigst klettern. Dafür war die Aussicht oben angekommen dann auch super.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Leider kam nach dem Erreichen der Spitze ein Wind zusammen mit dem nachmittäglichem Regen auf. Unser Guide lachte dabei nur und amüsierte sich über uns, einige aus unserer Gruppe bekamen jedoch Angst. Ich konnte mich bei den Sturmböen kaum auf den Beinen halten und viel ein paar Mal um, weswegen ich kurze Zeit später vollkommen durchnässt lieber den Abstieg antrat. Für meine Kamera hatte ich glücklicherweise eine kleine Tüte organisieren können, sodass dieser nichts weiter passiert ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Am Abend kamen wir dann auf unserem Campingplatz an. Hier erwarteten uns eine Reihe von festen Zelten mit Hochbetten aus Holz und Gummimatten. Das war zwar wenig komfortabel, aber immerhin besser als ein loses Zelt mit Isomatte. Zum Abendessen gab es dann ein BBQ mit Salaten und für mich als Vegetarier einigen Veggie-Burgern. Auch hier erwies sich unser Guide mal wieder als eher schlechter Koch, denn das Fleisch war teilweise, so berichtete man mir, nicht ganz durch und meine Veggie-Burger waren teilweise mit der Alufolie &#8220;verbrannt&#8221;. Irgendwie hat man nach einem langen Tag mit Wandern und viel Busfahren dann aber kaum noch Ansprüche.</p>


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		<title>Eine Stadt im Norden, ein Monsun am Morgen, eine Reise ohne Sorgen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 06:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hey, der Titel reimt sich heute ja mal – irgendwie habe ich aber das Gefühl, ich sollte das lieber sein lassen. Ich hatte mich auf die Reise von Cairns nach Darwin eingestellt. Am Freitag habe ich einfach mal gefaulenzt, da ich wegen der Tauchgänge eine minimale Pause von 18 Stunden einlegen musste. Also sicherheitshalber einen [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Hey, der Titel reimt sich heute ja mal – irgendwie habe ich aber das Gefühl, ich sollte das lieber sein lassen. Ich hatte mich auf die Reise von Cairns nach Darwin eingestellt. Am Freitag habe ich einfach mal gefaulenzt, da ich wegen der <a href="/?s=tauchen">Tauchgänge</a> eine minimale Pause von 18 Stunden einlegen musste. Also sicherheitshalber einen ganzen Tag ausgesetzt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Nun sollte es also wieder los gehen, der Transferbus holte mich früh am Morgen ab und ich wurde zum Internationalen Terminal gebracht. International deswegen, da mein Flug von Cairns über Darwin nach Singapur geht und daher von diesem Terminal und nicht dem Domestic abfliegt. Ich hatte vorab ja bereits mit einigen über Darwin gesprochen, darunter auch ein paar Einwohnern. Ich erwartete deswegen auch ein bis zwei Regengüsse am Tag, aber auch sehr heißes und drückendes Wetter.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Kurz nach dem Checkin dann die böse Nachricht:<br />
Unser Flug wurde bis auf unbestimmte Zeit aufgeschoben. Der Flug selbst braucht nur etwa zwei Stunden, allerdings gab es am Samstag Morgen über dem Flughafen von Darwin monsunartige Regenfälle und somit war die Start- und Landebahn vollkommen überschwemmt. Kein Flugzeug durfte starten oder landen und die lokalen Nachrichten sprachen davon, dass innerhalb von nur einem Tag so viel Regen herunter kam, wie sonst im gesamten Januar. Ich bereitete mich also auf eine lange Wartezeit vor.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Im Buchladen auf dem Flughafen entdeckte ich dann ein schönes, dickes Buch von J.R.R. Tolkien. Ich wollte den <em>Herrn der Ringe</em> schon lange mal lesen und nun hatte ich hier für etwa 30 Euro ein Buch mit allen drei Büchern in der &#8220;Taschenbuch&#8221;-Variante und im Original-Englisch. Nungut, bei über 1.500 Seiten ist das Buch nicht mehr wirklich ein Taschenbuch, aber in jedem Fall genug Lesestoff für die kommenden Woche.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Der Flug selbst hatte letztlich drei Stunden Verspätung und kam dann etwa zwei einhalb Stunden verspätet in Darwin an. Das Flugzeug selbst war überraschend neu, allerdings ohne jegliche First oder Business Class. Einziges Manko&#8230; man sollte hier für alles extra zahlen, selbst für ein einfaches Glas Wasser. Also lieber drauf verzichtet und gelesen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">In Darwin angekommen erwartete mich dann nicht etwa Sonnenschein und Hitze, sondern viel, viel Regen und ein paar Gewitter. Da ich auch relativ spät ankam, konnte ich von Darwin nicht wirklich etwas sehen und blieb dann im Hostel. Allerdings gab es hier auch eine neue Zeitzone&#8230; genau 1,5 Stunden weniger als in Queensland und somit 8,5 Stunden Unterschied zu Deutschland.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Mein Hostel, das Melaluca, ist angeblich eines der neuesten in Darwin. Dafür war mein Zimmer allerdings in relativ schlechtem Zustand. Auch meine Zimmermitglieder waren sehr strange, so war einer bereits bei meiner Ankunft derart betrunken, dass dieser nicht einmal mehr sprechen konnte (<em>und sich in der Nacht irgendwann aussperrte</em>). Einzig schönes am Hostel selbst war der große Pool und Spa Bereich, der allerdings bei Regen eher unattraktiv war.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Außerdem traf ich hier noch ein paar Reisegefährten wieder, mit denen ich mich dann noch ein wenig unterhielt.</p>


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		<title>Farewell, ein besonderer Abschied und eine enorme Zahl</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 04:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der dritte Tag an Bord der OceanQuest stellte nun leider auch unseren letzten dar. Am Abend würde ein Großteil unserer Truppe wieder in ihren Hostels schlafen und von den Erlebnissen der vergangenen Tage träumen. Noch war es aber nicht soweit. Eigentlich hatte ich ja vor am letzten Tag auszuschlafen und den ersten Tauchgang schlichtweg zu [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der dritte Tag an Bord der OceanQuest stellte nun leider auch unseren letzten dar. Am Abend würde ein Großteil unserer Truppe wieder in ihren Hostels schlafen und von den <a href="/drachen-sollen-fliegen-taucher-sollen-schweben-auch-in-der-nacht-313.html">Erlebnissen</a> <a href="/auf-dem-tagesboot-nur-zwei-tauchgange-aber-viel-zu-erleben-310.html">der</a> <a href="/cesa-maske-verloren-regulator-weg-pech-training-307.html">vergangenen</a> <a href="/und-jetzt-bitte-alle-mal-abtauchen-304.html">Tage</a> träumen. Noch war es aber nicht soweit. Eigentlich hatte ich ja vor am letzten Tag auszuschlafen und den ersten Tauchgang schlichtweg zu überspringen, dann bin ich aber doch um kurz vor sechs aufgewacht.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Also ging es mit Rene beim frühen Tauchgang als Tauchpartner runter. Sein vorheriger Tauchpartner Julian hatte sich von vornherein für einen Advances Kurs entschieden und verbrachte somit nicht nur einen Tag mehr auf der OceanQuest, sondern fing ab dem 5. Tag auch mit seinen Advances Kursen (<em>an Bord natürlich</em>) und Tauchgängen an – somit konnten Rene und ich zusammen runter.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Vor unserem Tauchgang haben wir uns das Briefing genau angehört und dann noch einmal durchgesprochen, wie und wo wir tauchen wollen. Klar war, dass wir bereits früh tief runter gehen wollten, um dann bei den späteren Tauchgängen nicht in Probleme zu kommen. Letztlich tauchten wir entlang der Ankerkette bis auf etwa 16 Meter herab und schwammen dann rüber zum Riff. Die Strömung war zum Glück relativ mild, sodass der Tauchgang sehr entspannt verlief. Im Riff selbst haben wir uns dann zu den seichteren Gebieten bewegt und so den großen zweiten Teil des Tauchganges in einer &#8220;Tiefe&#8221; von ein bis drei Metern verbracht. Die Korallen und Fische hier waren allerdings allesamt sehr farbenfroh und schön. Zwischendurch gab es bei uns beiden ein paar Orientierungsschwierigkeiten, allerdings konnten wir diese durch kurzes Auftauchen schnell lösen. Bei gerade einmal drei Metern ist dies ja auch kein Problem. Kleiner Bonus gleich zu Beginn: Ein Tiegerfisch direkt unterhalb des Bugs des Schiffes, der dann auch gleich für ein Foto posierte (<em>was dann aber doch nicht sooo gut zu erkennen ist</em>).<br />
Außerdem bin ich mit weniger Gewichten getaucht als zuvor, um meine Schwebefähigkeiten weiter zu trainieren. Und Rebecca lag mit ihrer Vermutung auch richtig, langsam kam ich in den richtigen Rhytmus und konnte mit einem Gewicht weniger als zuvor runter.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Fakten des Tauchganges</p>
<ul>
<li>Ort: 	Norman Reef – PlaygroundTiefe: 	16 Meter</li>
<li> Länge: 	22 Minuten</li>
<li> Sichtweite: 	15-20 Meter</li>
<li> End 	Druckgruppe (PG): F</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem Tauchgang am Morgen gab es dann wieder ein super leckeres Frühstück. Dieses Mal hatte der Koch Pfannkuchen vorbereitet. Ob es daran lag, dass ich am Abend zuvor mit ihm gescherzt hatte und über die tollen, amerikanischen Pancakes gesprochen habe, weiß ich nicht – aber er hatte sich mal wieder selbst übertroffen und uns ein sehr leckeres Frühstück serviert. Nach drei Pfannkuchen und zwei Toast war ich dann fast zu voll für den nächsten Tauchgang. Natürlich wechselten wir auch wieder die Position während des Frühstücks, sodass wir die kommenden zwei Tauchgänge in neuer Umgebung durchführen konnten.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der zweite Tauchgang wurde wieder mit Rene als Tauchpartner unternommen. Bei diesem Riff gab es fast keine Strömung, was das Tauchen natürlich noch interessanter machte. Zudem gab es in diesem Riff ein paar sehr interessante Unterwasserschluchten, an denen wir entlang tauchten. Dort gab es dann auch immer wieder Fische, die sich versteckten oder am Riff entlang schwommen. Ich konnte hier noch ein paar letzte, sehr beeindruckende Fotos schießen, bevor ich die Kamera dann abgeben musste weil meine Mietzeit vorrüber war. Man merkte allerdings auch stark, dass wir langsam mehr Erfahrung bekamen und gelassener beim Tauchen wurden.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Fakten des Tauchganges:</p>
<ul>
<li>Ort: 	Norman Reef &#8211; Sandra&#8217;s</li>
<li>Tiefe: 	16 Meter</li>
<li> Länge: 	22 Minuten</li>
<li> Sichtweite: 	15-20 Meter</li>
<li> Anfangs 	Druckgruppe: C</li>
<li> End 	Druckgruppe: M</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Als wir dann wieder an Bord kletterten und unsere Ausrüstung ablegten, kam Becks schon auf mich zu mit grinsendem Gesicht und meinte nur, ich würde den nächsten Tauchgang mit ihr machen. Ihr &#8220;Supervisor&#8221; hätte sein Okay gegeben, dass Sie ihre Advanced Schüler und ihre beiden Graduierten auf einen &#8220;Drift Dive&#8221; mitnehmen kann.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Etwa 90 Minuten später waren wir wieder in unseren Anzügen und bestiegen ganz vorsichtig das Beiboot. Dieses dient eigentlich dazu, müde Taucher die abgetrieben wurden, wieder an Bord zu holen und natürlich auch in Notsituationen Hilfe zu leisten. Ab und an wird das Beiboot aber auch für normale Tauchgänge verwendet. Bei unserem Driftdive zum Beispiel. Als wir das Boot bestiegen war noch keine Strömung vorherrschend, allerdings würde diese durch die einsetzenden Gezeiten bald wieder stärker werden. Mit dem Boot fuhren wir daher in die Richtung, die in Kürze entgegen der Strömung entsprechen würde.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Als wir gut 300-400 Meter vom Tauchboot entfernt waren, hielten wir an und machten uns alle zum Tauchen bereit. Frei nach der James Bond Art, oder auch Navy Seals, stürzten wir uns rücklings über Bord – alle zum gleichen Zeitpunkt. Anschließend fuhr das Beiboot wieder zurück und wir tauchten ab. Das schöne an einem Driftdive ist nun, dass man praktisch keine Anstrengung unternehmen muss, um zum Tauchboot zurück zu kehren, denn dies erledigt die Strömung praktisch von allein.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Wir liessen uns als gemütlich treiben und bestaunten noch einmal die schöne Unterwasserwelt. Zwischendurch mussten die Advances Schüler noch ihr Navigationsgeschick beweisen und Becks die richtige Richtung zum Tauchboot anzeigen, abgesehen davon gab es für die Schüler aber keine Skills zu bewältigen. Direkt zu Beginn unseres Tauchgangs zeigte uns Becks einen Regenbogenfisch – oder auch bekannter als &#8220;Nemo&#8221;. Genauso, wie man es sich vorstellt, schwimmt dieser in einer Koralle hin und her. Nemo ist allerdings geradezu winzig, vielleicht 3-5 Zentimeter lang. Das macht ihn aber nicht weniger süß.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Kurze Zeit später trafen wir dann noch einen anderen &#8220;Star&#8221; des Riffs – einen großen Wrass. Dieser kann von der Größe fast mit einem Menschen mithalten und ist zudem sehr neugierig. Der &#8220;Wally&#8221; schwomm eine ganze Zeit lang mit uns und untersuchte uns sehr interessiert. Gegen Ende des Tauchgangs sahen wir dann noch einen Rochen, der sich über den Boden bewegte und letztlich vor uns floh. Natürlich sahen wir auch viele, viele andere Fische.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Am Ende hatte ich etwa noch 50 bar im Tank, exakt die Menge, die man immer mindestens drin lassen soll. Und wo tauchten wir auf? Direkt am Heck des Tauchbootes, keine zehn Meter vom Tauchdeck und der Leiter entfernt – Becks hatte den gesamten Tauchgang mal wieder perfekt abgestimmt und uns damit auch einen perfekten Abschied vom Riff ermöglicht. Dieser Tauchgang war definitiv etwas ganz besonderes.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Fakten des Tauchganges:</p>
<ul>
<li>Ort: 	Norman Reef &#8211; Sandra&#8217;s</li>
<li>Tiefe: 	18 Meter</li>
<li> Länge: 	29 Minuten</li>
<li> Sichtweite: 	20-25 Meter</li>
<li> Anfangs 	Druckgruppe: P</li>
<li> End 	Druckgruppe: Q</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ja, wer sich nun ein bisschen mit dem Tauchen auskennt, wird erkannt haben, dass ich am letzten Tag bei den Tiefen nicht immer flacher geworden bin, sondern sogar weiter runter ging. Das ist an sich nicht gefährlich, allerdings funktionieren dann wohl die Tabellen nicht mehr ordentlich. Da es aber mein letzter Tauchgang war und ich nur aus Versehen einmal an die 18 Meter kam, machte ich mir auch keine größeren Gedanken.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem Auftauchen hieß es dann schnell das Zimmer aufräumen und ausschecken. Die Zeit bis zum (<em>letzten</em>) Mittagessen und schliesslich dem Transfer zog sich nur so dahin und irgendwie war keinem nach Reden zu Mute. Wir wanderten alle ziellos übers Schiff oder blieben in unseren Räumen bzw. später der Bar.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Als dann der Transfer auf die ReefQuest kam, standen alle Crewmitglieder (<em>wie bei eigentlich allen Kreuzfahrten</em>) am Ausgang und verabschiedeten uns&#8230; und Becks fiel uns um den Arm und drückte uns alle noch einmal kräftig. Und dann saßen wir alle schon auf dem Unterdeck der ReefQuest und fuhren in Richtung Cairns.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Am Ende bleibt mir nur noch zu sagen, dass die fünf Tage mit Becks und der Tauchgruppe die bisher schönste Zeit in Australien war und ich alle unglaublich vermisse. Ich war insgesamt 267 Minuten unter Wasser (<em>im Great Barrier Reef</em>), habe 10 Tauchgänge unternommen und habe unglaublich viel gesehen und erlebt. <strong>Und dafür bin ich Becks unendlich dankbar</strong>.</p>


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		<title>Drachen sollen fliegen, Taucher sollen schweben&#8230; auch in der Nacht</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 05:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Unser zweiter Tag <a href="/auf-dem-tagesboot-nur-zwei-tauchgange-aber-viel-zu-erleben-310.html">auf dem Great Barrier Reef</a> sollte vor allem erst einmal früh losgehen. Ab 06:30 Uhr ging der Frühtauchgang los, unsere Lehrerin hatte uns aber bereits vorgewarnt und am Abend zuvor gebrieft, sodass wir um 05:50 Uhr geweckt wurden und um 06:00 Uhr als erste Gruppe ins Wasser gingen. Der frühe Vogel fängt den Wurm – wie es so schön heißt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nun ist ja auch bekannt, dass am frühen Morgen die Aufmerksamkeit und Konzentration ihren Höhepunkt hat, vor allem wenn man nicht einmal richtig wach werden durfte und durch das 28 Grad warme Wasser geweckt wird. Also ging es passend auch mit den anspruchsvollen Aufgaben los. Es hieß mal wieder die Maske zu reinigen, dieses Mal musste diese aber auch komplett abgenommen werden. Anschließend durfte jeder von uns noch einmal einen CESA (<em>Controlled Emergency Swimming Ascent</em>) absolvieren, dieses Mal jedoch ordentlich von sieben Metern bis zur Wasseroberfläche – kontrolliert und überwacht von Becks.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nachdem dann jeder wieder an der Wasseroberfläche war, ging es noch ein wenig Schwimmen bevor wir dann zum Boot zurück kehren durften. Dort wartete bereits das duftende Frühstück auf uns und nach dem Morgensport waren wir alle natürlich besonders hungrig. Hash-Potatoes und leckerer Toast stellte dann unsere Mägen schnell zufrieden.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Fakten des Tauchganges:</p>
<ul>
<li>Ort: 	Saxon Reef &#8211; Clipper</li>
<li>Tiefe: 	16 Meter</li>
<li> Länge: 	42 Minuten</li>
<li> Sichtweite: 	30 Meter</li>
<li> End 	Druckgruppe: N</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem Frühstück und einer angenehmen Pause ging es dann um Punkt neun Uhr wieder ins Wasser, natürlich wieder in einer neuen Umgebung. Wir alle waren wieder ein wenig aufgeregt, nicht wegen dem Tauchgang selbst, sondern wegen der einfach Ansage von Becks:</p>
<blockquote>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">&#8220;Next time you see the daylight, you&#8217;ll be certified Open Water Divers&#8221;.<br />
<em>(dt.: Wenn ihr das nächste Mal das Tageslicht sehr, seid ihr zertifizierte Open Water Taucher)</em></p></blockquote>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Zum Glück gab es für diesen letzten Tauchgang kaum Skills zu bewältigen. Ratet mal, was als erstes anstand&#8230; klar: Maske abnehmen und reinigen. Ansonsten sollte dieser Tauchgang vor allem zur Gewöhnung an die Computer dienen und wir hatten die Aufgabe sowohl Tiefe wie auch Tauchlänge, Druckgruppe und Sicherheitszeit sowie natürlich unsere verbleibende Luft genau zu überwachen und bei festgelegten Grenzen (<em>100bar Luft, 15 Meter Tiefe</em>) entsprechend Becks zu benachrichtigen bzw. nicht weiter zu sinken.<br />
Ansonsten war dieser Tauchgang relativ relaxt, wir sind ein wenig durchs Riff geschwommen und Becks zeigte uns einige Tiere und auch ein paar Korallen. Eine durften wir sogar anfassen – und diese fühlte sich irgendwie schleimig und trotzdem sehr fest an.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Fakten des Tauchganges:</p>
<ul>
<li>Ort: 	Norman Reef &#8211; Caves</li>
<li>Tiefe: 	15 Meter</li>
<li>Länge: 	31 Minuten</li>
<li>Sichtweite: 	25 Meter</li>
<li>Anfangs 	Druckgruppe: F</li>
<li>End 	Druckgruppe: S</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nachdem wir dann ein wenig geschwommen waren, kam unsere &#8220;Feier&#8221; – standesgemäß unter Wasser. Becks ging reium und jeder sollte einmal ein wenig Jubeln und ihr &#8220;Hi5&#8243;s geben <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Später wurde sie deswegen von ihren Kollegen ein bisschen veräppelt (<em>&#8220;Hast du deinen Schülern etwa Hi5s gegeben?&#8221;</em>). Danach machte Sie dann noch ein paar Fotos zur Erinnerung von der ganzen Gruppe und auch jedem einzelnen, bevor wir dann wieder aufstiegen und über Wasser noch einmal alle herlizlich jubelten und uns einander gratulierten.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Direkt nach dem Tauchgang ging es in den Speisesaal der OceanQuest wo Becks schliesslich die Formalitäten erledigte. Wir alle erhielten vorläufige Tauchausweise und machten ein paar Unterlagen für PADI fertig und mussten natürlich auch unsere Adresse für die richtigen Tauchausweise hinterlegen. Becks beeilte sich hier extra, damit wir auf jeden Fall den elf Uhr Tauchgang mitnehmen konnten.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Für diesen Tauchgang verabredete ich mich dann mit Adam als Tauchpartner (<em>wie bereits bei den beiden vorherigen auch</em>) und mit Julian und Rene als Tauchgruppe. Geplant war es Anfangs gegen die Strömung zu tauchen und dann später mit dieser wieder langsam zurück zu schwimmen und dann beim Boot aufzutauchen. So ganz klappte dies leider nicht. Zwar schwommen wir die ganze Zeit über gegen den Strom, trotzdem kamen wir nach dem Tauchgang etwa 200-300 Meter vom Boot entfernt hoch – bereits im Tauchgebiet eines zweiten Tauchbootes. Der Weg zurück <em>(erneut gegen die Strömung</em>) war dann auch entsprechend anstrengend.<br />
Dafür konnten wir hier allerdings auch viel mehr vom Riff sehen und dieses eigenständig erkunden, was natürlich noch einmal etwas ganz anderes ist als mit einem Guide oder gar Lehrer zu tauchen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Fakten des Tauchganges:</p>
<ul>
<li>Ort: 	Norman Reef &#8211; Caves</li>
<li>Tiefe: 	12 Meter</li>
<li> Länge: 	27 Minuten</li>
<li> Sichtweite: 	25 Meter</li>
<li>Anfangs 	Druckgruppe: D</li>
<li> End 	Druckgruppe: L</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach unserem ersten, eigenständigem Tauchgang kamen wir vollkommen erschöpft, aber auch überglücklich an Bord der OceanQuest zurück. Dort wurden wir auch bereits erwartet, da man uns weit ab vom Boot auftauchen gesehen hatte. Nach der Anstrengung gab es dann erst einmal eine kleine Pause und ordentliches Mittagessen. Dabei gab es wieder eine Auswahl von verschiedenen vegetarischen und nicht-vegetarischen Mahlzeiten, darunter auch super leckerem Kartoffelbrei (<em>nix Fertig-Packungsbrei</em>) und viel Gemüse.<br />
Die Pause nach den zwei Vormittagstauchgängen ist ja bekanntlich etwas länger, da wir sowohl einen Positionswechsel durchführten als auch der Transfer neuer Passagiere zur OcenQuest und alter zur ReefQuest anstand. Also hatten wir viel Zeit zum relaxen. Leider verließ mich hier auch schon mein Tauchpartner, Adam. Dieser hatte nur eine Nacht gebucht und musste folglich zurück aufs Festland. Beim Transfer konnten wir dann auch noch einmal unsere &#8220;Daytripper&#8221; grüssen, die inzwischen auch mit dem Kurs fertig waren. Natürlich hatten die viel Spaß an Bord der OceanQuest verpasst, aber dafür durften Sie dann halt nachts im Hostel schlafen <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">So kam es dann auch, dass ich meinen vierten Tauchgang an dem Tag in einer dreier Konstellation machte: Julian und Rene übernahmen beide die Rolle des Tauchpartners. Wie bereits beim vorherigen Tauchgang schwammen wir auch dieses Mal wieder gegen die Strömung raus aufs Riff. Der Tauchgang war jedoch schon deutlich entspannter, auch wenn Julian ab und an Mal verschwand weil irgendwo ein toller Fisch zu sehen war. Gegen Ende sahen wir dann noch einen Reefshark, also einen kleinen Riffhai, am Boden liegen.<br />
Als wir dann auftauchten, durften wir feststellen, dass wir gar nicht mal weit weg vom Boot waren und zudem noch im Bereich der Strömung lagen – der Rückweg war dieses Mal also relativ kurz und sehr einfach, da wir die Strömung einfach die Arbeit erledigen lassen konnten.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Fakten des Tauchganges:</p>
<ul>
<li>Ort: 	Norman Reef &#8211; Playground</li>
<li>Tiefe: 	12 Meter</li>
<li> Länge: 	19 Minuten</li>
<li> Sichtweite: 	20 Meter</li>
<li> Anfangs 	Druckgruppe: B</li>
<li> End 	Druckgruppe: H</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem Nachmittagstauchgang ging es dann einmal unter die Dusche und anschließend direkt zum Abendessen. Ich denke es ist unnötig erneut zu schreiben, dass das Essen genial war. Wir haben es alle sehr genossen, obwohl wir alle auch aufgeregt waren, denn bald stand unser letzter und aufregendster Tauchgang des Tages an. So kam es auch, dass ich nicht so viel von dem leckeren Essen zu mir nahm, wie ich vielleicht hätte tun sollen, aber ich wollte ungern mit vollem Magen abtauchen und dann womöglich Probleme bekommen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Um Punkt sieben Uhr wurden dann alle Taucher auf das Sonnendeck gerufen und Becks schickte uns direkt in eine Ecke – wir seien ja ihre Schü-, ääähhh, Graduierten <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Alle anderen erhielten dann von ihr eine genaue Einweisung in den kommenden Tauchgang, die veränderten Verhältnisse sowie die Zuweisung zu Guides, falls gewünscht. Gerade zu später Stunde ist besondere Vorsicht im Wasser geboten, und so wurde auch dies noch einmal scherzhaft erwähnt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Anschließend gab uns Becks eine (<em>deutlich kürzere</em>) Einweisung und wir gingen aufs Tauchdeck und zogen unsere Ausrüstung an. Als zusätzliches Ausrüstungsstück bekam jeder eine Taschenlampe (<em>eine kleine kostenlos oder eine etwas größere für sechs Dollar</em>). Und kurz darauf ging es los – ein Sprung ins dunkle Wasser. Als wir dann auf der Oberfläche schwammen, wirkte das Wasser tatsächlich sehr unheimlich, da man außer ein paar Fischen nichts sehen konnte. Sobald wir dann aber unter Wasser waren, wurde die Sicht besser, denn die OceanQuest produzierte unheimlich viel Licht.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Das Abtauchen war etwas merkwürdig, da man sich schnell sehr schwindelig fühlte und das Gefühl bekam, man würde sich unheimlich schnell im Kreis drehen. Als ich dann aber herunter schaute, sah ich den Riffboden, der sich nur sehr sehr langsam bewegte. Und das Gefühl verschwand.<br />
Der Tauchgang selbst war dann sehr entspannend und ruhig – wir schwebten durch das Riff und die Fischschwärme langsam dahin. Wenn wir etwas weiter weg von der OceanQuest in Richtung Schlucht kamen, wurde es auch schnell sehr dunkel und das Licht unserer Taschenlampen wies uns den Weg. Kaum kamen wir wieder näher an unser Tauchboot, wurde es auch wieder heller. Was aber wohl das genialste war&#8230; wir haben unglaublich viele Haie gesehen. Diese zogen dort überall durchs Wasser, vor allem aber bei unserem Tauchboot. So haben wir wieder kleine Riffhaie gesehen, aber auch deutlich größere bis hin zu denen, die man aus den &#8220;weißer Hai&#8221; Film kennt. Anders als die Medien einem aber immer glauben machen wollen, sind die Haie nicht aggressiv. Eher im Gegenteil – wenn wir mit unseren Taschenlampen einen der Haie ausmachten dauerte es in der Regel zwischen zwei und fünf Sekunden, bis dieser sich in Windeseile verzog. Obwohl wir also von Haien umzingelt waren, gab es immer nur wenige und nur sehr kurz welche zu sehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Fakten des Tauchganges:</p>
<ul>
<li>Ort: 	Norman Reef &#8211; Playground</li>
<li>Tiefe: 	14 Meter</li>
<li> Länge: 	25 Minuten</li>
<li> Sichtweite: 	20 Meter (<em>je nach Lichtverhältnissen</em>)</li>
<li> Anfangs 	Druckgruppe: A</li>
<li> End 	Druckgruppe: I</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Als wir dann wieder auftauchten, waren wir alle überglücklich und keiner bereute es, diesen Tauchgang unternommen zu haben. Ich denke aber auch, dass viel hier mit unserem super Guide Rebecca zusammen hing, denn Sie hat uns gekonnt an die richtigen Stellen geführt und das ganze trotzdem sehr entspannt durchgeführt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dieser Aufregung gingen wir dann alle in die Bar der OcenQuest und hingen ein wenig rum, diskutierten und lachten. Zwischendurch gesellten sich noch andere Kollegen von Becks zu uns und so wurde unsere Gruppe langsam größer, bis irgendwann der Skipper vorbei kam und uns höflich daran erinnerte, dass hinter der Bar ja noch Quartiere wären und wir vielleicht unsere kleine Feier auf das Sonnendeck verlagern sollten. Dort saßen wir dann noch eine ganze Weile und redeteten über lustiges, interessantes oder auch nur Quatsch. Nach und nach ging dann einer nach dem anderen ins Bett und ich entschied mich noch ein wenig die Sterne am Bug zu beobachten. Seit dem Ende des Nachttauchganges war hier alles stockfinster, sodass man unglaublich viele Sterne beobachten konnte. Ich sah zudem noch drei Sternschnuppen (<em>davon eine sehr helle</em>) und ging dann nach einem langen aber auch wunderschönen Tag vollkommen erschöpft ins Bett.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Auf dem Tagesboot, nur zwei Tauchgänge aber viel zu erleben</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 04:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anders als an den ersten beiden Tagen ging es am dritten Tag unseres Tauchkurses sehr früh hoch, denn bereits früh am morgen sollte es losgehen. Wir wurden dann auch pünktlich abgeholt und kurze Zeit später ging es schon auf unser Tagesboot. Die &#8220;ReefQuest&#8221; fährt jeden Tag aufs neue raus aufs Great Barrier Reef und bietet [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Anders als an den <a href="/und-jetzt-bitte-alle-mal-abtauchen-304.html">ersten</a> <a href="/cesa-maske-verloren-regulator-weg-pech-training-307.html">beiden</a> Tagen ging es am dritten Tag unseres Tauchkurses sehr früh hoch, denn bereits früh am morgen sollte es losgehen. Wir wurden dann auch pünktlich abgeholt und kurze Zeit später ging es schon auf unser Tagesboot. Die &#8220;<a title="Foto der ReefQuest" href="http://www.snorkelcairns.com/images/diversden/snorkeling_reef_quest.jpg" target="_blank">ReefQuest</a>&#8221; fährt jeden Tag aufs neue raus aufs Great Barrier Reef und bietet hier Tagestouren an – ähnlich der, die ich bereits gemacht habe, allerdings stärker auf Taucher fokussiert.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Unseren ersten Tauchgang absolvierten wir im &#8220;Norman Reef&#8221; auf dem &#8220;Plate Top&#8221;. Dieser erste Tauchgang sollte vor allem Spaß machen und für uns als &#8220;Gewöhnungsphase&#8221; gedacht sein. Anders als im Pool gibt es in der offenen See nämlich viel mehr zu sehen und zu erleben – oder andersherum: mehr Ablenkungspotential. Also hies es runter gehen, bisschen herum schwimmen und immer schön beim Tauchpartner bleiben. Letztlich gingen wir bis auf neun Meter runter.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Fakten des Tauchganges (für die, die es interessiert):</p>
<ul>
<li>Ort: 	Norman Reef – Plate Top</li>
<li>Tiefe: 	9 Meter</li>
<li>Länge: 	22 Minuten</li>
<li>Sichtweite: 	20-25 Meter</li>
<li>End 	Druckgruppe (PG): C</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach einer kurzen Pause und einem Ortswechsel ging es dann direkt weiter mit dem nächsten Tauchgang. Wirklich verschnaufen konnten wir nicht, denn die Pause war nur sehr kurz. Der zweite Tauchgang war dann allerdings schon mit einigen Skills verbunden, immerhin wollten wir ja auch schnellstmöglich unseren &#8220;Open Water&#8221; Schein haben. Also hieß es mal wieder Maske reinigen, dann mit der alternativen Luftzufuhr des Tauchpartners aufsteigen und zum Schluss den Tauchpartner noch einmal über das Wasser schieben.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Fakten des Tauchganges:</p>
<ul>
<li>Ort: 	Norman Reef – Troppos</li>
<li>Tiefe: 	9 Meter</li>
<li>Länge: 	28 Minuten</li>
<li> Sichtweite: 	20-25 Meter</li>
<li> Anfangs 	Druckgruppe: B</li>
<li> End 	Druckgruppe: I</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem zweiten Tauchgang kam dann bereits der Transfer zur &#8220;<a title="Infoseite zur OceanQuest" href="http://www.diversden.com.au/oq.htm" target="_blank">OceanQuest</a>&#8220;, unserem Heim für die kommenden zwei Nächte/ drei Tage. Allerdings kamen nicht alle mit, lediglich vier der anfänglich sieben Tauchschüler wechselten auf die OceanQuest, der Rest hatte sich für reine Tagestouren auf der ReefQuest entschieden.<br />
Für uns gab es an diesem Tag leider keine Tauchgänge mehr, dafür sind wir dann aber alle noch einmal vor dem Abendessen raus aufs Riff, schnorcheln. Die Ansicht dabei war allerdings auch sehr genial, da sich dort unglaublich viele Fische herum treiben.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Anschließend gab es dann das Abendessen. Bei den Mahlzeiten gab es meistens eine Auswahl von vegetarischen und nicht-vegetarischen Mahlzeiten, wobei meistens 6-8 verschiedene zur Wahl standen. Alles, was ich hier gegessen habe, war zudem äußerst gut und mit das Beste Essen, das ich bisher in Australien erhalten habe (<em>vielleicht abgesehen von dem, das ich selbst gekocht habe</em>).<br />
Nach dem Essen beobachteten wir dann noch den Nachttauchgang. Selbst durften wir ja noch nicht runter, da wir hierzu fertig ausgebildete Taucher sein mussten. Allerdings war es auch vom Boot aus spannend anzusehen, wie sich die Lichter der Taschenlampen im Wasser herum bewegen. Das meiste Licht ging natürlich vom Boot selbst aus und so tummelten sich unzählige Fische rund um Bug und Heck.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem Nachttauchgang gab es dann den Nachtisch – leckeres Vanilleeis, Schokokuchen und andere Süßigkeiten. Herrlich. Den Tag schlossen wir dann mit gemeinsamen Gesprächen bis spät in die Nacht ab.</p>


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		<title>CESA, Maske verloren, Regulator weg&#8230; Pech? Training!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 08:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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<li><a href='http://australien.andreg.de/farewell-ein-besonderer-abschied-und-eine-enorme-zahl-316.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Farewell, ein besonderer Abschied und eine enorme Zahl'>Farewell, ein besonderer Abschied und eine enorme Zahl</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nachdem wir <a href="/und-jetzt-bitte-alle-mal-abtauchen-304.html">unseren ersten Tag</a> mit Theorie pauken begannen und erst am Nachmittag in den Pool durften, war dies am zweiten Tag genau entgegen gesetzt. Als wir also beim <a href="http://www.diversden.com.au/" target="_blank">DSDD</a> ankamen, haben wir direkt unsere Ausrüstung heraus gesucht und alles fertig montiert und getestet. Nach weniger als 20 Minuten waren wir alle bereit für den Pool. Die neue Gruppe der Anfänger ging dagegen direkt in den Schulungsraum – und wir alle waren froh, am Sonntag angefangen zu haben, denn diese neue Gruppe bestand aus etwa 20 bis 25 Schülern. Da ist das Lernen deutlich anstrengender.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Bevor wir jedoch Abtauchen durften, hieß es den zweiten Teil unserer Fitnessprüfung zu bestehen. Leider war dieser zweite Teil nicht so gemütlich wie der erste – es hieß 200 Meter schwimmen.<br />
Dabei spielte die Zeit jedoch keine Rolle, wichtig für den Test ist lediglich, dass man die 200 Meter (<em>bzw. 12 Runden</em>) im Pool schwimmt. Unser Militärspezialist aus dem Irak war natürlich lange vor allen anderen fertig, die meisten anderen beendeten ihren Test jedoch im etwa zur selben Zeit.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Danach gab es eine kurze Verschnaufpause in der uns Rebecca den weiteren Ablauf des Tages erklärte und welche Skills wir zu bewältigen hätten. Nach der kurzen Pause ging es dann auch direkt, Lehrbuchmäßig im 5-Punkte-Abgang, in den 3,5 Meter tiefen Pool. Dort hieß es dann als erstes, mal wieder, Maske abnehmen.<br />
Zunächst nur ein wenig Wasser einlassen und Maske reinigen, anschließend die komplette Maske abnehmen und erneut reinigen. Danach ging es dann wieder hoch ins seichtere Wasser wo wir zusammen mit unserem Tauchpartner einmal durch den Pool schwimmen mussten – ohne Maske. Hauptaugenmerk bei dieser Aufgabe war das Vertrauen in den Tauchpartner, denn dieser musste einen hier führen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dieser Aufgabe gab es dann ein wenig entspanntes &#8220;in der Runde schwimmen&#8221;. Gleichzeitig kontrollierte Becks unseren Flossen-Schwimmstil und korrigierte diejenigen, die sich nicht optimal bewegten. Viele, wie auch ich, hatten zuvor noch nicht mit Flossen geschwommen und wären ohne entsprechendes Training im Ozean schnell erschöpft.<br />
Nach dem Schwimmtraining gab es dann einen simulierten CESA (<em>Controlled Emergency Swimming Ascent</em>). Hierbei geht es darum mit dem letzten bisschen Luft im Tank bis zur Oberfläche zu kommen, ohne dabei jedoch gefährliche Verletzungen zu riskieren. Also taucht man auf mit einem langen &#8220;Ahhh&#8221;-Laut und atmet kontinuierlich aus. Da der Pool viel zu klein ist, haben wir das ganze horizontal geübt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem CESA ging es dann wieder ins tiefe Becken herunter, von wo aus wir mit der alternativen Luftzufuhr unseres Tauchpartners auftauchen sollten. Dies ist relativ einfach, der Ablauf muss jedoch auch geübt werden. An der Oberfläche hieß es dann entfernen und wieder anbringen des Gewichtsgürtels und des BCDs. Anschließend war unser Pool Training auch schon wieder vorbei und wir hatten den praktischen Teil unseres &#8220;SCUBA Diver&#8221; Zertifikats abgeschlossen. Nun fehlte uns nur noch die Theorie und die vier Tauchgänge im offenen Wasser, um auch das &#8220;Open Water&#8221; Zertifikat zu bekommen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Theorie am zweiten Tag war eher langweilig und drehte sich vor allem um die Organisation PADI, die weiteren Möglichkeiten für Zertifikate (z.B. Advanced Diver, Specialised Diver, etc.) sowie andere, ähnliche Themen. Nach der kurzen Theoriephase ging es dann auch direkt ins finale Examen. Es galt erneut Multiple-Choice Fragen zu beantworten, insgesamt 50 Stück an der Zahl und maximal 12 davon durfte man falsch beantworten. Ich bestand mit 47 von 50.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Übrigens hat am Montag auch die Wet Season hier ordentlich eingehalten. Den ganzen Vormittag über bis in den Nachmittag hinein hat es ordentlich geschüttet und das Wasser lief nur so in kleinen Bächen vom Dach herunter. Zum Glück war es gegen Abend wieder trocken, sodass ich ohne übernasse Klamotten heim kam.</p>


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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 07:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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<li><a href='http://australien.andreg.de/auf-dem-tagesboot-nur-zwei-tauchgange-aber-viel-zu-erleben-310.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Auf dem Tagesboot, nur zwei Tauchgänge aber viel zu erleben'>Auf dem Tagesboot, nur zwei Tauchgänge aber viel zu erleben</a></li>
<li><a href='http://australien.andreg.de/drachen-sollen-fliegen-taucher-sollen-schweben-auch-in-der-nacht-313.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Drachen sollen fliegen, Taucher sollen schweben&#8230; auch in der Nacht'>Drachen sollen fliegen, Taucher sollen schweben&#8230; auch in der Nacht</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach meinem <a href="/scuba-tauchen-und-schnorcheln-im-great-barrier-reef-298.html">Ausflug ins Great Barrier Reef</a> und dem Einführungs-Tauchgang hatte ich mich kurzfristig zu einem <a href="/ein-traum-geht-zu-ende-aber-mit-einem-festival-der-erlebnisse-301.html">Tauchkurs entschieden</a>. Die ersten beiden Tage davon sollten im Pool stattfinden und vor allem aus Grundlagen und Theorie bestehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ich wurde zu einer vollkommen humanen Zeit, um kurz vor zehn Uhr, von meinem Hostel abgeholt. Daraufhin ging es direkt zum Tauchshop &#8220;<a title="Homepage der DSDD" href="http://www.diversden.com.au/" target="_blank">Deep Sea Divers Den</a>&#8220;, wo ich den Vormittag mit Theorie verbrachte. Unsere Tauchlehrerin Rebecca brachte den Stoff relativ locker rüber. Meist gab es ein kleines Video von <a href="http://www.padi.com">PADI</a> und anschließend ein paar Erklärungen und Fragen von Rebecca.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Am Ende eines jeden Kapitels durften wir dann einen kleinen Test ausfüllen, bei dem das Wissen abgefragt wurde. Der Test war aber eher locker anzusehen, denn wir haben alle Fragen direkt durchgesprochen und bei offenen Fragen diskutiert. Somit war es auch nicht weiter schwierig die Fragen zu beantworten.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Zwischendurch wurden wir dann noch einzeln von der &#8220;Schwester&#8221; zur medizinischen Untersuchung abgeholt. Normalerweise gibt es hier eine Untersuchung von einem Doktor und einer Krankenschwester, erstere war jedoch am Sonntag nicht verfügbar und somit übernahm die Schwester sämtliche Tests. Neben einem langem Fragebogen (<em>mit allerhand toller Krankheiten</em>) wurde der Blutdruck, das Gewicht sowie die Größe untersucht. Natürlich gab es auch einen Urintest und eine Untersuchung der Ohren. Wenn man diese nämlich nicht &#8220;ausgleichen&#8221; (<em>equalize</em>) kann, darf man nicht tauchen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem Okay ging es dann für mich direkt zum Abschlusstest des ersten Tages. Wir bekamen eine Mappe mit Fragen und mussten auf unserer Akte jeweils die richtigen Antworten ankreuzen – ähnlich einem Führerscheintest. Hierbei waren wir auch tatsächlich auf uns allein gestellt. Am Ende bestanden alle diese erste Prüfung und wir durften zum Mittagessen nach McDonalds aufbrechen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem Mittagessen war es dann endlich soweit:<br />
Wir bekamen unsere Wetsuits, unsere Gewichtsgürtel und natürlich Maske, Schnorchel und Flossen. Der Tank mitsamt BCD (<a title="Wikipedia zum BCD" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Buoyancy_compensator_%28diving%29" target="_blank">Buoyancy Control Device</a>) wurde bereits bereit gelegt – es lag nun allerdings an uns alle Einzelteile zu montieren. Rebecca machte dies einmal vor und lies es uns dann zwei Mal wiederholen. Anschließend gab es eine Endkontrolle von Ihr und wir durften uns für den Pool anziehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der erste Tag im Pool bestand dann auch eher aus einfachen Aufgaben. Wir verbrachten die gesamte Zeit im flachen Bereich. Dieser ist etwa 1,50 Meter tief. Zu den Grundlagen gehörte hier zum Beispiel das wieder beschaffen des Regulators (<em>Atemstück</em>), das Entfernen von Wasser in der Maske (<em>tatsächlich eine der wichtigsten Fähigkeiten</em>) sowie ein paar Punkte wie man seinem Tauchpartner (<em>Buddy</em>) unter Wasser hilft.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Da wir relativ fix mit unseren Skills (Aufgaben) durch waren, beendeten wir den Tag mit dem ersten &#8220;Fitnesstest&#8221;. Dieser ist eigentlich für den zweiten Tag vorgesehen – aber was man schon früher erledigen kann <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der Test selbst besteht aus dem freien &#8220;schweben&#8221; an der Wasseroberfläche. Man muss sich nicht bewegen, nicht schwimmen – das Ziel ist es schlichtweg für zehn Minuten im tiefen Wasser an der Wasseroberfläche zu bleiben. Letztlich fingen wir an in der Zeit ein Rätsel an Becks zu stellen und uns köstlich über ihre Lösungsansätze zu amüsieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach diesem Test war der Tag dann auch schon vorbei. Insgesamt hatte ich unheimliches Glück, denn meine Tauchgruppe bestand aus gerade einmal sieben Tauchschülern und einer jungen (<em>attraktiven</em>) Tauchlehrerin. Dadurch hatten wir auch durchgehend viel Spaß und sind mit unseren Aufgaben stets schnell voran gekommen.</p>


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		<title>Ein Traum geht zu Ende&#8230; aber mit einem Festival der Erlebnisse</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 06:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits vor meinem Ausflug ins Great Barrier Reef hatte ich überlegt, wie ich nun weiter komme und was ich mit meinen verbleibenden Wochen anstelle. Ich wusste, dass ich bis Silvester gerne wieder in Sydney sein wollte, um dieses mit meinen Freunden dort zu feiern. Aber bis dahin? Tja, da war irgendwie kein Plan da. Ein [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Bereits vor meinem <a href="/scuba-tauchen-und-schnorcheln-im-great-barrier-reef-298.html">Ausflug ins Great Barrier Reef</a> hatte ich überlegt, wie ich nun weiter komme und was ich mit meinen verbleibenden Wochen anstelle. Ich wusste, dass ich bis Silvester gerne wieder <a href="/first-step-leaving-sydney-228.html">in Sydney</a> sein wollte, um dieses mit meinen Freunden dort zu feiern. Aber bis dahin? Tja, da war irgendwie kein Plan da.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ein Gespräch mit dem freundlichen Angestellten der <a href="/probleme-uber-probleme-ein-pechstart-in-cairns-286.html">Gilligan&#8217;s</a> Reiseagentur brachte dann den Plan zu Tage, doch einfach eine Safari von Darwin durch das &#8220;Red Center&#8221; bis nach Adelaide zu machen – denn dies wäre für mich ein krasser Unterschied zu meinen bisherigen Eindrücken von Australien. Leider ist diese zweiwöchige Safari aber auch nicht ganz billig.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach meinem <a href="/scuba-tauchen-und-schnorcheln-im-great-barrier-reef-298.html">Ausflug ins Riff</a> wollte ich dann aber auch wohl gerne mehr davon erleben, also informierte ich mich über Tauchmöglichkeiten in und um Cairns und zog auch dies in Erwägung. Es gibt hier verschiedene Angegbote von Kursen mit nur zwei bis drei Tagen hin bis zu mehrwöchigen Ausflügen, kostenmäßig sind diese allesamt sogar in Ordnung. Auch hier war einiges interessantes dabei.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ich besprach mich deswegen auch noch einmal mit meinem Mitbewohner Daz, der ja bereits viel von Australien gesehen hat. Von ihm kam klar die Empfehlung für die Safari. Er meinte auch, dass der Preis vollkommen in Ordnung sei und ich bei einer Selbst organisierten Tour deutlich teurer weg käme und deutlich weniger sehen würde. Ich prüfte das trotzdem mal nach und kam dann auch zum selben Schluss.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Letztlich habe ich mir dann die beiden Programme, die ich am interessantesten fand, noch einmal genau angesehen und auch mit meinen zur Verfügung stehenden Tagen verglichen. Die Entscheidung kam dann relativ spontan und kurz. Ich wollte an sich nur die Verfügbarkeit der Programme von der Agentur prüfen lassen, es stellte sich dann jedoch heraus, dass ich perfekt <strong>beide</strong> (!!!) machen kann, und trotzdem am 27. Dezember in Adelaide bin. Also perfekt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Jetzt werde ich zunächst einen Scuba-Tauchkurs mit <a title="Infoseite zur Zertifizierung" href="http://www.padi.com/scuba/padi-courses/diver-level-courses/view-all-padi-courses/open-water-diver/default.aspx" target="_blank">PADI Open Water Diver Zertifizierung</a> machen. Dabei werde ich zunächst zwei Tage jeweils Theorie büffeln und dann im speziellen Pool das ganze Wissen anwenden. Danach geht es dann für drei volle Tage raus auf das Great Barrier Reef. Ich werde direkt auf dem Boot leben und von dort aus insgesamt neun Tauchgänge unternehmen, darunter vier Lerntauchgänge, einen Nachttauchgang (<em>der auch bereits für das Advanced Zertifikat angerechnet werden kann</em>) und einige Fun-Tauchgänge.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Danach geht es dann nach einem Tag Ruhe per Flugzeug nach Darwin wo ich am Tag drauf früh morgens zur großen Safari aufbreche. Es geht zunächst in die Umgebung von Darwin zu einer viertägigen Camping-Safari und dann mit einem Bus weiter durch das Nothern Territory in Richtung Alice Springs. Von dort aus geht es dann zum Uuluru (<em>früher: Ayers Rock</em>), wo wir dann auch in den berühmten &#8220;Swags&#8221; übernachten, und dann weiter durch die Wüste Australiens in Richtung Adelaide.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ich werde unter anderem auch eine unterirdische Stadt besuchen, in der früher nach Opalen gesucht wurde. Dort werden wir in einem unterirdischem Hostel übernachten und selbst nach Opalen suchen dürfen. Aber natürlich gibt es noch viele, viele weitere Stopps.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Es wird also noch einmal richtig spannend, bevor ich dann mit meinem Auffenthalt im Paradies durch bin und, <strong>leider</strong>, wieder in Richtung Deutschland abreisen muss. Mit im Gepäck habe ich dann einige tausend unbearbeitete Fotos, viele Erinnerungen und noch mehr neue Freund- und Bekanntschaften.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Und ja, ich will euch neidisch machen!<br />
Ich darf das!<br />
Ich habe 10 Jahre darauf gewartet und hin gearbeitet.</p>


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		<title>Scuba Tauchen und Schnorcheln im Great Barrier Reef</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 12:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Freitag war es endlich soweit und ich durfte früh am Morgen an Bord der Osprey V gehen. Das schnelle Boot brachte uns dann in etwa ein einhalb Stunden raus aufs Great Barrier Reef zu unserer ersten Position. Anfangs waren viele Seekrank, da das Boot sich zwar sehr schnell durchs Wasser bewegte, nicht jedoch stabil. [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Am Freitag war es endlich soweit und ich durfte früh am Morgen an Bord der <a title="Factsheet der Osprey V" href="http://www.downunderdive.com.au/DayCruises.htm#Osprey" target="_blank">Osprey V</a> gehen. Das schnelle Boot brachte uns dann in etwa ein einhalb Stunden raus aufs Great Barrier Reef zu unserer ersten Position. Anfangs waren viele Seekrank, da das Boot sich zwar sehr schnell durchs Wasser bewegte, nicht jedoch stabil. In allen Ecken sah man Personen, die sich übergaben.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Zum Glück lies dies mit der Zeit nach und als wir dann unsere Vorbesprechung zur <a title="Wikipedia zu SCUBA" href="http://de.wikipedia.org/wiki/SCUBA" target="_blank">Scuba Einführung</a> hatten, mussten nur noch zwei Personen den Raum vorzeitig verlassen. In den etwa 30 Minuten theoretischer Einführung wurden uns einige <a title="Wikipedia: Tauch Handzeichen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tauchzeichen" target="_blank">Handzeichen</a> erklärt und kurz umrissen, wie der Tauchgang ablaufen würde. Dann wurden wir Tauchgruppen zugewiesen, je vier Gäste in einer Gruppe.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Leider war das auch schon alles interessante an der Anfahrt, ansonsten gab es nichts zu sehen. Meine Kamera bekam kein einziges Foto ab, da die Divesites über dem Wasser schlichtweg langweilig aussahen. Einzig eine kleine Färbung im Wasser deutete darauf hin, was unter der Wasseroberfläche abging. Allerdings hatte ich mir vorher bereits eine &#8220;Einmal Unterwasserkamera&#8221; gekauft (<em>später erfuhr ich, dass es für acht Dollar mehr auch eine gibt, bei der man den Film wechseln kann <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </em> ). Fotos folgen hier also irgendwann mal&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ich hatte bis zu meinem Tauchgang noch ein wenig Zeit und stieg deswegen mit meiner <a title="Fotos bei Google" href="http://images.google.com.au/images?hl=en&amp;um=1&amp;ei=V6MbS_76JISetgPPiuX2Bw&amp;sa=X&amp;oi=spell&amp;resnum=0&amp;ct=result&amp;cd=1&amp;q=stinger+suit&amp;spell=1&amp;start=0" target="_blank">Stingersuit</a> (<em>ein Ganzkörperkondom aus dünnem Latex</em>) ins Wasser um ein wenig zu schnorcheln. Leider war das Wetter an der ersten Position extrem schlecht, weniger als fünf Meter Sichtweite und teils sehr hohe Wellen. Deswegen blieb ich nur ein paar Minuten im Wasser.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Kurz darauf ging es dann aber auch schon ans Tauchen selbst. Viel Vorbereiten brauchte ich nicht, dafür gab es zum Glück die vielen, vielen Helfer. Ich bekam meinen Gürtel mit Gewichten, setzte mich auf die Kante am Boot und bekam dort den Tank umgeschnallt. Dann eine kurze Einführung, wie was funktioniert und dann hieß es am Steg/Sprosse festhalten und ab ins Wasser.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Als ich das erste Mal meinen Kopf unter Wasser steckte, war die Reaktion pure Panik. Sofort erinnerte ich mich wieder an den Vorfall mit vier, das dunkelgrüne Wasser und meine Panik/Angst vorm Ertrinken. Ich beruhigte mich aber schnell wieder, vor allem wegen der netten Helfer die die ganze Zeit anwesend waren und sowohl über der Wasserkante als auch unter Wasser Hilfe leisteten. Nach zwei weiteren Anläufen war ich dann sicher genug und blieb unter Wasser. Nach einem kurzen Handzeichen an meinen Instructor griff dieser dann meinen Arm und gab das Abtauchen Signal.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ich lies die letzte Sprosse los und sofort begannen wir mit dem Abstieg. Sicher geführt am Arm ging es dann einige Meter tief. Die Sicht war hier unter Wasser noch schlechter wie über Wasser, überall nur ein grau in grau. Ich redete mir dann aber immer wieder vor, dass es nur ein Pool ist und mir nichts passiert und konzentrierte mich voll auf das richtige Atmen. So verpasste ich dann auch fast die ersten Tiere im Riff selbst.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Sicht war zwar auch am Boden schlecht, trotzdem konnten wir einige Tiere und natürlich Korallen sehen. Wegen des Wetters kam leider nur relativ wenig Licht an den Boden, weswegen alles eher blass wirkte. Dies kann natürlich auch an dem viel zu warmen Wasser (<em>Temperatur: 29 Grad</em>) liegen, denn dies ist für das Riff ungesund und kann hier sogar zum <a title="Wikipedia zur Korallenbleiche" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Korallenbleiche" target="_blank">Absterben von Korallen</a> und anderen Tieren führen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der Tauchgang ging etwa eine halbe Stunde. Nach dem Auftauchen schaute ich dann noch einmal auf mein <a title="Druckgasanzeige" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Diving_regulator#Pressure_gauge" target="_blank">SPG</a> (<em>das zeigt den Druck im Lufttank an</em>) und erschrak ein wenig, denn der Luftdruck war auf das letzte Drittel im roten Bereich abgefallen. Aber gut, ich war wieder sicher auf dem Boot angekommen und war erleichtert, begeistert und umheimlich stolz. <strong>Ich hatte einen Dämon meiner Vergangenheit bezwungen</strong>&#8230; und das fühlt sich verdammt geil an.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem Tauchgang war ich relativ K.O., was aber nicht weiter schlimm war, denn kurz darauf ging es direkt weiter zur zweiten Position. Diese war weiter abgeschieden von den üblichen Stellen und nur sehr wenige Taucher kamen hier her. So haben wir die erste Stelle mit vier anderen Booten geteilt, bei der zweiten waren keine anderen Gruppen anwesend.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Zudem war die Sicht hier deutlich besser – bereits von der Wasseroberfläche aus konnte man das Riff super beobachten. So kam es dann auch, dass ich die zwei Stunden auf dieser Stelle fast ausschließlich im Wasser mit Schnorcheln verbrachte. Ich sah viele verschiedene Fische und konnte unglaublich viele, verschiedene Farben sehen. Die Vielfalt an Leben hier ist kaum in Worte zu fassen – einfach unbeschreiblich.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem Schnorcheln ging es dann direkt und auf schnellstem Weg zurück <a href="/probleme-uber-probleme-ein-pechstart-in-cairns-286.html">nach Cairns</a>. Auf dem Rückweg versuchte sich der 1. Maat (<em>oder so</em>) noch als Selbstunterhalter und gab einige Lieder (<em>u.a. &#8220;<a title="Youtube: Men at Work - Land Down Under" href="http://www.youtube.com/watch?v=DNT7uZf7lew" target="_blank">Land Down Under</a>&#8220;</em>) und einige Töne auf dem Didgeridoo zu Gute. Nach der Ankunft erhielten dann alle Ersttaucher noch eine Urkunde über den Tauchgang&#8230; und ein traumhafter Tag war zu Ende.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;"><strong>Ja&#8230; und dann&#8230; ach, das kommt morgen.</strong></p>


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		<title>Abgeschiedenheit + Langeweile = verrückte Ideen – Jungle Surfing</title>
		<link>http://australien.andreg.de/abgeschiedenheit-langeweile-verrueckte-ideen-jungle-surfing-295.html</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 10:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein zweiter Tag in Cape Tribulation hatte zunächst eine Überraschung: Ich war von vollem Programm an beiden Tagen ausgegangen – hatte nun jedoch einen freien Tag. Zwar kann man in Cape Trib gut wandern gehen, davon abgesehen gibt es aber eben nicht viel zu erleben. Deswegen entschied ich mich am Abend vorher kurzerhand dazu noch [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Mein zweiter Tag in <a href="http://australien.andreg.de/jahrtausende-alter-regenwald-und-viel-ruhe-292.html">Cape Tribulation</a> hatte zunächst eine Überraschung: Ich war von vollem Programm an beiden Tagen ausgegangen – hatte nun jedoch einen freien Tag. Zwar kann man in Cape Trib gut wandern gehen, davon abgesehen gibt es aber eben nicht viel zu erleben. Deswegen entschied ich mich am Abend vorher kurzerhand dazu noch eine weitere Aktivität zu buchen, auch wenn diese mit gut 50 Euro nicht ganz billig war. Aber einfach nur in der Sonne braten, konnte ich nicht.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ich entschied mich also für das sogenannte &#8220;<strong>Dschungel Surfen</strong>&#8220;. Dies ist von der Fortbewegungsmethode der Aboriginees des Urwaldes abgeleitet. Diese haben sich einfach zwischen Bäumen verschiedene Leinen gespannt um dann mit einem Hacken oder ähnlichem von einem Baum zum anderen zu &#8220;surfen&#8221;. Für Touristen ist das heute noch möglich, allerdings etwas moderner.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Gebucht hatte ich eine Tour um die Mittagszeit und so wurde ich um kurz vor elf Uhr mit einem Kleinbus abgeholt. Dieser brachte mich und die anderen Surfer (<em>insgesamt waren wir acht</em>) ein kleines Stück in den Wald rein, zu einer kleinen Hütte. Dort bekamen wir dann unser Rüstzeug angelegt, im Prinzip ein Bergsteiger Geschirr. Baumkletterer dürften ähnliches verwenden. Dazu bekam jeder noch einen Helm, auf denen dann verschiedene Namen gekritzelt waren. So war ich &#8220;Cookie Monster&#8221; (<em>deutsch: Krümelmonster</em>), andere waren &#8220;Stiflers Mom&#8221; oder auch &#8220;Superwoman&#8221;.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Danach ging es dann ein ganzes Stück den Berg hinauf und auf eine erste, kleine Plattform. Von dort wurden wir dann einzeln auf einen ersten Baum gehieft. Diese erste (<em>Baum-</em>)Plattform hatte eine Höhe von 12,5 Metern. Von dort ging dann unsere erste Surftour los. In Zweiergruppen wurden wir über eine 25 Meter lange Strecke relativ langsam zur nächsten Plattform geschickt. Dies sollte vor allem zum Gewöhnen an die Höhe und die Ausrüstung dienen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die nächste Plattform hatte dann schon eine Höhe von 19,5 Metern. Etwas merkwürdig ist es schon, wenn man an einem Seil herunter surft und dann auf einer Plattform ankommt, die fast doppelt so hoch wie die vorherige ist. Allerdings fällt der Berghang hier stark ab, wodurch sich der Abstand zum Boden relativ krass verändert.<br />
Der nächste Abschnitt war dann der &#8220;<strong>Ausblick</strong>&#8220;. Über 78 Meter ist diese Strecke und normalerweise geht es hier über einen kleinen Bach (<em>in der Trockenzeit</em>) oder einen reißenden Fluss (<em>in der Regenzeit</em>). Wir sahen leider nur trockenen Boden unter uns &#8211; mal wieder ein Ergebnis der viel zu lange anhaltenden Trockenzeit.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die nächste Plattform war dann wieder etwas tiefer mit &#8220;nur&#8221; 14,5 Metern Höhe. Dafür durften wir ab hier alleine surfen. Als kleine Schwierigkeit mussten wir bei der nächsten Teilstrecke jedoch Freihändig die 45 Meter surfen, denn diese Strecke war die erste von zwei &#8220;<strong>Thrill</strong>&#8220;-Strecken. Bei dieser ging es um Geschwindigkeit. Mit bis zu 80 km/h rast man auf den anderen Baum zu, wird jedoch kurz vorher abgefangen und schwingt dann einmal kräftig aus.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die nächste Plattform hat dann auch nur noch 12,5 Meter und stellt den letzten Abschnitt dar. Für das letzte prickeln sorgt dann ein Überkopf-Flug. Ich hab hier allerdings nicht mehr mitgemacht, da mir die Hitze ohnehin schon auf den Kopf geschlagen hatte und ich ungern bewusstlos in den Bäumen hängen wollte. Nach den letzten 25 Metern Speedsurfen (<em>für einige Überkopf</em>) war der Spaß dann auch schon wieder vorbei. Für etwa ein einhalb Stunden eine gute Portion Spaß, allerdings relativ teuer. Leider gab es auch von den &#8220;Mitarbeitern&#8221; wenig Infos über den umgebenden Urwald. Hier hätte ich mir doch noch mehr Hintergrundinfos gewünscht, vor allem da die ganze Attraktion stark auf &#8220;Öko&#8221; setzt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Am Abend ging es dann mit meinem neuen Mitbewohner &#8220;<strong>Daz</strong>&#8220;, einen Australier auf ständiger Reise durch die Welt, ins <a title="Homepage des Casinos" href="http://www.reefcasino.com.au/casino.php" target="_blank">Kasino von Cairns</a>. Er versucht zumindest einmal allen Kasinos in Australien zu besuchen (<em>es fehlt jetzt nur noch eines</em>) und ich war nur neugierig. Letztlich haben wir kein Geld dort gelassen, aber er hat mir allerhand Spiele erklärt und wir konnten uns in aller Ruhe umsehen.<br />
Die Gelassenheit der Australier spiegelt sich auch im Kasino wieder. Kaum jemanden sieht man hier mit Anzug und Krawatte, stattdessen die meisten mit Flip-Flops, Shorts und T-Shirt. Geld wird hier trotz allem genug gelassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">So sahen wir an einem Bakkarat Tisch eine junge Dame, die in den etwa 10 Minuten, in denen wir ihr zusahen, bereits mehr als 20.000 Dollar verloren hatte. Dabei derangierte sie jedes Mal ordentlich die Spielkarten, was eigentlich ein absolutes &#8220;No Go&#8221; in einem Kasino ist. Wenn man jedoch derart viel Geld daläßt, lassen sich auch solche Regeln biegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ansonsten war das Kasino eher klein und bot eine eher geringe Anzahl von Spielen. Poker gab es nur an zwei Tischen und dort auch nur mit stark begrenzten Regeln. So kann man sich jeder Zeit neue Chips kaufen und es gibt ein Limit, wie viel man bieten darf. Letztlich kommt es daher immer auf die beste Hand an, nicht aber auf das eigentliche &#8220;Pokerface&#8221;.</p>


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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 06:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen zwei Tagen war ich in &#8220;Cape Tribulation&#8220;. Das ganze klingt vom Namen her erst einmal wie ein Ferienlager oder so, dahinter verbirgt sich jedoch ein wahres Paradies für Naturfreunde. Einer der ältesten Regenwälder des Globus erstreckt sich im Nord-Osten Australiens und findet seinen Höhepunkt unter anderem in besagtem &#8220;Cape Tribulation&#8221;. Unser Guide [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">In den vergangenen zwei Tagen war ich in &#8220;<a title="Google Maps Link zu Cape Tribulation" href="http://bit.ly/7Tod0v" target="_blank">Cape Tribulation</a>&#8220;. Das ganze klingt vom Namen her erst einmal wie ein Ferienlager oder so, dahinter verbirgt sich jedoch ein wahres Paradies für Naturfreunde. Einer der ältesten Regenwälder des Globus erstreckt sich im Nord-Osten Australiens und findet seinen Höhepunkt unter anderem in besagtem &#8220;Cape Tribulation&#8221;.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Unser Guide erzählte uns, dass ein normaler (Regen-)Wald meistens nur ein paar hundert Baumarten beherbergt, wenn überhaupt so viele verschiedene. In Cape Trib habe man dagegen bereits über 1800 verschiedene Arten identifiziert. Diese Artenvielfalt der Bäume spiegelt sich aber generell in der Vielfalt der Lebensformen dort wieder. Überall kann man verschiedenste Tiere und Pflanzen entdecken.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ich hatte eine Tour gebucht. Wie sich heraus stellte, war dies allerdings eher ein Bustransfer mit kleinem &#8220;Guide&#8221;-Anteil und zwei Aktivitäten und zwei weiteren Fotostopps. Nicht wirklich spannend und eher enttäuschend, auch wenn die Stopps an für sich sehr interessant waren – irgendwie hatte ich, wie auch viele andere aus der Reisegruppe, deutlich mehr &#8220;Guide&#8221; erwartet.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der erste Stopp war noch auf dem &#8220;<a title="Wikipedia zum Captain Cook Highway" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Captain_Cook_Highway" target="_blank">Captain Cook Highway</a>&#8220;. Dieser gilt als einer der schönsten Highways Australiens, da er eine ganze Zeit lang direkt zwischen Wasserkante des Ozeans und den Bergen hin und her schlingert. Dabei hat man ständig auf der einen Seite den weiten Ozean und zur anderen die großen Bergketten. Immer wieder gibt es dann Parkbuchten für Fotostopps, da die Aussichten hier wirklich beeindruckend sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Später hielten wir dann noch beim &#8220;Mossman Gorge&#8221; an, einem kleinen Gebirgsbach der an zwei Stellen bei trockenem Wetter das Baden erlaubt. Die Strömung ist relativ stark und das Wasser, wie üblich für Gebirgsbäche, eiskalt. Allerdings ist es auch sehr erfrischend und das Wasser äußerst klar. Rund um den Fluss gibt es viele verschiedene Tiere zu entdecken. Ich konnte zum Beispiel eine Schlange sehen, die sich an einem Stein entlang schlang. Etwa zwei bis zwei einhalb Meter lang, allerdings nur wenige Zentimeter dick.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der nächste Stopp war dann unsere Mittagspause. Das &#8220;üppige Lunch&#8221; bestand leider nur aus einem kleinen &#8220;Brötchen&#8221; und Hänchenschenkeln. Viel enttäuschender aber war, dass nicht einmal genug da war, um alle wenigstens ansatzweise satt zu machen. Jeder konnte einmal zugreifen, dann war alles weg – &#8220;üppig&#8221; ist leider etwas anderes.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Direkt nach dem Mittagessen ging es dann auf einen Fluss. Dieser ist relativ breit und ist ein optimales Gebiet für Flusskrokodile. Unter anderem haust hier ein Riesenkrokodil, welches vor ein paar Wochen ein Boot angriff. Ratet mal, welches Boot wir (<em>laut unserem Guide</em>) hatten?<br />
Diese Schauergeschichten gehören natürlich schon dazu, irgendwie. Wir hatten aber auch sehr viel Glück und konnten genau dieses Krokodil finden. Er lag genüsslich im Uferwasser und ließ sich durch nichts stören. Kurz darauf sahen wir dann noch ein etwas kleineres Krokodil, dass sich aber nach kurzer Zeit lieber verdrückte.<br />
Der Burner waren dann jedoch zwei Babykrokodile, die vollkommen untypisch Schnauze an Schnauze am Ufer saßen. Normalerweise haben Krokodile einen enormen Territorialinstinkt und würden sich nie so nah kommen bzw. dann direkt kämpfen – diese beiden schienen da jedoch eine Ausnahme machen zu wollen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die kleine Flussfahrt endete dann am Fährsteg von Cape Tribulation, wo unser Busfahrer und Guide bereits auf uns wartete. Kurz darauf machten wir noch einen letzten Halt auf einem Felsvorsprung um die Aussicht über Cape Trib zu genießen bevor uns dann unser Fahrer bei den einzelnen Hostels ablieferte. Ich hatte ein Bett in der &#8220;<a title="Homepage der Ferntree Lodge" href="http://www.ferntreehostel.com.au/" target="_blank">Ferntree Lodge</a>&#8221; und wie sich herraus stellte, war ich der einzige männliche Bewohner im gesamten Ferienhaus&#8230; Dieses hatte zwei Zimmer mit je 5 Betten. Ich teilte mir mein Zimmer mit drei jungen Engländerinnen und einer Waliserin mittleren Alters. Im Nachbarzimmer waren zwei junge deutsche Mädels, zwei Französinnen mittleren Alters und eine junge Irin.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Mit den Frauen mittleren Alters habe ich mich dann Abends noch gut unterhalten und wir haben zusammen im Restaurant gegessen. Anders als erwartet (<em>und von der Agentur beschrieben</em>) gab es nämlich keine Vollpension, nicht einmal Halbpension.<br />
Nach dem Essen unterhielt ich mich dann noch ein paar Stunden mit der Irin, bevor ich dann vollkommen erschöpft ins Bett fiel.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Das Hostel ist übrigens sehr nett. Es gibt verschiedene Hütten, vom Hostel bis Hotel wird jeder Standard angeboten. Dazu gibt es dann auch noch zwei sehr schöne (warme) Pools und natürlich viel wildes Tierleben (<em>hauptsächlich Geckos und Goanas</em>). Mehr als relaxen kann man hier allerdings auch nicht machen&#8230; rund herum gibt es Natur und viel Ruhe.</p>


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		<title>Ein Dörfchen im Dschungel</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 08:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da ich noch zwei freie Tage vor meinem Ausflug nach Cape Tribulation hatte, konnte ich mich noch für eine Aktivität in Cairns entscheiden. Die Frage nach Tagesausflügen in Cairns wurde dann von der jungen Reisedame auch fix beantwortet&#8230; Water Rafting, Bungee Jumping, Skydiving, &#8230; Meine Nachfrage nach einer Aktivität ohne das Risiko einer tödlichen Verletzung [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Da ich noch zwei freie Tage vor meinem Ausflug nach Cape Tribulation hatte, konnte ich mich noch für eine Aktivität in <a href="/probleme-uber-probleme-ein-pechstart-in-cairns-286.html">Cairns</a> entscheiden. Die Frage nach Tagesausflügen in Cairns wurde dann von der jungen Reisedame auch fix beantwortet&#8230; Water Rafting, Bungee Jumping, Skydiving, &#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Meine Nachfrage nach einer Aktivität ohne das Risiko einer tödlichen Verletzung brachte Sie dann jedoch ins Grübeln. Kaum einer der Jugendlichem im Ressort macht dies. Die Entscheidung fiel dann jedoch auf einen Tagesausflug in das <a title="Homepage des Ortes Kuranda" href="http://www.kuranda.org/" target="_blank">Dörfchen Kuranda</a>.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Kuranda selbst ist ein Ort <a title="Google Maps Link zu Kuranda" href="http://bit.ly/5nIftV" target="_blank">mitten im Gebirge und Dschungel</a>. Heute ist dieser Ort zwar durch Straßen und eine alte Eisenbahn erreichbar, jedoch vor ein paar Jahrzehnten noch sah die Situation ganz anders aus. Daher leben dort auch nur etwa 1800 Personen. Der Ort selbst lebt heute vom Tourismus, so kann man dort auf drei verschiedenen Märkten Souvenirs und Kunst erstehen oder durch eine der vielen Galerien und Märkte schlendern. Daneben hat der Ort drei kleinere &#8220;Zoos&#8221;: Koala Garden, Birdworld und Butterfly Sanctuary.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ich hatte mich für die Anreise per <a title="Webseite der Skyrail" href="http://www.skyrail.com.au/" target="_blank">Skyrail</a> und Abreisen per Scenic Railway entschieden. Im Ort selbst hatte ich zwei bis drei Stunden eingeplant. Letztlich war es jedoch weniger als ich dachte.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Skyrail ist im Prinzip eine lange Gondelbahn, wie man Sie aus Skigebieten etwa kennt. Das besondere hier ist jedoch, dass diese Bahn von Cairns direkt über den Regenwald und das Gebirge bis nach Kuranda geht. Die Strecke ist so, Luft- und Seillinie, etwa acht Kilometer lang. Auf der Strecke gibt es allerdings noch zwei Stopps, bei denen man die Bahn verlassen kann bzw. muss und dann eine kostenlose Führung durch das umgebende Dschungelgebiet machen kann.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der erste Stopp ist mitten in den typischen <a title="Informationsseite zum Daintree Forest" href="http://www.daintreerainforest.com/" target="_blank">Daintree Tropen</a>. Hier kann man eine Führung mit einem Aborigine des lokalen Clans machen. Dieser erklärt einem dann richtig schön was welche Pflanzen sind, worauf man im Dschungel besser achten sollte und welche Pflanzen man zum Heilen verwenden kann. Es gibt zum Beispiel eine Farn ähnliche Pflanze, die lange, dünne Zweige herunter hängen lässt. Diese Zweige sind jedoch mit scharfen Dornen versehen, die ähnlich einem Fischhacken funktionieren. Achtet man nicht auf diese Dornen, kann die Pflanze einen sogar die Haut vom Körper ziehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die gleiche Pflanze hat jedoch auch einen netten Stamm, denn dieser ist ebenfalls mit Stacheln übersät. Wenn man hier in der falschen Richtung anfasst, ziehen sich die Stacheln in die Haut und können dort bis zu acht Monate bleiben. Das kann natürlich sehr schmerzhaft sein. Die Lösung hier ist das Harz eines anderen Baumes, erkennbar am gelblichen Farbton. Wenn man dieses Harz auf die Wunde schmiert, trocknen lässt und dann mit Wasser abspült, zieht es die Stacheln regelrecht raus. Zudem hat das Harz eine heilende Wirkung, die von den Aborigines seit Jahrtausenden bei Wunden verwendet wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem äußerst interessantem, ersten Stopp ging es dann auf einem anderen Kabel weiter in Richtung Kuranda. Der zweite Stopp war dann bei den &#8220;<a title="Wikipedia zu den Barron Falls" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Barron_Falls" target="_blank">Barron Falls</a>&#8220;. Dies sind Wasserfälle, die ihren Ursprung von einem Damm im Gebirge haben. Das Wasser erreicht weiter unten dann ein (neues) Elektrizitätswerk. Dieses Werk versorgt die Region rund um Cairns mit 60 MW Energie. Die Wasserfälle selbst sind natürlich auch sehr interessant, wobei ich leider nicht so viel Glück hatte, denn wegen der langen Trockenzeit sind die Fälle relativ klein.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Daneben gab es bei diesem Stopp einige Infos über die Tierwelt in den Tropen sowie die Geschichte der &#8220;Powerstation&#8221;, wie etwa die Arbeiter mit steilen Bergbahnen transportiert wurden oder mit einem &#8220;Flying Fox&#8221; zwischen den Bäumen des Regenwaldes hin und her geschossen sind. Im Vergleich dazu ist das Reisen mit der Skyrail unheimlich angenehm. Und zudem ist es auch noch beeindruckend, denn die ganze Zeit über bewegt man sich nur knapp über der Baumkrone. Man kann hier viele Tiere beobachten und natürlich auch die verschiedenen &#8220;Zonen&#8221; der Tropen kennen lernen. Die Aussicht aus den Gondeln ist einfach unbeschreiblich.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Wie viel Zeit man dann bei den beide Stationen verbringt, ist jedem selbst überlassen. Alle 60 Sekunden kommt eine neue Gondel, somit muss man nie lange warten. Ich habe insgesamt mehr als zwei Stunden bei beiden Stationen zusammen verbracht und noch einmal 45 Minuten auf der Skyrail selbst.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Am späten Nachmittag ging ich dann zum Bahnhof von Kuranda, denn von hier aus startet pünktlich um halb fünf die &#8220;Scenic Railway&#8221;. Hierbei handelt es sich um einen Zug mit zwei dicken Diesellokomotiven und zwölf Passagierwagen. Man kann entweder in normaler Klasse reisen oder als &#8220;Gold Class&#8221;. Bei letzterem gibt es statt der Bank einen gemütlichen Sessel und statt des Wasserspenders ein Essen mitsamt Wein.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Bahn selbst macht nur einen Stopp auf dem Weg nach Cairns. Dieser ist wieder bei den Barron Falls, dieses Mal jedoch auf der anderen Seite und deutlich näher. Auch hier ist die Aussicht genial. Ansonsten ist die Fahrt mit der Bahn eher langweilig. Es geht insgesamt 38 Kilometer am Berg entlang, durch 15 Tunnel (<em>der längste ist hier 600 Meter</em>) und das ganze in etwa einer Stunde und 45 Minuten. Die ganze Zeit über wird einem dann noch etwas über die Geschichte und Umgebung erzählt.</p>


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		<title>Probleme über Probleme&#8230; ein Pechstart in Cairns?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 08:18:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach meinem eigentlich viel zu kurzem <a href="/ankunft-in-townsville-eine-bose-uberraschung-und-eine-gute-284.html">Auffenthalt in Townsville</a> bin ich inzwischen in Cairns angekommen. Hier erwarten mich zwei bereits gebuchte Touren und noch eine ganze vielzahl anderer, möglicher Aktivitäten. <a title="Google Maps Link zu Cairns" href="http://bit.ly/52RXg1" target="_blank">Cairns</a> ist in Australien als die &#8220;Backpacker&#8221; Stadt bekannt&#8230; ich darf mich überraschen lassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Anreise war eher kühl. Die Klima vom Bus lief dieses Mal, dafür hatten wir aber dann einen Fahrer, der es überhaus genau nahm. Wer nicht wirklich direkt auf seinem Sitz saß, bekam Ärger. Und das, obwohl der Bus mal wieder weniger als halb voll war. Zum Glück dauerte die Fahrt dann nur knappe fünf Stunden. Da fällt mir gerade auch auf, wie sich mein Eindruck von Zeit und Reisezeit bereits geändert hat. Vor einem halben Jahr hätte ich eine Busfahrt von 5-6 Stunden noch als lang empfunden, jetzt sehe ich es als Kurzstrecke <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">In Cairns angekommen waren dann vier Vertreter von Hostels am Terminal. Eigentlich wollte ich ja im <strong>Northern Greenhouse</strong> oder dem Backpackerresort <strong>Gilligan&#8217;s</strong> einchecken, aber ich hab mich dann doch von einem jungen, netten Mann überzeugen lassen mit ins &#8220;Woodduck&#8221; zu kommen – <strong>fataler Fehler</strong>!<br />
Nach dem Checkin ging ich auf mein Zimmer, ein 12 Bett Dorm, und wurde von einer unglaublichen Unordnung empfangen. Ein Blick ins &#8220;Badezimmer&#8221; offenbarte eine leckende/kaputte Dusche und eine arg derangierte Toilette. Als ich dann mein Bett anschaute, fielen mir direkt einige merkwürdige Flecken auf dem Kissen und dem Bettlacken auf. Entweder waren dies Blutrückstände oder aber andere, menschliche Ausscheidungen. Leider hatte zu diesem Zeitpunkt die Rezeption eine Mittagspause, somit hieß es für mich zwei einhalb Stunden warten.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Kaum hatte die Rezeption wieder geöffnet, habe ich mich beschwert, da ich in so einem Hostel schlichtweg nicht bleiben wollte. Auf die Nachfrage, was denn sei, habe ich dann begonnen die Flecken in der Wäsche zu beschreiben. Bevor ich überhaupt weiteres sagen konnte, wurde ich unterbrochen und ein Mitarbeiter gerufen, der die Wäsche austauschen sollte. Man wäre ja stolz darauf, dass das Hostel extrem sauber ist und alle Räume täglich gereinigt werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der Mitarbeiter war dann auch ein wenig verstimmt, tauschte die Wäsche unter den Augen der Chefin aber aus. Diese erklärte mir dann noch, dass die Flecken kein Dreck wären, sondern vom Waschen kämen. Das wäre halt so. Schön. Die neue Wäsche hatte ähnliche Flecken. Ich bat erneut um vorzeitiges Auschecken, da ich in einer derartig dreckigen und herunter gekommenen Umgebung nicht übernachten wollte, jedoch ohne Erfolg.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Kurzerhand packte ich dann meine sieben Sachen und bin rüber zum Resort <strong>Gilligan&#8217;s</strong> gezogen. Dies hatte ich in den zwei einhalb Stunden Wartezeit bereits ausfindig gemacht. Dort gab es dann auch noch ein Bett in einem schicken 4er Zimmer für mich, zwar etwas teurer (<em>30 Dollar pro Nacht</em>), dafür aber auch deutlich komfortabler und sauberer. Am Gilligan&#8217;s gibt es nichts auszusetzen, sondern nur zu loben. Die im Internet erwähnten &#8220;Bedbugs&#8221; kann ich selbst nicht bestätigen. Aber bei mehr als 700 Betten werden natürlich immer die negativen Kommentare überwiegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Am nächsten Morgen habe ich dann noch einmal beim Woodduck nachgefragt und direkt ausgecheckt, ich war ja kurz nach acht Uhr dort. Die gute Chefin hat mir dann auch fix meine Schlüssel-Kaution gegeben und sich auf eine &#8220;No Refund&#8221; Klausel bezogen. Nach dem Satz drehte Sie sich ihrem Computer zu und ignorierte mich. Meinen Einwurf, ich habe ja keinen Vertrag unterschrieben und auf den Hausregeln und in der Rezeption wäre auch nirgends von einer solchen Klausel die Rede, kommentierte Sie nicht. Ich bekam nur Schweigen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Meine Entscheidung war dann letztlich simpel&#8230; ich lass mir den Urlaub von einer solchen &#8220;Klein-kriminellen&#8221; nicht vermiesen, sondern werde umso mehr Spaß haben. Hoffentlich ist damit meine kleine Pechsträhne zu Ende und ich kann die restlichen Tage genießen. Morgen geht es schon einmal in den Regenwald&#8230; mit einer Seilbahn rein und einer nostalgischen Eisenbahn wieder heraus.</p>


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		<title>Ankunft in Townsville – eine böse Überraschung, und eine gute</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 07:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach meinem kurzen Auffenthalt in Airlie Beach hatte ich zwei Nächte in Townsville, dem letzten Stopp vor Cairns, eingeplant. Die Stadt ist vor allem ein Anlaufpunkt für Touren nach Magnetic Island und verschiedene Great Barrier Reef Touren. Dazu gibt es hier aber auch Forschungseinrichtungen, die sich mit dem Reef beschäftigen. Als ich, mit einer Verspätung [...]


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<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach meinem kurzen Auffenthalt in <a href="/airlie-beach-kleine-kinder-feiern-eine-badelagune-und-eine-strasse-279.html">Airlie Beach</a> hatte ich zwei Nächte in <a title="Google Maps Link zu Townsville" href="http://bit.ly/4SlpXa" target="_blank">Townsville</a>, dem letzten Stopp vor Cairns, eingeplant. Die Stadt ist vor allem ein Anlaufpunkt für Touren nach <a title="Wikipedia zur Magnetic Island" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Magnetic_Island" target="_blank">Magnetic Island</a> und verschiedene Great Barrier Reef Touren. Dazu gibt es hier aber auch Forschungseinrichtungen, die sich mit dem Reef beschäftigen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Als ich, mit einer Verspätung von etwas mehr als einer Stunde, in Townsville ankam, bin ich direkt zum Globetrotters Hostel herunter gelaufen, da ich hier bereits am Abend zuvor per eMail reserviert hatte. Dort angekommen stand ich dann vor einer geschlossenen Tür. Auch ein Anruf brachte keinen Erfolg, Anklopfen bei der Tür des Besitzers auch nicht und auch die Bewohner konnten mir nicht weiter helfen. Heftig frustriert zog ich dann also ab auf die Suche nach einem anderen Hostel.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Direkt zwei Häuser weiter befindet sich die Reef Lodge und ich sah dort zwei Gäste in der Rezeption stehen. Also fix hin und hoffen. Die Nachfrage nach einem Bett wurde dann leider mit einem &#8220;voll&#8221; quittiert, allerdings auch mit dem Hinweis, dass es noch ein Motelzimmer zur Verfügung gäbe. Tja, ich wollte ungern auf der Straße pennen und es schien mir relativ unwahrscheinlich, dass andere Hostels noch offen sind und Plätze frei haben – also das Zimmer genommen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Für etwa den zwei einhalb fachen Preis eines normalen Dormzimmers bekam ich dann ein eigenes Zimmer mit Kingsized Bett, eigenem TV, eigenem Kühlschrank, Badezimmer, Handtuch, etc. &#8211; kurzum: mal ein bißchen Luxus auf meiner Reise.</p>
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<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Am nächsten Morgen habe ich dann allerdings direkt in ein Dormzimmer umgebucht und landete bei drei US-Studenten. Zwei junge Frauen und ein junger Mann. Die drei studieren alle Biologie mit dem Schwerpunkt auf Meeresbiologie und nehmen an einem Forschungsaustausch teil. Eine der jungen Frauen erzählte mir auch, dass Sie ein paar Semester brauchte, um akzeptiert zu werden und dass das Programm sehr wählerisch sei. Bei den Aktivitäten, die die Drei dann jedoch erlebt haben, ist das gar kein Wunder. Da wurde ich schon ein wenig neidisch. So haben die drei etwa zehn Tage auf einer Forschungsstation auf einer einsamen Insel mitten im Great Barrier Reef gelebt und  sind jeden Tag raus und durften mehrere Stunden schnorcheln und die Tierwelt untersuchen und katalogisieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Townsville selbst ist eher klein, obwohl die Stadt an sich relativ groß ist. Aber wie so oft, streckt sich das ganze sehr weit. Außerdem merkte ich hier auch mal wieder, dass die Urlaubssaison für Nordaustralien vorbei ist. Diese geht meist von Mai bis Oktober, da es danach deutlich mehr Regen gibt und die Temperaturen stark ansteigen (<em>Wet Season</em>). Ich habe davon noch nichts mitbekommen, aber wer weiß, was mich noch erwartet.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ich war dann noch zu Besuch im <a title="Homepage des ReefHQ" href="http://www.reefhq.com.au/" target="_blank">ReefHQ</a>, einem großem Aquarium mit Tunnelgang und verschiedenen Exponaten. Das ganze Aquarium dreht sich nur um das Great Barrier Reef und die dortige Tierwelt. So ist das ReefHQ auch das größte, künstliche Reef in einem Aquarium. Ich fand es dort besonders spannend der Seeschildkröte beim Schwimmen zuzusehen, da diese sich mit sehr viel Anmut und Eleganz im Wasser bewegte.<br />
Das Aquarium hat zwar auch ein paar Haie, diese sind jedoch während des Tages eher passiv und liegen meist nur auf dem Boden herum oder schwimmen kleinere Kreise.</p>


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		<title>Airlie Beach – kleine Kinder feiern, eine Badelagune und eine Straße</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 10:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Direkt nach meinem Fraser Auffenthalt ging es am Tag drauf in Richtung Airlie Beach und wieder einen Schritt näher an mein Ziel &#8220;Cairns&#8221;. Airlie Beach selbst ist vor allem ein Sprungbrett für Tripps zu den &#8220;Whitsundays&#8221; und dort insbesondere viele Segeltouren. In der Woche, in der ich dort war, war jedoch alles ein wenig anders, [...]


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<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Direkt nach meinem <a href="/letzter-tag-abschied-und-eine-kleine-wanderung-275.html">Fraser Auffenthalt</a> ging es am Tag drauf in Richtung Airlie Beach und wieder einen Schritt näher an mein Ziel &#8220;Cairns&#8221;. Airlie Beach selbst ist vor allem ein Sprungbrett für Tripps zu den &#8220;<a title="Wikipedia zu den Whitsunday Islands" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Whitsunday_Islands" target="_blank">Whitsundays</a>&#8221; und dort insbesondere viele Segeltouren.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">In der Woche, in der ich dort war, war jedoch alles ein wenig anders, denn es war &#8220;Schoolies Week&#8221;. Das ganze ist ein wenig mit der deutschen Tradition der Abifahrten vergleichbar. Nach den finalen Examen gehen die australischen Abschlussschüler für eine Woche an einen Urlaubsort, hier vor allem der Gold Coast und Surfers Paradise – aber eben auch Airlie Beach.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Dort geht es dann vor allem um drei Dinge: Alkohol, Sex und die eigene Unabhängigkeit. Man sieht deswegen auch sehr viele, betrunkene Jugendliche überall und vor alle die jungen Mädchen sind &#8220;besonders offen&#8221;. Die Jugendlichen sind dabei in aller Regel zwischen 16 und maximal 18 Jahren alt.<br />
Wer kein Schoolie ist, kommt dann allerdings auch nicht in die offiziellen Feten und Veranstaltungen rein. Für Airlie Beach bedeutete dies, dass etwa ein Drittel der Bars und Clubs für ältere Jahrgänge nicht zugänglich waren.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Abgesehen davon hat Airlie nicht wirklich viel zu bieten. Es gibt einen Strand, an dem man wegen Quallengefahr nicht schwimmen sollte, sowie eine Straße mit verschiedenen Geschäften und Restaurants. Dazu gibt es am Strand noch eine künstliche &#8220;Lagune&#8221;, im Prinzip ein großer, öffentlicher Pool.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Mein Hostel war sehr schön. Ich hatte mich hier am Transit Terminal an eine der jungen Damen gewendet und hatte auch Glück, dass noch ein Zimmer frei war. Einen Tag später bei meiner Abreise war das Hostel bereits ausgebucht.<br />
Das Hostell selbst bestand aus zwei Hütten mit verschiedenen Zimmern und Badezimmern sowie einem zentralen Haus mit Rezption, Küche, Pool und Hauseigener Bar. Das Zimmer selbst war sehr sauber und aufgeräumt, sodass ich dort auch gerne geschlafen habe.</p>


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		<title>Letzter Tag – Abschied und eine &#8220;kleine&#8221; Wanderung</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 07:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am letzten Tag ging es noch einmal durch den Dschungel. Der erste Stopp war mitten auf der Straße, bei einem Baum der von den lokalen nur &#8220;Dragontree&#8221; genannt wird. Wahlweise kann man verschiedene Tiere oder auch Gesichter im Stamm des Baumes erkennen. Wie das so ist, kamen direkt zwei andere Fahrzeuge vorbei, als wir dort [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Am letzten Tag ging es noch einmal durch den Dschungel. Der erste Stopp war mitten auf der Straße, bei einem Baum der von den lokalen nur &#8220;Dragontree&#8221; genannt wird. Wahlweise kann man verschiedene Tiere oder auch Gesichter im Stamm des Baumes erkennen.<br />
Wie das so ist, kamen direkt zwei andere Fahrzeuge vorbei, als wir dort standen, sodass unser Superdave den Bus innerhalb von fünf Minuten zwei Mal umparken mußte. Wir haben auf der gesamten Straße, sowohl vor als auch nach dem Stopp, keine anderen Fahrzeuge gesehen. Aber wie Dave schon sagte&#8230; wenn man nur einmal anhält&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Danach ging es dann durch den Dschungel zu einer Wanderung. Was Dave uns allerdings offenbarte, war nicht gerade herzerfrischend: Wir sollten zunächst etwa eine Stunde durch den Dschungel wandern um zu einem See namens &#8220;<a title="Wikipedia zum Lake Wobby" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lake_Wobby" target="_blank">Lake Wobby</a>&#8221; zu kommen und dann nach einer Stunde am See weiter zum Strand wandern, erneut eine Wanderung von 45 Minuten. Dort würde Dave dann auf uns mit dem Mittagessen warten. Er müsse den Bus leider ganz außen rum fahren.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Wanderung durch den Dschungel ging dann doch relativ fix und wir kamen schnell am See an. Die Besonderheit an diesem ist, dass dieser am Fusse einer großen Sanddünenformation liegt. Theoretisch kann man hier auch mit einem Board direkt die Düne herunter in den See surfen – auch wenn davon durch Schilder abgeraten wird. Als wir dort waren, hat dies leider keiner gemacht. Unsere Gruppe hat sich aber eine ordentliche Abkühlung geholt, da es an dem Tag besonders heiß war.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Eine weitere Besonderheit des Sees ist seine starke Artenvielfalt. Mehr als 16 Tierarten leben dort – und das sind immerhin 13 Tierarten mehr als in jedem anderen See auf Fraser. Wir konnten auch einige sehen, vor allem die (<em>so glauben wir</em>) großen Katzenfische waren interessant.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Danach ging es dann durch den Dschungel-Wanderweg in Richtung Strand. Es gibt zwar noch eine alternative Route direkt über die Sanddünen, die uns Dave auch empfohlen hatte, jedoch war es jedem aus unserer Gruppe schlichtweg zu gefährlich in der Mittagshitze diesen Weg zu wählen. Der Dschungelweg bot zumindest ab und an noch einmal einen kühlen Schatten.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach 45 Minuten kamen wir dann auch am Strand an und fuhren mit Dave zu einem anderen Resort auf Fraser. Dort gab es dann ein Mittagsbuffett für uns, im klimatisierten Großrestaurant. So gestärkt konnten wir dann auch direkt weiter zum <a href="/lake-mckensey-und-das-urlaubsresort-261.html">Lake McKenzie</a>. Dies ist die beliebteste &#8220;Attraktion&#8221; auf Fraser und wir konnten dort dieses Mal mehr as zwei einhalb Stunden verbringen. Dazu gab es von Dave noch Tee, Kaffee und Kekse <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Gegen frühen Nachmittag hieß es dann Abschied nehmen, vom Lake McKenzie und kurz darauf auch von Fraser. Zurück ging es mit einer schnelleren Personenfähre, deren Captain wir kurzerhand zum Abschiedsfoto machen abkommandierten. So gibt es nun irgendwo ein tolles Foto mit allen Gruppenteilnehmern auf dem Bug des Schiffes.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ich denke keiner von uns hat an diesem Nachmittag nicht mindestens einmal wehmütig zurück geblickt und sich noch mehr Zeit auf Fraser Island gewünscht. Letztlich stimmt es dann doch – <strong>Fraser ist ein Paradies auf Erden</strong>.</p>


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		<link>http://australien.andreg.de/maheno-wrack-indian-head-und-champagne-pools-271.html</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 11:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Pause ging es dann fix weiter in Richtung Champagne Pools. Vorher machten wir jedoch noch beim Schiffswrack &#8220;Maheno&#8221; halt. Dieses ist for etlichen Jahrzehnten vor Fraser Island schiffbrüchig gegangen und liegt seither am östlichen Strand. Das Wrack hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten extrem gelitten und ist heute kaum noch als Schiff erkennbar, [...]


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<li><a href='http://australien.andreg.de/hervey-bay-hostel-und-eine-fahre-255.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Hervey Bay, &#8220;Hostel&#8221;? und eine Fähre'>Hervey Bay, &#8220;Hostel&#8221;? und eine Fähre</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;"><a href="/ostlicher-strand-von-fraser-und-eli-creek-267.html">Nach der Pause</a> ging es dann fix weiter in Richtung Champagne Pools. Vorher machten wir jedoch noch beim Schiffswrack &#8220;<a title="Wikipedia zur Maheno" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fraser_Island#Wrack_der_Maheno" target="_blank">Maheno</a>&#8221; halt. Dieses ist for etlichen Jahrzehnten vor Fraser Island schiffbrüchig gegangen und liegt seither am östlichen Strand. Das Wrack hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten extrem gelitten und ist heute kaum noch als Schiff erkennbar, entsprechend gefährlich kann es dort auch sein. Trotzdem ist es sehr beeindruckend zu sehen, wie sich die Natur die Ressourcen zurück holt und dort langsam wieder leben einkehrt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach der Besichtung ging es weiter in Richtung der Champagne Pools. Um zu diesen zu gelangen, braucht man einen richtig guten Wagen – oder aber gute Füsse. Die meisten, die auf der Insel mit eigenem Wagen unterwegs waren, durften die etwa 2-3 Kilometer laufen. Wir hatten zum Glück unseren Superbus mitsamt Superdave, somit kamen wir auch bis an den offiziellen Parkplatz.<br />
Von dort aus geht es dann auf einem Steck über einen kleinen Hügel bis zum Wasser auf der anderen Seite.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Champagne Pools bestehen im Endeffekt aus kleinen Wasserstellen, umringt von Felsen. Die Gezeiten spülen dauerhaft neues Wasser in die &#8220;Pools&#8221;, wodurch man an vielen Stellen den Schaum der Brandung über die Felsen kommen sieht. Und genau das sieht dann aus wie der Schaum einer Champagnerflasche. Das Baden in den Pools ist sehr schön, das Wasser jedoch auch relativ kalt, da frisch aus dem Ozean. Außerdem sollte man gut aufpassen, denn die meisten Felsen sind relativ scharf und ein falscher Tritt kann bereits eine kleine Wunde verursachen.<br />
Ansonsten sind die Pools aber eine willkommene Abkühlung und definitiv einen Besuch wert.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach den Pools hies es dann runter zum Beach und Mittagessen. Dieses bestand am zweiten Tag aus einer Lunchbox und ein paar Broten. Viel Auswahl gab es dieses Mal also nicht. Nach dem Essen ging es dann auch direkt weiter, durch die Klippen rauf auf den Indian Head. Dies ist der östlichste Punkt von Fraser Island und zudem noch ein Fels, der relativ weit und hoch aus dem Wasser hervor ragt. Eigentlich soll man nicht bis zur Spitze klettern – aber wie die Australier so sind, hier sieht man das halt alles viel lockerer.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Von der Spitze aus kann man dann super den Strand überblicken, aber auch das Wasser unterhalb beobachten. Mit viel Glück bekommt man hier Delfine und Haie zu sehen – wir haben dagegen leider nur Seeschildkröten und einen Riesenrochen gesehen.<br />
Der Ausblick war allerdings mehr als gut und ist allein schon den Aufstieg wert.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach dem Indian Head ging es dann in Richtung Heimat. Auf dem Rückweg machten wir noch einmal kurz Pause beim Creek, wo sich jeder abkühlen konnte und noch einmal Tee oder Kekse essen durfte. Dort gab es dann auch die Chance mit &#8220;Fraser Air&#8221; einen kleinen Rundflug zu machen und am Ende des Strandes wieder zum Bus zu stoßen.<br />
Ich hatte leider mein Geld nicht dabei und konnte somit die Chance nicht wahrnehmen. Der Preis von knapp 40 Euro ist es aber definitiv wert.</p>


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		<title>Östlicher Strand von Fraser und Eli Creek</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 06:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am zweiten Tag auf Fraser ging es relativ früh los. Bereits ab 06:45 Uhr gab es Frühstück mit großem Buffett und verschiedenen Brot- und Aufstrichsorten. Natürlich gab es wieder &#8220;tolles&#8221; Weiß-Weich-Brot. Um 07:45 Uhr war dann Abfahrt des Busses angesagt. Wir sollten für die kommenden zwei Tage einen kleineren, dafür aber stärkeren Bus bekommen. Dadurch [...]


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<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Am zweiten Tag auf Fraser ging es relativ früh los. Bereits ab 06:45 Uhr gab es Frühstück mit großem Buffett und verschiedenen Brot- und Aufstrichsorten. Natürlich gab es wieder &#8220;tolles&#8221; Weiß-Weich-Brot. Um 07:45 Uhr war dann Abfahrt des Busses angesagt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Wir sollten für die kommenden zwei Tage einen kleineren, dafür aber stärkeren Bus bekommen. Dadurch war es uns auch letztlich möglich einige Dinge anzusehen, die mit anderen Fahrzeugen nicht erreichbar gewesen wären. Dave gab dem Bus deswegen auch im Laufe des Tages den Spitznamen &#8220;Superbus&#8221; und nach einigen sehr haarigen Teilstrecken war er dann unser &#8220;Superdave&#8221;.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ziel des zweiten Tages waren verschiedene &#8220;Attraktionen&#8221; am östlichen Strand von Fraser. Wie bereits im <a href="/fraser-island-highways-strassen-und-ein-paar-fakten-264.html">vorherigen Beitrag</a> geschrieben ist der Strand als Highway gekennzeichnet, deswegen waren wir auch mit deutlich höheren Geschwindigkeiten unterwegs, teilweise bis zu 100 km/h. Der Strand selbst war überraschend fest und gut befahrbar, nur zwischendurch gab es immer wieder mal Auswaschungen oder kleinere Unebenheiten.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Erster Stopp des Tages war dann auch der Eli Creek. Dies ist eine kleine Quelle, die sich den Weg bis runter zum Strand sucht und am untersten Ende für Besucher frei gegeben ist. Das Wasser im Creek ist sehr klar und angenehm kühl, sodass es eine angenehme Abwechslung darstellte. Ich bin mit meiner Kamera bewaffnet im Wasser hoch gelaufen um dann auf dem angrenzenden Steg zurück zu gehen.<br />
Der Creek selbst liegt in mitten einer Landschaft aus Dünen und Dschungel und ab und an sieht man hier auch Tiere, sowohl im Wasser als auch außerhalb. Neben der Abkühlung gab es von Superdave auch noch Tee und Plätzchen (<em>Chocolate Chip Cookies</em> <em><strong>*lecker*</strong></em>). Der Tee war kaum genießbar, aber die Kekse waren super.</p>


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		<title>Fraser Island – Highways, Straßen und ein paar Fakten</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 12:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bevor ich nun mit meinen Erlebnissen von meinem zweiten Tag beginne, möchte ich euch erst einmal ein bißchen mehr über Fraser Island erzählen, denn diese &#8220;große Insel&#8221; ist wie keine andere auf der Welt und in ihrer Art einzigartig. Wohl deswegen gehört die Insel heute zum UN Weltkulturerbe. Fraser Island selbst besteht ausschliesslich aus Sand, [...]


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<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Bevor ich nun mit meinen Erlebnissen von meinem zweiten Tag beginne, möchte ich euch erst einmal ein bißchen mehr über <a title="Wikipedia zu Fraser Island" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fraser_Island" target="_blank">Fraser Island</a> erzählen, denn diese &#8220;große Insel&#8221; ist wie keine andere auf der Welt und in ihrer Art einzigartig. Wohl deswegen gehört die Insel heute zum UN Weltkulturerbe.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Fraser Island selbst besteht ausschliesslich aus Sand, feinstem Sand. Zwar gibt es auf Fraser auch Berge und Steine, diese sind jedoch durch die Mischung vom Sand mit anderen Stoffen, etwa Eisen, zustande gekommen. Deswegen sind die &#8220;Steine&#8221; hier auch nicht wirklich massiv – viele können relativ schnell brechen oder splittern. Es gibt aber auch deutlich festere Formationen, etwa Indian Head.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der Sand ist jedoch auch für die schwierigen Verhältnisse auf Fraser verantwortlich. In diesem Jahr gab es eine ungewöhnlich lange Trockenzeit. Bereits seit Juli hat es nicht mehr geregnet, einzig ein kleines Gewitter auf einem Teil der Insel brachte zwei Zoll Regen. Seit ein paar Monaten jedoch wird Regen erwartet, denn die &#8220;Wet Season&#8221; – also die Regenzeit – hat bereits begonnen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Durch die anhaltende Dürre sind viele Straßen auf Fraser in einem sehr schlechtem Zustand. Wenn ich hier von Straßen spreche, dann sind dies immer Wege, die von Förstern von Baumwuchs befreit wurden. Man fährt auf Sand durch, teilweise sehr tiefe, Löcher und Dünen. Eine befestigte oder ebene Straße findet man hier nur selten – abgesehen von den Highways. Der ausbleibende Regen hat den Boden nun besonders sandig und fein gemacht, sodass Autos ohne Vierradantrieb gar keine Chance mehr haben und selbst die mit einem solchen oft noch stecken bleiben. Wir durften während unserer drei Tage mehrfach andere Autos aus dem Sand schieben.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Highways auf Fraser sind dann schon deutlich angenehmer. Highway ist auf Fraser grundsätzlich der Strand, vorzugsweise der 60 Kilometer lange Strand an der Ostküste. Dieser ist relativ fest und wird durch die Gezeiten regelmäßig wieder befestigt und geebnet. Man sollte hier allerdings nicht zu leichtfertig sein, denn immer wieder gibt es Auswaschungen von Flüssen bzw. kleineren Bächen, die teilweise enorme Höhenunterschiede hinterlassen. Dazu kommt die normale Unebenheit durch die Wellenbewegung, wodurch natürlich auch noch kleinere Erhöhungen entstehen. Offiziell darf man am Strand bis zu 80 km/h fahren, während im Landesinneren offiziell 30 km/h erlaubt sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Im Landesinneren muss man jedoch oft die Geschwindigkeit anpassen – bei langen, extrem weichen Stellen heißt es viel Schung holen und dann hoffen, dass man weit genug rollt/kommt um den zu weichen Sand hinter sich zu lassen. Andersrum heißt es bei sehr tiefen Löchern und unebenen Straßen natürlich auch wieder vorsichtig zu sein. Fährt man hier zu schnell besteht auch schnell die Gefahr eines umgestürzten Autos oder gar eines Achsenbruchs.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Das Fahren in solch einer Umgebung erfordert viel Erfahrung und noch mehr Aufmerksamkeit – umso froher waren wir alle, dass wir einen der erfahrendsten Fahrer auf Fraser hatten. Mit immerhin 18 Jahren auf Fraser Island gehört Dave absolut zu den &#8220;alten Hasen&#8221; und meistert jede Situation mit einem Lächeln. Lediglich ein einziges Mal hörten wir ihn enorm fluchen. Dies war nicht etwa wegen miserabler Straßenzustände, sondern weil ein Jeep mit Dachaufbau am Strand mit enormen 95 km/h raste. Während unser Bus dies durchaus meistern konnte, drohte dem Jeep durch jede Unebenheit ein Überrollunfall. Ein solcher endet in der Regel auf Fraser mit enormen Verletztungen und oft auch Toten. Immerhin ist das nächste Krankenhaus – ja sogar die nächste Ambulanz – einige Minuten Flugzeit entfernt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ob da noch etwas passierte, wissen wir nicht, da wir bei der nächsten &#8220;Attraktion&#8221; anhielten um diesen Wahnsinnigen zu entkommen.</p>


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		<title>Lake McKenzie und das Urlaubsresort</title>
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		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach unserem Abenteuer im Dschungel brauchten wir alle erst einmal etwas Entspannung und Abkühlung. Daher ging es zum Mittagessen an den Lake McKenzie. Dave holte aus den Tiefen des Busses einige Koffer mit Sandwichses, Brot, verschiedenen Belag und auch verschiedene Getränke hervor. Anschliessend begannen wir alle zu Essen um uns danach am See abzukühlen. Als [...]


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<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach unserem <a href="/interessante-strasen-abenteuer-und-australischer-dschungel-258.html">Abenteuer im Dschungel</a> brauchten wir alle erst einmal etwas Entspannung und Abkühlung. Daher ging es zum Mittagessen an den L<a title="Google Maps Link zu Lake McKenzie" href="http://bit.ly/7iSqkq" target="_blank">ake McKenzie</a>. Dave holte aus den Tiefen des Busses einige Koffer mit Sandwichses, Brot, verschiedenen Belag und auch verschiedene Getränke hervor. Anschliessend begannen wir alle zu Essen um uns danach am See abzukühlen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Als ich dann endlich runter ging, konnte ich nicht glauben, was mir meine Augen zeigten. Der See ist relativ groß und ist umgeben von Dschungel. Zwischen der Dschungelkante und der Wasserkante erstreckt sich an vielen Stellen ein Sandstrand. Der Sand selbst ist, wie immer auf Fraser, super fein. Das genialste allerdings&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Das Wasser war so rein, dass man hier ohne Probleme durchschauen konnte. Man muss sich das wirklich mal vorstellen – selbst in einem öffentlichem Schwimmbad ist das Wasser trüber. Selbst Leitungswasser erscheint gegen dieses trüb.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Wir erfuhren später noch, dass dies durch die besondere Beschaffenheit der Umgebung kommt. Zunächst einmal beherbergt der See kaum Leben. Es gibt nur eine maritime Lebensform im See, ansonsten sieht man dort nur Vögel etc. Der See hat allerdings auch keine Pflanzen, wie man dies von anderen Seen her kennt. Das Wasser wird durch den Sand an Ort und Stelle gehalten und besteht aus Regenwasser, das Jahrzehnte benötigt um durch den feinen Sand von Fraser zu sickern und schlussendlich in einem Bach oder eben dem Lake McKensey wieder an die Luft zu kommen. Dadurch wird das Wasser jedoch auch über Jahrzehnte sehr fein gesäubert und kommt letztlich als das reinste (See-)Wasser der Welt zu Tage.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Wir hatten leider nur etwas mehr als eine Stunde am See, diese war jedoch wunderschön. Ich habe seit langem mal wieder richtig viel getaucht. Das Wasser spürt man hier kein Stück in den Augen. Zwar sieht man noch immer etwas verschwommen, aber davon abgesehen ist die Sicht rein. Tauchen macht hier daher auch sehr viel Spaß. Der Boden selbst besteht auch wieder aus sehr feinem Sand, welcher allerdings nicht matscht und somit auch kaum &#8220;Dreck&#8221; hinterlässt. Nach dem Bad konnten wir die Sonne einfach als Trockner verwenden. Der meiste Sand fiel bereits durch die Trockung von der Haut und den Klamotten. Traumhaft &#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Gegen Abend kamen wir dann wieder im Resort an – also dem Punkt, an dem wir noch am Morgen angekommen waren. Tagesende war jeweils um etwa fünf Uhr, ab sieben Uhr gab es dann immer Abendessen. Unsere Unterkunft war ein Haus, welches am Hügel vor dem Resort gebaut war, und bestant aus vier Zimmern mit jeweils vier Bettern bzw. einmal einem Doppelbett und einem Hochbett. Wir waren also eine Gruppe von rund 12 Jugendlichen. Das Haus besaß dann noch ein eigenes Badezimmer und eine eigene Küche und Veranda. Im Prinziep also ein normales Ferienhaus.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Vor dem Abendessen gingen wir dann noch runter an den Strand. Dieser liegt im etwa im Westen der Insel und bietet somit eine der wenigen Möglichkeiten an der Ostküste einen Sonnenuntergang am Strand zu erleben. Während wir dort unten waren und auf den Sonnenuntergang warteten, haben wir noch einige Fotos gemacht, teilweise sehr lustige. Natürlich durfte dabei der &#8220;springende Schattenwurf&#8221; nicht fehlen – auch wenn dieser vielleicht schon ein bißchen ausgelutscht ist. Der Sonnenuntergang selbst war dann auch traumhaft, wie ja eigentlich alles auf Fraser.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Das Abendessen selbst bestand aus einem Büffett verschiedener Art. Es gab jeden Abend fünf verschiedene, warme Malhzeiten und dazu noch einige Salate und andere kalte Mahlzeiten. Man konnte dann nach belieben zuschlagen und sich bedienen. Ich griff am ersten Abend zu einer vegetarischen Pizza (<em>der australischen Variante der Magarita</em>) und schlug mir davon den Magen voll.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Später an dem Abend kamen dann der Hamburger und der Italiener auf die Idee ein paar Trinkspiele zu spielen. Später kamen dann noch die Belgierinnen (&#8220;Cookie&#8221; und &#8220;Sophie&#8221;), der Irländer (&#8220;Irish&#8221;) und der Holländer (&#8220;Dutchman&#8221;) dazu. Irgendwann gegen elf Uhr entschied ich mich dann für mein Bett statt für eine weitere Runde&#8230;</p>


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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 10:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach unserer <a href="/hervey-bay-hostel-und-eine-fahre-255.html">Überfahrt</a> mit der Fähre von <a title="Google Maps Link zu Hervey Bay" href="http://bit.ly/8VOiNP" target="_blank">Hervey Bay</a> nach <a title="Google Maps Link zu Fraser Island" href="http://bit.ly/7GpQNK" target="_blank">Fraser Island</a> kamen wir auf einem langen Bootssteg an. Bereits dieser erste Eindruck wirkte wie eine Szene aus &#8220;<a title="Wikipedia zu Fantasy Island" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fantasy_Island" target="_blank">Fanatsy Island</a>&#8221; – fast zu schön um echt zu sein. Aber es war echt, alles real.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Am Ende des Stegs wartete dann ein lang gewachsener, dürrer Mann mit Shorts und Hemd in Khaki sowie einem stylischem Tropenhut auf uns. Er stellte sich dann auch direkt als Dave, unser Tourguide, vor und lud uns alle in einen großen Bus ein. Irgendwie waren wir alle aber darauf gefasst, dass wir in kleinere Busse mit Vier-Rad-Antrieb verladen werden, denn dieser Bus schien nicht wirklich vergleichbar mit einem der Offroad-Jeeps.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Direkt nach der ersten Kurve kam dann von Dave die Ansage, wir sollten uns gut festhalten. Das nächste, an das ich mich erinnere, ist mein Kopf wie er lieblich die Fensterscheibe küsst. Die nächsten paar Minuten ging das dann auch so weiter – tiefe Löcher, der Bus wird von Links nach Rechts geworfen und wieder zurück, dazwischen immer wieder steile Anstiege und Gefälle – und eine Geschwindigkeit von geschätzten zwei Kilometern in der Stunde.<br />
Durch die interessante Fahrt schoss uns allen das Adrenalin in den Körper und wir fingen fast alle an zu lachen und gieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach ein paar Minuten war dann das schlimmste geschafft und wir waren aus dem Resort-Bereich raus auf der &#8220;Straße&#8221; (<em>dazu in einem eigenen Beitrag mehr</em>) im Dschungel. Dave informierte uns dann auch direkt, dass wir an dem Tag noch ein bisschen wandern dürften, erst etwa 45 Minuten bis zu unserem ersten See und danach etwa eine Stunde bis zur &#8220;Central Station&#8221;. Danach gäbe es dann Mittagessen am Lake McKensey. &#8220;Super&#8221;, dachte ich&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">&#8220;Verdammt&#8221;, dachte ich dann später. Der Wanderweg war sehr schön. Dave begleitete uns beim ersten Teilstück bis zu einem Aussichtspunkt über den Dschungel und die Dünen. Den Rest bis zum nächsten Abschnitt mussten wir dann allein zurück legen, während er den Bus durch den Dschungel fuhr. Unser Weg führte uns dann durch echten Dschungel, immer wieder sahen wir verschiedenste Tiere, von kleinen Ameisen und Insekten bis zu großen Tieren wie den <a title="Wikipedia zu Goanas" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Goanna" target="_blank">Goanas</a>. Mitten auf dem Wanderweg erwartete uns dann noch eine Überraschung:</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Einige Bäume waren umgefallen und versperrten den Weg. Uns blieb also nicht anderes übrig, als einen Weg hindurch zu finden. Mit vereinter Kraft haben wir dann einen Weg durch die umgestürzten Bäume gefunden und konnten weiter gehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der erste See, den wir erreichten, ist einer der wenigen Seen auf Fraser Island, in denen man nicht baden darf (oder sollte). Das Wasser ist vergleichsweise klar, der See jedoch relativ klein und die Lebenswelt dort empfindlich. Öle von Sonnencremes könnten dieses empfindliche Gleichgewicht stark stören und den See schädigen. Daher ist das Schwimmen dort verboten. Die Ansicht von dem See ist aber schon traumhaft. Mitten in einem Tal erstreckt sich dieser, umgeben von Dschungel.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">&#8220;Central Station&#8221; war nun nicht, wie man vielleicht erwarten könnte, ein zentraler Anlaufpunkt für Straßen oder Busse, sondern vielmehr eine Kreuzung verschiedener Wanderwege, die über die Insel führen. Wir wurden dort bereits von Dave erwartet und voller Aufregung zeigte er uns das gefährlichste Tier Australiens. Dies war nicht etwa ein Krokodil oder Hai, auch keine Spinne oder ein Skorpion, sondern schlichtweg eine &#8220;kleine&#8221; Ameise. Diese hatte etwa die doppelte Größe einer deutschen Ameise und wird hier &#8220;<a title="Wikipedia zur Jumpant" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jack_jumper_ant" target="_blank">Jumpant</a>&#8221; genannt, da diese Art von Ameise die Fähigkeit besitzt kleinere Sprünge zu machen und sich so blitzschnell fortbewegen kann.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Gefährlich wird diese Ameise, wenn man gestochen wird. Dann erwartet einen etwa ein zehnminütiger Schmerz. Dieser soll, laut Dave, nicht durch Schmerzmittel oder ähnliches unterdrückbar  und wirklich sehr extrem sein. Tödlich wird die Ameise jedoch für einen Teil der Bevölkerung, die eine Art allergischen Schock erleiden können. Dann reichen schon die zehn Minuten aus, um einen ausgewachsenen Menschen zu töten. Und das passiert in Australien häufiger, als etwa ein Mensch durch Hai oder Krokodilattacken stirbt. Und wir sollten diesen Ameisen noch hunderte Male begegnen, denn diese sind fast überall auf der Insel vertreten.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">An einer anderen Stelle im Dschungel zeigte uns Dave dann noch eine andere, eher seltene, Insektenart. In diesem Fall war es der Bau einer Spinne. Die Spinne selbst ist sehr klein und webt keine Netze, sondern baut kleine Höhlen, in die ihre Opfer dann kriechen. Die Höhle schließt sich hinter dem Opfer und die Spinne kann es töten. Das Gift dieser Spinne ist allerdings auch für Menschen tödlich, da es im Körper verschiedene chemische Reaktionen in Gang setzt. Das Gift selbst tötet zwar nicht, aber diese Reaktionen vom eigenen Körper tun es.<br />
Angst braucht man nun aber nicht haben, da die Spinne nicht aus ihrem Bau heraus kommt und auch nicht angreift.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Was wir dann noch lernten, war auch sehr wichtig und interessant:<br />
Je größer ein Tier in Australien, desto ungefährlicher ist es (<em>meistens</em>) für den Menschen. Und Spinnen, die Netze weben, sind für Menschen immer ungefährlich – zumindest in Australien.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;"><em>Soviel für dieses Mal, aber es geht noch weiter&#8230;</em></p>


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		<title>Hervey Bay, &#8220;Hostel&#8221;? und eine Fähre</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 06:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Brisbane ging es für mich nach Hervey Bay. Dieser kleine Ort an der Ostküste von Australien ist im Endeffekt nur ein Sprungbrett nach Fraser Island, oder wie es die Aborigines der Badtjala nennen, K&#8217;Gari. Die Schöpfungsgeschichte zu dem kleinen Stück Land ist sehr interessant und kann auf Wikipedia nachgelesen werden. Nur so viel dazu: [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nach <a title="Google Maps Link zu Brisbane" href="http://bit.ly/5uGLpK" target="_blank">Brisbane</a> ging es für mich nach <a title="Google Maps Link zu Hervey Bay" href="http://bit.ly/8VOiNP" target="_blank">Hervey Bay</a>. Dieser kleine Ort an der Ostküste von Australien ist im Endeffekt nur ein Sprungbrett nach <a title="Google Maps Link zu Fraser Island" href="http://bit.ly/7GpQNK" target="_blank">Fraser Island</a>, oder wie es die Aborigines der Badtjala nennen, <a title="Wikipedia zu K'Gari" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fraser_Island#Name" target="_blank">K&#8217;Gari</a>. Die Schöpfungsgeschichte zu dem kleinen Stück Land ist sehr interessant und kann auf Wikipedia nachgelesen werden. Nur so viel dazu: Der Begriff wird übersetzt mit &#8220;<strong>Paradies</strong>&#8220;.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nun bin ich also in Hervey Bay angekommen. Ähnlich wie in Brisbane, hatte ich auch hier wieder kein Hostel vorab gebucht. Am Transit-Terminal standen dann auch, wie erwartet, eine ganze Reihe von Bussen verschiedener Hostel. Leider konnte ich partout die Fahrer nicht ausmachen, lediglich einer trieb sich dort rum. Nach einigem Suchen entschloss ich mich dann zu dem einzigen, anwesenden Fahrer einzusteigen. Das Hostel selbst hieß &#8220;<strong>Kookokabuh</strong>&#8221; (oder so ähnlich). Nach kurzer Fahrt kamen wir dann schon an – und Überraschung:<br />
Im Gegensatz zu den meisten Hostels lag dieses nicht weit außerhalb, sondern fast direkt auf der Hauptstraße. Der Preis von 22 Dollar war auch vollkommen in Ordnung.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Das Hostel selbst ist eher komisch. Es ist ein großes Haus. Im Eingangsbereich gibt es ein vom Besitzer geführtes, griechisches Restaurant. Am Hauptgang befinden sich dann einige Dorms, während auf den Aussenseiten überall &#8220;Suiten&#8221; sind, die dann passend zu einem Hotel auch voll ausgestattet sind. Für die Backpacker gibt es dann draussen unter einem Verschlag einen kleinen Campingherd sowie ein paar Waschmaschinen, Trockner und einen großen Kühlschrank.<br />
Das alles wirkt eher etwas einfach und bißchen improvisiert. Ich denke, der Besitzer wollte dort mal ein kleines Hotel aufbauen, hat damit jedoch nicht genug Besucher bekommen und ist deswegen zusätzlich auf Backacker umgestiegen. Trotzdem war das Hostel gemütlich und halt auch sehr nah bei der großen Shoppingmeile.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Am Samstag morgen war dann Aufregung angesagt, da sich alle Backpacker für die Fähre nach Fraser Island bereit machten. Ich wurde um kurz nach Sieben abgeholt. Noch fix die eMail Adresse mit einer anderen Backpackerin ausgetauscht und dann ging es los. Kurz darauf war ich schon auf der Fähre. Da es auch eine Autofähre war, ging es relativ gemächlich rüber.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Irgendwann hörte ich noch eine Unruhe vom Italiener und dem Hamburger (<em>letztlich wurde jeder in unserer Gruppe nur noch nach Herkunft gerufen</em>). Als ich nach Backbord ging um mal nachzuschauen, bekam ich direkt ein Foto vor die Nase gehalten. Da hatte doch tatsächlich ein Delfin kurz die Fähre begleitet. Leider war ich nicht schnell genug und so kann ich noch immer nicht behaupten, ich hätte Delfine in Down Under gesehen. Aber ich habe noch Hoffnungen, da es in und um Cairns viele geben soll.</p>


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		<title>Leaving Brisbane und Zeitzonen Verwirrung</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 09:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Die Zeit in Brisbane ging dann doch relativ fix rum. Ich habe gestern noch einen Streifzug durch die  Stadt gemacht und die botanischen Gärten besucht. Im Gegensatz zu denen in Sydney oder denen in Coffs Harbour sind die in Brisbane extrem sauber und strikt. Das ganze wirkt dann doch sehr geplant, ganz anders als der Wildwuchs in Coffs Harbour. Irgendwie erinnert es dann auch deutlich mehr an einen Park als an einen Garten.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Brisbane an sich hat nicht so viel zu bieten. Es gibt den Fluss und an dessen Ufer einige Parks. Interessant fand ich jedoch die Highways, die entlang des Flusses verlaufen, denn diese wurden in Brückenbauweise entlang des Ufers gebaut – das ganze wirkt dabei sehr futuristisch. Es ist offensichtlich, dass diese Straßen erst später zur Entlastung der Stadt gebaut wurden, und doch fügen Sie sich gut ins Stadtbild ein.<br />
Daneben wird das Stadtbild vor allem von verschiedenen Wolkenkratzern und Brücken geziert, allerdings kaum etwas interessantes dabei.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Mein Hostel war tatsächlich überraschend gut. Allerdings hatte dieses auch noch eine &#8220;Überraschung&#8221; parat: In regelmäßigen Abständen flogen militärische Hubschrauber (<em>Truppentransporter</em>) über das Hostel – in einer Höhe von vielleicht 100 Metern. Dabei war dies aber nicht nur ein einzelner, sondern immer gleich mehrere, von Gruppen zu drei bis hin zu großen Formationen mit mehr als einem dutzend. Durch die nidrige Flughöhe konnte man dann sogar die Piloten und Insassen erkennen. War schon irgendwie surreal, fast wie in einem Hollywood-Film.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Heute morgen musste ich dann früh aufstehen und wollte um kurz nach 06:00 Uhr erst einmal gemütlich frühstücken. Als mir dann der junge Mann von der Rezeption entgegen kam, war dieser doch sehr verwundert, dass ich &#8220;um diese Zeit&#8221; in die Küche wollte, diese würde ja erst um sechs Uhr öffnen. Momentmal&#8230; tja, dumm gelaufen. Was ich nämlich die ganze Zeit über nicht wusste: In Queensland ist praktisch eine andere Zeitzone. Zwar nicht direkt, allerdings gibt es in Queensland keine Sommerzeit, wodurch sich die Uhrzeit  im Sommer um eine Stunde von der in Sydney unterscheidet.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Mit anderen Worten: Ich hätte noch eine Stunde länger schlafen können. Tja, Pech gehabt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nun sitze ich inzwischen wieder im Bus in Richtung Cairns. Nächstes Ziel auf meiner Reise ist die kleine Hafenstadt &#8220;<a title="Google Maps Link zu Hervey Bay" href="http://bit.ly/8VOiNP" target="_blank">Hervey Bay</a>&#8220;. Auf der Karte wird man diese eher nicht finden, aber es gibt Sie, denn von hier aus starten die Fähren nach <a title="Wikipedia zu K'Gari" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fraser_Island#Name" target="_blank">Fraser Island (K&#8217;Gari; Thoorgine)</a>. Viel mehr gibt es dort dann auch nicht zu sehen oder zu erleben.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;"><em><strong>Nachtrag</strong>: So viel bereits vorab &#8211; das Name kommt nicht von irgendwo her. Die gesamten Erlebnisse von meiner Safari werde ich in mehreren Beiträgen schildern und dann, hoffentlich, Anfang 2010 das ganze mit Fotos garnieren &#8211; mehr als 4000 sind auf meiner externen Platte gelandet. Bald mehr.</em></p>


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		<title>Brisbane, Queensland und das tropische Wetter</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 05:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit jedem Tag scheine ich den Tropen näher zu kommen. Die Temperaturen steigen inzwischen zwar nicht mehr wesentlich an (mal abgesehen von den 39 Grad in Nimbin), allerdings nimmt die Luftfeuchtigkeit drastisch zu, je weiter ich in den Norden vorstoße. Heute hat es mich nach Brisbane verschlagen, der &#8220;Hauptstadt&#8221; vom Staat Queensland. Der Bus war [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Mit jedem Tag scheine ich den Tropen näher zu kommen. Die Temperaturen steigen inzwischen zwar nicht mehr wesentlich an (<em>mal abgesehen von den 39 Grad in Nimbin</em>), allerdings nimmt die Luftfeuchtigkeit drastisch zu, je weiter ich in den Norden vorstoße. Heute hat es mich nach <a title="Google Maps Link zu Brisbane" href="http://bit.ly/5uGLpK" target="_blank">Brisbane</a> verschlagen, der &#8220;Hauptstadt&#8221; vom Staat Queensland.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Der Bus war dieses Mal gar nicht so schlecht, allerdings noch immer nicht so gut wie mein erster von <a href="/first-step-leaving-sydney-228.html">Sydney nach Coffs Harbour</a> – aber nungut. Ich hatte nun erstmals auch kein Hostel vorab gebucht und mich stattdessen auf die Werbenden am Transit-Terminal verlassen – tja, dumm gelaufen. Waren in <a href="/ankunft-in-coffs-harbour-hostel-und-stadtfuhrung-231.html">Coffs Harbour</a> und Byron Bay noch alle Hostels vertreten, war ich in Brisbane ganz allein – weit und breit keine Hostelwerber. Tja, in einem Reiseheft hatte ich von einem Hostel in der Nähe des Terminals gelesen&#8230; also losgezogen und gesucht. Ich glücklicher bin natürlich erst einmal in die vollkommen falsche Richtung gelaufen und bekam außer einem YMCA, welche ich aus Überzeugung nicht buchen werde, keinerlei Hostels zu sehen. Nachdem ich dann umgedreht bin, kamen gleich mehrere. Ich hab mir dann die Außenwerbung und die Gebäude angesehen und mich für das &#8220;<strong>City Backpackers</strong>&#8221; entschieden. Dort gab es dann auch noch ein Bett in einem 6er Zimmer – perfekt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Das Hostel selbst ist äußerst interessant. Zwar liegt dieses nicht mehr ganz im CBD, etwa zehn Minuten Fussmarsch sind hier schon notwendig, dafür bietet das Hostel aber allerhand andere Vorzüge. Unter anderem gibt es hier eine eigene Bar, einen Dachterrassenpool und kostenoses W-LAN. Auch einen &#8220;kleinen Kinosaal&#8221; gibt es, in dem mehrmals täglich aktuelle Filme (<em>meist neue DVDs</em>) gezeigt werden und zwischendurch auch einfach mal Nachrichten laufen. Die Zimmer sind schön eingerichtet, eigentlich normaler Standard, allerdings fast alle relativ ruhig (<em>trotz Bar im Zentrum des Hostels</em>) – ganz anders also als in Byron Bay. Von den drei Terrassen hat man einen guten Überblick über Brisbane und den Fluss und kann am Abend schön abkühlen und chillen. Genau richtig. Leider scheinen hier die Gäste mal wieder etwas verschlossener – aber gut, dafür kann das Hostel nichts. Ich habe ein Zimmer mit drei Briten und einer Schwedin.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Von Brisbane selbst habe ich heute noch fast nichts sehen können, da ich heute meine Wäsche waschen musste – die stank nach mittlerweile fünf Tagen schon ordentlich und so wurde es einfach Zeit. Morgen werde ich dann einmal die botanischen Gärten und den CBD erkunden, bevor es dann am Freitag weiter in Richtung <a title="Google Maps Link zu Hervey Bay" href="http://bit.ly/8VOiNP" target="_blank">Hervey Bay</a> geht, dem Sprungbrett zu Fraser Island.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Auf meinem Rückweg werde ich aber auf jeden Fall noch einen Stopp in Surfers Paradise einlegen müssen, denn hier gibt es gleich ein halbes dutzend Themenparks, unter anderem auch zwei Wasserparks. Mal schauen ob ich die Zeit finde ein paar davon zu besuchen <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>


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<li><a href='http://australien.andreg.de/kleines-hostel-kleine-stadt-235.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kleines Hostel, kleine Stadt'>Kleines Hostel, kleine Stadt</a></li>
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		<title>Byron Bay, Hostel Reinfall und neue Bekanntschaften&#8230; und eine Kifferstadt</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 05:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Mal gibt es ein bisschen mehr zu berichten, da ich die letzten zwei Tage einfach einmal in einen Beitrag packe, denn so prickelnd wie erwartet, ist Byron Bay nicht. Also gibt es dieses Mal einen &#8220;Kurzbericht&#8221; zu den letzten zwei Tagen. Zunächst einmal ist zu erwähnen, dass nicht alle Greyhound Busse angenehm sind. Der [...]


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<li><a href='http://australien.andreg.de/kleines-hostel-kleine-stadt-235.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kleines Hostel, kleine Stadt'>Kleines Hostel, kleine Stadt</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Dieses Mal gibt es ein bisschen mehr zu berichten, da ich die letzten zwei Tage einfach einmal in einen Beitrag packe, denn so prickelnd <a href="/rundfahrt-mit-dem-kanu-und-erster-australischer-sonnenbrand-243.html">wie erwartet</a>, ist <a title="Google Maps Link zu Byron Bay" href="http://bit.ly/91N8Yb" target="_blank">Byron Bay</a> nicht. Also gibt es dieses Mal einen &#8220;Kurzbericht&#8221; zu den letzten zwei Tagen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Zunächst einmal ist zu erwähnen, dass nicht alle Greyhound Busse angenehm sind. Der Bus, der uns nach Byron Bay brachte, war alles andere als schön. Ich saß hinten beim Klo, dessen Tür ständig auf und zu ging (<em>je nach Neigung der Straße bzw. Kurve</em>). Zudem war das Fahrwerk relativ hart, aber auch diese Fahrt habe ich überstanden <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Ich hatte mein Hostel noch am vorherigen Abend reserviert, allerdings ohne fest Buchung. An der Bushaltestelle warteten dann gleich acht bis zehn verschiedene Hostels darauf, ihre neuen Gäste mit Bussen zu verfrachten. Da mir der Typ vom &#8220;<strong>Holiday Village</strong>&#8221; nett vorkam, bin ich dann also zu meinem reservirtem Platz. An sich ist das Hostel ja nett aufgebaut. Die Räume sind in einem Rechteck aufgestellt, in der Mitte befindet sich der Pool, die Küche und die Baderäume sowie einige Tische zum chillen, essen, etc.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Was auf den ersten Blick richtig nett aussschaut, entpuppt sich beim Essen schnell als Ekelfaktor. Zum einen hat man, da sich die Tische draußen befinden, oft mit irgendwelchen Fliegen zu kämpfen. Viel ekeliger ist aber, dass man ständig irgendwelchen Zigarettengestank um sich hat. Das Hostel bietet hier leider keinerlei Nichtraucheralternative an, sodass man als Nichtraucher entweder damit lebt, oder aber seine Mahlzeiten auf Zeiten verlegt, in denen sonst keiner isst oder sich draußen aufhält.<br />
Leider ist es damit noch nicht zu Ende, denn hier darf man auch für alles extra zahlen. Egal ob es Geschirr oder Bettwäsche ist, immer wird extra verlangt. Teilweise ist das Geld nur Kaution, welches man dann am Ende wieder bekommt. Vom Hostel selbst gibt es nur ein Bettlacken sowie ein Kissen gestellt. Das große Internetcafe besteht aus ganzen zwei Internet-PCs, die natürlich wieder schweine teuer sind. Zum Glück gibt es aber genügend Travel Agencys in Byron Bay, die allesamt kostenlose Internetangebote haben (<em>meist muss man hierfür Kunde sein oder aber einen Coupon/Gutschein mitbringen</em>).</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Allerdings gibt es auch Lichtblicke, so habe ich mich hier mit weiteren deutschen Backpackern angefreundet. Ein Mädchen kannte ich bereits <a href="/kleines-stadtchen-und-viele-bekanntschaften-240.html">aus Coffs Harbour</a> und so viel der Kontakt relativ leicht. Sie hatte dann übrigens auch am Dienstag Geburtstag und hat auf dem kleinen Ausflug nach <a title="Google Maps Link zu Nimbin" href="http://bit.ly/5pKpy1" target="_blank">Nimbin</a> ein paar Geschenke bekommen. Und damit bin ich auch schon beim letzten Thema, denn am Mittwoch habe ich mich dazu entschlossen, eine der Touren nach Nimbin zu buchen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nimbin ist an der Ostküste bekannt als die &#8220;Kifferstadt&#8221; oder auch als &#8220;Hippie-Village&#8221;. Lediglich ein paar hundert Einwohner leben dort, diese haben sich in den 70igern nach einem Hippie-Festival dort niedergelassen und in verschiedenen Komunen gelebt – und das tun die meisten auch heute noch. Die ganze Region rund um Byron Bay ist als die &#8220;Rainbow-Region&#8221; bekannt und hier wird sehr viel auf &#8220;alternativ&#8221; gesetzt – sei es bei Energie, Essen oder Heilung.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;">In Nimbin selbst gibt es nicht allzu viel zu sehen, die Stadt besteht aus nur einer Straße und hat ein paar Shops, ein Cafe und ein sehr interessantes Museum. In der ganzen Stadt ist der Konsum von Drogen zwar verboten, jedoch wird der Konsum dort auch wie in keiner anderen Stadt verharmlost und gepflegt. Die Polizei kontrolliert zwar regelmäßig, jedoch fast nur Touristen. Als wir einmal zum Garten des Cafes gingen, bekamen wir direkt von drei verschiedenen Personen Drogen angeboten. In der Stadt selbst sieht man kaum jemanden, der (<em>anscheinend</em>) nicht unter dem Einfluss irgendwelcher Drogen steht. Teilweise sind da sehr lustige Typen bei, teilweise ist es jedoch auch sehr traurig mit anzusehen, wie die Menschen sich kaputt machen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Als Tourguide hatte ich hier &#8220;<strong>Happy Tours</strong>&#8221; gebucht und kann dies absolut weiter empfehlen. Unser Busfahrer war schon ein bisschen durchgeknallt, hat dann immer wieder einen rassistischen Witz abgelassen (<em>mal über Neuseeländer, mal über Australier, mal über Frauen</em>), war aber sonst sehr cool drauf. Allerdings sollte man starke Nerven mitbringen, denn die Busfahrt geht teilweise sehr rasant die engen Straßen in den Bergen hinauf und an mindestens einer Stelle hatten wir auf beiden Seiten des Busses nur wenige Zentimeter Platz zum Abgrund, was unseren Fahrer aber nicht daran hinderte mit gut 100 Sachen durch die engen Kurven zu düsen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Das ganze kann echt Spass machen, da die ganze Zeit über verschiedene Musik läuft, an sich alles &#8220;Hippie-Mucke&#8221;, dabei jedoch auch einige echt bekannte Stücke von den Rolling Stones, wie auch unbekanntere etwas das &#8220;Welcome to Nimbin&#8221;. Insgesamt war es aber ein schöner Tag und ich freue mich über eine neue Bekanntschaft aus Rheinland-Pfalz.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Morgen in der früh geht es dann weiter in Richtung <a title="Google Maps Link zu Brisbane" href="http://bit.ly/5uGLpK" target="_blank">Brisbane</a>, endlich wieder eine Metropole, McDonalds (-internet) und natürlich wieder viele neue Bekanntschaften. Man sagt übrigens nicht &#8220;Brisbäijne&#8221;, sondern &#8220;Brisbin&#8221;.</p>


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		<title>Rundfahrt mit dem Kanu und erster australischer Sonnenbrand</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 05:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Nun ist auch der zweite Tag meines <a href="/kleines-stadtchen-und-viele-bekanntschaften-240.html">Auffenthalts in Coffs Harbour</a> zu Ende und ich befinde mich inzwischen wieder im Bus in Richtung <a title="Google Maps Link zu Byron Bay" href="http://bit.ly/91N8Yb" target="_blank">Byron Bay</a>, der Partyhochburg im Nordosten von NSW.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Gestern habe ich mich dann dch relativ früh aus den Federn gehoben und bin mit Patrick, dem jungen deutschen Backpacker, auf den Fluss raus. Das Hostel bietet nämlich allen Gästen die kostenlose Nutzung der eigenen Kanus an. Einzig der Transport über die Hauptstraße ist ein bißchen abenteuerlich, aber auch das haben wir dann gleich zwei Mal gut hinbekommen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Also ging es dann zur abnehmenden Flut raus auf den Fluss. Wir hatten leider nur etwa zwei Stunden Zeit, da danach die Ebbe zu stark gewesen wäre und wir womöglich nicht mehr bis zur Anlegestelle gekommen wären. Wir haben uns dann entschlossen vom Hostel aus in Richtung Botanischer Garten zu fahren.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Sobald man den Steg hinter sich gelassen hat, fühlt man sich ganz anders:<br />
Abgesehen von einer Brücke und einer Überlandleitung sieht und hört man nichts von der &#8220;Zivilisation&#8221; die einen umgibt. An beiden Seiten ist das Ufer zugewachsen, nur gelegentlich kann man Trampelpfade erahnen. Dazu gibt es ein Konzert der verschiedensten Tiere, vor allem Zierpen von Grillen (<em>und ähnlichen Tieren</em>) und Vogelgezwitscher. Aber auch Fische hört man immer mal wieder, wenn diese aus dem Wasser heraus schiessen. Das Gefühl dort auf dem Fluss war schon gewaltig.</p>
<p style="margin-bottom: 0in; font-weight: normal;">Später habe ich dann im Hostel leider bemerkt, dass ich meinen ersten, australischen Sonnenbrand erhalten habe, leider auch etwas heftiger. Ich hatte mich zwar morgens gut eingecremt, hatte aber meine Beine vergessen. Diese sind normal ja gut durch die starke Behaarung geschützt und bekommen ohnehin nicht so viel Sonne ab wie Nacken und Arme, aber im Kanu relativiert sich das dann leider schnell. Nun habe ich statt braunen Beinen erst einmal rote. Also heißt es in den kommenden Tagen ordentlich eincremen und die direkte (Mittags-)Sonne meiden.<br />
Ausgerechnet jetzt, wo ich doch von Byron Bay aus zu einem Surfcamp wollte&#8230;</p>


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		<title>Kleines Städtchen und viele Bekanntschaften</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 08:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im vorherigem Beitrag habe ich ja schon etwas zum Hostel geschrieben, aber ich habe natürlich an meinem ersten Tag hier auch etwas erlebt. Coffs Harbour selbst ist eine eher kleine Stadt, nach deutschen Maßstäben vielleicht sogar nur ein Dorf. Allerdings bietet die Stadt gleich drei Strände, einen tollen Fluss (mitsamt Wanderweg und Bademöglichkeiten) und einen [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Im <a title="Artikel zum AussiTel Hostel in Coffs Harbour" href="/kleines-hostel-kleine-stadt-235.html">vorherigem Beitrag</a> habe ich ja schon etwas zum Hostel geschrieben, aber ich habe natürlich an meinem ersten Tag hier auch etwas erlebt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;"><a title="Google Maps Link zu Coffs Harbour" href="http://bit.ly/4tf8zE" target="_blank">Coffs Harbour</a> selbst ist eine eher kleine Stadt, nach deutschen Maßstäben vielleicht sogar nur ein Dorf. Allerdings bietet die Stadt gleich drei Strände, einen tollen Fluss (<em>mitsamt Wanderweg und Bademöglichkeiten</em>) und einen botanischen Garten.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Ich bin direkt nach meiner Ankunft runter in Richtung Ozean und Strände und habe auf dem Weg dorthin direkt den ersten Deutschen kennen gelernt. Mit diesem habe ich dann auch einen großen Teil des Tages verbracht, viel geredet und unternommen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Direkt am Yachthafen von Coffs Harbour geht es auch raus auf eine kleine Vorinsel. Diese ist Vogelschutzgebiet, darf aber trotzdem von Touristen auf einem vorgefertigtem Weg besucht werden. Wenn man am vordersten Ende dieser kleinen Insel steht, fühlt man sich direkt wie im Ozean, da es nur noch einen kleinen Weg hinter einem selbst gibt, der in Richtung Festland führt. Alles andere ist umgeben von Wasser. Von hier aus hat man auch wieder einen super Überblick über die Strände und das Hafengebiet. Also super für einen ersten Eindruck.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Zum Mittag (<em>nicht Mittagessen <img src='http://australien.andreg.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em> ) ging ich dann zurück ins Hostel. Dort lernte ich zwei junge Deutsche kennen, die hier in Coffs Harbour versuchen sich durch zuschlagen. Die beiden haben in Deutschland (<em>Stuttgart</em>) gerade ihr Abitur gemacht und wollten nun ein Abenteuer erleben. Unter anderem waren die beiden auch auf einer Farm im &#8220;Outback&#8221; (<em>nicht wirklich &#8220;out&#8221;, sondern eher &#8220;back&#8221; von Coffs Harbour</em>) etwa drei Stunden Fahrt entfernt. Dort haben Sie auch viele, lustige Dinge erlebt, die ich hier aber nun nicht alle niederschreiben kann.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Mit den beiden habe ich mich dann auch gleich mal ein paar Stunden unterhalten, bevor ich schließlich zum &#8220;Coffs Creek Way&#8221; aufbrach, einem Wanderweg neben und um den &#8220;Fluss&#8221; der durch die Stadt fließt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Fluss muss man hier jedoch nicht zu genau nehmen, denn inzwischen ist hier mehr Sand und Land zu sehen als Wasser. Ob dies Saisonbedingt ist oder der Fluss immer so aussieht, weiß ich nicht, aber es ist schon ein erschreckendes Bild. Fotos habe ich hier natürlich auch gemacht, aber wie immer kann ich diese nicht Bearbeiten und daher auch erst später zeigen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Am Abend ging es dann sehr chillig zu. Zwei gemischte Gruppen von Backpackern haben sich draußen zusammen gefunden und Uno bzw. Asshole gespielt und dabei wieder ordentlich Goone konsumiert, während eine dritte Gruppe sich vor dem Fernseher setzte und gemeinsam ein paar Filme schaute, unter anderem das Halloween Abenteur von &#8220;<a title="Wikipedia zum Film" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Monsters_vs._Aliens#Monsters_vs._Aliens:_Mutant_Pumpkins_from_Outer_Space" target="_blank">Monsters vs. Aliens</a>&#8221; und &#8220;Monster Inc.&#8221;</p>
<p style="margin-bottom: 0in;"><em><strong>Nachtrag</strong>: Ich habe später erfahren, dass der Wasserstand vor allem von den Gezeiten und dem Niederschlag abhängig ist, an einigen Stellen jedoch selten mehr als ein paar Zentimeter zum Grund beträgt.</em></p>


<p>&Auml;hnliche Artikel:<ol><li><a href='http://australien.andreg.de/kleines-hostel-kleine-stadt-235.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kleines Hostel, kleine Stadt'>Kleines Hostel, kleine Stadt</a></li>
<li><a href='http://australien.andreg.de/ankunft-in-coffs-harbour-hostel-und-stadtfuhrung-231.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ankunft in Coffs Harbour – Hostel und Stadtführung'>Ankunft in Coffs Harbour – Hostel und Stadtführung</a></li>
<li><a href='http://australien.andreg.de/byron-bay-hostel-reinfall-und-neue-bekanntschaften-und-eine-kifferstadt-246.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Byron Bay, Hostel Reinfall und neue Bekanntschaften&#8230; und eine Kifferstadt'>Byron Bay, Hostel Reinfall und neue Bekanntschaften&#8230; und eine Kifferstadt</a></li>
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